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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Band 6
Seite - 382 -
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Seite - 382 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Band 6

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382 Habsburg — Karl gedruckt aus der von I . L. Kober herausge- gebenen und redigirtm'Unterhaltungs-Zeit- schrift „Von Haus zu Haus" l860, Nr. 2^. IV. Tod und Yestattung. I l lustr i r te Zeitung (Leipzig, I . I . Weber, Fol.) 1847, Nr. 203: , „Tod und Leichenbegangniß des Erzherzogs Karl von Oesterreich". lDm Schluß dieser Skizze bildet ein „Rückblick auf die Geschichte des Erzherzogs Karl von Oesterreich".) — Allgemeine Theater-Zeitung von Adolph Bäuerle (Wien 5847. gr. 4«.) XI.. Jahrg. Nr. 109, S. 434: „Leichenvegangniß des Heb den", von Weidmann. — Wiener Bote. Beilage zu vi-. L. N. Frank l's „Sonntags« blätter" !847, Nr. 18 u. 49 Enthält die Hof- ansage, die Hoftrauer und ein Gedicht Ham- mer« Purgstal l 's: „Auf das Leichenbegäng- niß"^. — Karl 's letzte Worte waren: „Seht, da geht wieder ein Soldat zur großen Armee". — Die Zeiche des Erzherzogs liegt in de, kaiserlichen Gruft bei den Kapuzinern bestattet. Bemerkenswerth erscheint es, daß in dem Augenblicke, als der Sitte gemäß der Sarg der Obhut des Klosterconvents übergeben wurde, ein flammender Blitzstrahl das wäh rend der Leichenfeier am Himmel heraufgezo- gene Gewölk zerriß und ein lang ncichhallender Donner die Luft erschütterte. — Ein kaiserl. Handschreiben ordnete an, daß das Infanterie- Regiment Nr. 3 und das Nhlanen-Negiment Nr. 3 auf immerwährende Zeiten des Erzher- zogs Namen zu tragen haben. — Der Degen des Helden wird im kaiserl. Wiener Zeughause aufbewahrt. V. Urtheile üvcr Erzherzog Karl. Zur Charak» , teristik des Helden. Clause Witz' hinterlassene Werke. V. Bd. Feldzüge von 4799, H. Theil, S. 453. Als ein preußisches Curiosum führen wir das Urtheil des Herrn Clausewitz über Erzherzog Kar l an.- „Erstens fehlt es ihm (dem Erzherzoge) an Unternehmungsgeist und Siegesdurst (!); zweitens hat er . . . . bei einem sonst treffenden Urtheile, doch in der Hauptsache eine grundfalsche Ansicht der Strategie, er nimmt das Mittel für den Zweck und den Zweck für das Mittel. Die Vernichtung der feindlichen Streitkraft, für die im Kriege Alles geschehen soll, eriftirt in seiner Vorstcllungsreihe als ein eigen- thümlicher Gegenstand gar nicht*),- sie besteht für ihn nur so weit, als sie auch Mittel ist, den Feind von diesem oder jenem Puncte *) Diese Art Krieg zu führen, wie ( l lausewih sie empfichlt, ist mongolisch. zu vertreiben; dagegen sieht er allen Erfolg einzig und allein in der Gewinnung gewisser Linien und Gegenden, die doch nie etwas Anderes sein kann, als ein Mittel zum Siege." — Das ^ou?nlü üoL vLdatä sagt in seinem Nachrufe, den es dem edlen Prinzen widmet, über denselben folgende merkwürdigen Worte: „ Im Innersten seines Herzens ein Freund, ein leidenschaftlicher Bewunderer Napoleon's, voll von gerechtem Mißtrauen gegen Rußland, im Widersprüche gegen alle Koalitionen, die gegen uns gerichtet waren, ein hinlänglich klar schauender Politiker, um vorauszusehen, daß die Früchte aller blutigen Opfer, die man damals von Deutschland forderte, zuletzt zum Vortheile Nußlands sich wenden würden, de- goutirt endlich durch den Verdruß, welchen die absolutistische Partei in Oesterreich ihm unaufhörlich erregte, verließ Erzherzog Kar l 1809 den activen Dienst und hat seit dieser Zeit in einer Zurückgczogenheit gelebt, welche sein Ruhm, seine Popularität und seine ununter- brochenen Studien verschönten und belebten." — Lommeny in seinem „OonteinVoraiNL iiwLti'oä" schreibt über Erzherzog Karl : „8i lg, I'l'HULL Ä. 0«Ltt6 01)0qN0 U'kViUt ^«.3 3,8802 ^ULUI» äo OaNi, <3ü lioauUou, clo ^Vui'insoi') I'^uti-ioliü roFLtcuit 1o paroluL clo N, o r o a u ^i'oolamlnt «an Äi'dncluc Ie ^ränusr LlM- tain üu LiöolL, 1o ülgno dviMor äu i>rinoo Nugörw. I)Q8 cloux Hannas Iwro«, I'un n. tonu toutsL Is 11!'0!N083Ü8 clü 80N äudut, ca,r 11 a. 6t6 Nkzwiöon; 1'a,uti-6, niniuä dLureux, d 6 n t r a . v 6 cl^n» na cai'riüro i)a.r obLtao^o« intui'Iourü, n vu sa. ii'6 L'öc)iF8Lr üovant I'ünnionäo zz^^li Lon i'iv»,!; ot o6i,)an(1a.nt 1üL roverL cle roliiäuo (D^arios out <^t<^ UiuätruL pa,r 02 ä6 ttliontä <2t nM68 cI'o.3Z02 6ü viotai' z)our lui vnloii' la i'6z»uta.tiou w^ritöo äu s lil^uilü dommo äs lMuri'o, clu i^u» (Huanä, d,6oourI,ßä n. I». loi» par ot 1o triäte utut Äo LK 8«.utä 16 Vi'ineo L so tut ä^ünitivoment i'Lttro 60 la MÄ88L Äo 16UV8 L0U1)3 I'«3u,!Ü3 , I^N,z>0l00N, üront clo la Floii-o. 8LuI I'lN-elliduo a. ou
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Guadagni-Habsburg, Band 6
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Guadagni-Habsburg
Band
6
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1860
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
502
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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