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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Band 6
Seite - 358 -
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Seite - 358 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Band 6

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Habsburg — Karl 368 Habsburg — Karl Phil ipp's I I . Tode — bekannt gemacht, also sie früher zu veröffentlichen nicht gewagt habe. Ueberhaupt muß hier ausdrücklich gesagt werden, daß, während die spanischen Schriftsteller, wie Ferreras, Strada u. A. von dem Prinzen ein abschreckendes Bild entwerfen, die meisten französischen Schriftsteller ihn als einen liebens< würdigen Prinzen von angenehmen Sitten, sanftem Charakter schildern, der nur durch die Beleidigungen seines Vaters und einiger seiner Günstlinge gereizt und auf's Aeußerste gebracht worden sei. — Hamburger Nachrichten (pol. Blatt. Fol.) 4856, Nr. 246-232.- „Zur Geschichte der Hauptgestalten in Schiller's Don Carlos", nach William Prescott. ^Dieser umfassende Aufsatz behandelt folgende Charaktere: Phi l ipp 11.(2«), Elisabeth von Vatois (247—249). die Haft des Prinzen (230) und den Tod des Prinzen (251,252).^ — Allgem. histor. Lexiko n (Leipzig 1730, Thom. Fritschens sel. Erben, Fol.) Bd. I, S. 850 s^nnt Angabe vieler Quellens. — I<'Inä6i>su- ü«.uos os13 6 (VruxsIIss, I?ol.) 1 836, 6 ?s> viisr: „Varietes Httsi-aii-SZ I, I I " ^bespricht unter andern ausführlich die neueren Forschungen über Don Carlos und die sein Lebensende betreffenden Nachrichtens. — Allgem. Moden- Zeitung. Herausg. von Dr. I . A. Bergk (jetzt von Diezmann) (Leipzig. Industrie- Comptoir. 40.) 1833. Nr. 8, S. 39: „Don Carlos wie er wirklich war" ^aus Llorente's Geschichte der Inquisition in Spaniens. — Morgenblatt für gebildete Stände (Stutt- gart. Cotta, 40.) 1819. Nr. 27 und 28: „Don Carlo s, Infant von Spanien." — Raum er (Friedrich v.). Geschichte Europa's seit dem Ende des fünfzehnten Jahrhunderts. Bd. I I I , S. 120 u. f. — Ha^aZa^ eis H/sneiosa, Oi-i^eu cls 1a.« öißuiäHäsö LSFialss äs Og>5tMl>, v I^eou (1?Qiuäo 1618, I'ol.) 6. 165 — 168 ^gibt eine Darstellung des Todes des Don Carlos, in welchrr er die Erzählung des de Thou zu widerlegen sucht. Siehe eine deutsche lieber- sehung der in Nede stehenden Skizze in „Eos. Zeitschrift aus Bayern", 1825. Nr. 29, S. 118 und 119). — Sonntagsblat t . Beiblatt zur Neuen Salzburger Zeitung 1867, Nr. 9: „Phi l ipp I I . und Don Carlos". ^Am Schlüsse dieses Artikels — der sich an Pres- cott's Schilderung des Prinzen hält — wird eine Stelle aus Motley's Geschichte der nie- derländischen Republik citirt. nach welcher die königliche Geschichts-Commission in Belgien zuversichtlich hofft, in den Besitz eines Briefes zu gelangen, welchen König Phi l ipp bekannter» maßen in Chissern an den Papst geschrieben, um sein Verfahren über den Prinzen zu recht» fertigen und die näheren Umstände seines Todes auseinanderzusetzen. Dieses Document soll im Vatican aufbewahrt sein und dürfte, wenn man in dessen Besitz gelangt, wohl ein neues Licht geben über diese noch dunkle Geschichte in Phi- l ipp's I I . Leben.) — Zeitung der Ereig- nisse und Ansichten. Beilage zu Nr. 165 des „Gesellschafters" von Gubitz, 1823: „Don Carlos." ^Ueber mehrere Dichtungen, welche die Geschichte des Don Carlos sich zum Vorwurfe genommen, insbesondere aber über Campistron's Trauerspiel „Andronicus". in welchem der Dichter in Folge des Verbotes: Ph i l ipp Il.und Don Carlos auf die Bühne zu bringen, die Geschichte der Kaiser des Orients zu Hilfe nimmt und unter dieser Maske die ganze Geschichte Phi l ipp's und seines Sohnes, und nicht ohne Glück, dramatisch behandelt.) lll. Porträte. 1) Nach dem Gemälde in der Sammlung des Grafen Or iate, I . Br0 wn so. (80.), Hüftbild; — 2) mit seinem Wahl» spruche: ,,^c>, ? mi kormaiio." Anonymes italienisches Blatt, vielleicht vonN. Nel l i (4°.); — Oelgemalde befinden sich im Schlosse zu Larenburg bei Wien, zu Ambras bei Innsbruck — und im Schlosse Buitrago in Spanien, dem Herzoge von Pastrano, Abkömmling des Prinzen von Ebol i , gehörig, wo Carlos zweimal abgebildet ist; einmal mit der Königin, als sie eben ihren Einzug hält, ein ander Mal allein, im Sterben. Carlos sitzt in einem Lehnstuhle, sein Arm ruht auf einem Tische vor ihm und sein Kopf auf der Hand; in dieser hält er eine Feder, als wenn er schreiben wollte. Vor ihm steht ein Gefäß mit dem Reste eines braunen Saftes, der Gift zu sein scheint. In der Ferne sieht man das Bad zubereiten, in welchem er sterben sollte. * . * 132. Karl II. von Steicrmark, Erz- herzog von Oesterreich (geb. in Wien 3. Juni 1640, gest. in Gratz 10. Juli 1390). Der dritte und jüngste Sohn des Kaisers Ferdinand I. und Anna's, Tochter WladiStaus' IV., Königs von Böhmen und Ungarn. Gemalin. Seit 26. August 1371 Maria von Bayern, Tochter Albert's V. des Großmüthigen. Rinder: Ferdinand (geb. lö.Iuli 1372,, gest. als Kind am 1. August 1572);
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Guadagni-Habsburg, Band 6
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Guadagni-Habsburg
Band
6
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1860
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
502
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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