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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Band 6
Seite - 315 -
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Hadsburg — Joseph 313 Habsburg — Joseph auch Pilsner Bote 1858, Nr. 49 und 50: „Der Kuß des Kaisers". M s B. Au er- bach's „Schatzkästlein des Gevattersmann's" (Stuttgart, Cotta. 8«.).) —Echo (Iägerudorfer Unterhaltungsblatt) 4°.) 1838, Nr. 27 u. 28. auch Wiener Theater-Zeitung, herausg. von Ad. Bäue rle. 1838. Nr. 137 u. 138, (Grazer) Tagespost, 1838, Nr. 161—163 und Linzer Wochenbulletin 1839, Nr. 15 u. f.: „Kaiser Joseph und der Husar" von Moriz Kreuzer. — Egerer Anzeiger. Wochenschrift u. s. w. VI I I . Jahrg. Nr. 65—68: „Ein Deserteur aus kindlicher Liebe". VonP.I.V. Heinzel. ^ Erzählung eines wirklichen Vorfalles. dessen erste Mittheilung im Eckard t'schen monatlichen Ta- gebuche. Monat Juli 1773. S. 97, gedruckt steht.) — Evangelisches Wochenblatt 1837. Nr. 22, S. 345: „Kaiser Joseph ein „Schatzer der Menschheit"".— Sonntagsblätter von L. A. Frankl (Wien, gr. 8«.). Die Jahrgänge dieses Blattes enthalten unter der oft wieder- kehrenden Ueberschrift: „Kaiser Joseph im Kontrollorgange", von Moriz Bermann, eine geschickte Zusammenstellung solcher Anekdoten und Momente aus Joseph's I I . Leben, welche das innerste Wesen dieses großen Monarchen charakterisiren. Die Stellen in den einzelnen Jahrgängen dieses Blattes sind: 1843: S. 58, 1U9, 271. 323, 394; — 1845: S. 246, 340. 369. 660, 686, 693; — 1840: S. 57. 356, 413, 447, " 540. 709, 855, 1247; — 1847: S. 95. 108. ^Uebcr den Controllorgang und eine Abbildung desselben, siehe in Franz Gräffer'S „Ioscphi- nische Curiosa", I I . Bdchn., das Titelkupfer und S. 333.) — Dieselben I. Jahrgang (1842), S. 328: „Kaiser Joseph und Graf Harr ach" ^ein Zug aus dem Leben des Kai- sers Joseph, wie dieser das in seiner Rasch« heit dem Staatsmanne Grafen Harr ach zu- gefügte Unrecht wieder gut zu machen wußte). "— Dieselben S. 515: „Der Notenschreiber Rousseau" ^Rousseau erwiedert, als der ihn besuchende Kaiser Joseph I I . erstaunt aus« rief: „Wie, ein so großer Mann schreibt Noten!" dem Kaiser: „Ich habe versucht die Franzosen denken zu lehren, ich habe meinen Zweck nicht erreicht. Jetzt werden sie tanzen"). — Diesel, b en S. 517: „Guter Bescheid" ^einc.treffende Antwort Joseph's, bezüglich der deutschen Einheit). — Dieselben I I . Jahrg. (1843). S. 44«: „Kaiseraugendlau" Kaiser Joseph besaß so schöne blaue Augen, daß man noch mehrere Dezennien nach seinem Tode statt him- melblau „Kaiseraufieublau" sagte, schrieb und druckte). — Dieselben S. 790.- „Aus dem Leben Kaiser Joseph I I . " ^Aus der Schrift: „Huldigung, dargebracht der Wahrheit und den Manen des Feldmarschalls Lascy 1812", zwei Züge aus Kaiser Ioseph's Leben. Dieses Schriftchen ist nur als Manuscript gedruckt). — Dieselben S. 792: „Die wiederhergestellte Ehre" und „Joseph I I . " ^Zwei Züge aus Iosep's I I . Leben, die ihn in seiner ganzen Liebenswürdigkeit zeigen.) — Dieselben IH. Jahrg. (1844), S. 847: „Anekdoten von Kaiser Joseph I I . " , von Franz Gräffer ^welche, wie Gräffer selbst sagt, noch nicht ver» öffentlich! sein dürften). — Dieselben V. Jahrg. (1846), Nr. 39: „Joseph I I . und das Theaterwesen", von Franz Grafs er. ^T)er Kaiser, von der Ansicht ausgehend, das Theater könne eine Bildungöanstalt für die Nation sein. — und nebenbei gesagt, besaß vor 1848 Wien das bischen Bildung, das es zur Nothdurst hatte, vom Burgtheater, dieser damals unübertroffenen Kunstanstalt — trug sich lange mit der Idee herum, eine theatralische Pflanzschule, im Volke allgemein „Pepiniöre" genannt, zu gründen. Wie in vielen anderen Dingen stellten sich ihm auch da Hindernisse entgegen, die er ein paar Jahre bekämpfte, endlich aber zu bekämpfen auf» gab. Die Gründung der Gallrrie der Schau« spielerbildnisse im Burgtheater rührt von Kaiser Joseph her.) —Dieselben Nr. 42: „Eine seltene Verehrung", von I . A. Loeser. — Die» selben S. 751: „Kaiser Joseph I I . und der arme Student", von Wenzel August Neumann. sHler zum ersten Male gedruckt.) — Frank- furterKonoersationsblatt 1864. Nr.27 und 28: „Zum römischen Kaiser". Geschichtliche Episode aus dem 18. Jahrhundert. M e näm- liche Begebenheit erzählt die Baronin Ober« kirch in ihren „Uemoii-os" über den Aufent« halt Joseph's in Stuttgart, am Hofe des Herzogs von Württemberg. Der Herzog uer« wandelte sein Schloß in das Hotel „Zum römi< schen Kaiser", empfing den Kaiser als Gastwirth verkleidet, und Joseph ging auf den Scherz ein. Den nächsten Tag begannen aber die Fest- lichkeiten. — Ueber die Mode in Wien, Kaiser Joseph zu Ehren die Gasthäuser mit dem Schilde „zum römischen Kaiser" zu versehen, siehe weiter unten: XI I I . Monumente des Kaisers Joseph.) — Der Freischütz (Hamburger Unterhaltmigü-Vlatt) 1837. Nr. 8: „Gespräch zwischen Kaiser IosephII . und Dittersdorf im Jahre 1786". Von Letztcrem aufgezeichnet.— Derselbe 1840, S. 556: „Aus des Kaisers Neise in Italien". — Gräffer (Franz), Iosephinische Curiosa, I I I . Bdchn. S. 154.- „ Io seph I I . im
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Guadagni-Habsburg, Band 6
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Guadagni-Habsburg
Band
6
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1860
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
502
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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