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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Guadagni-Habsburg, Band 6
Seite - 416 -
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Salzburg — Leopold 446 Habsburg — Leopold Darstellung der folgenden Thatsachen weichen die Chronisten ab. Nach Einigen wäre seit jenem Vergleiche die Ruhe nicht wieder gestört worden und Leopold an einem Geschwüre gestorben, dessen Pflege er, ungeachtet der ärztlichen War- nungen, unbeachtet ließ. Nach Anderen waren die österreichischen Stande deS blutigen Zwiespaltes der drei uneinigen Brüder und Vormünder, Leopo ld , Friedrich und Ernst, müde geworden und hatten, an ihrer Spitze Graf von Waldsee zu Gggenburg, geschwo- ren , hinfüro keinem mehr aus diesen Dreien, sondern nur ihrem rechten und angebornen Erbherrn und Landesfürften, dem jungen AlbrechtV., treu, gehör- sam und gewärtig zu sein. Als L eop ol» den die Kunde von diesem Vorgange nnd von dem Ende seiner Regierung kam, habe ihn der Schlag gerührt und sci er plötzlich (3. Juni 1411) mit den Geberden des Ingrimmes todt nieder- gestürzt. Die Geistlichkeit versagte ihm das Seelenamt und setzte seinen Leich- nam in dumpfer prunkloser Stille zu St. Stephan bei, während das getreue Volk Wiens Albrecht V., als seinen Erlöser, mit unbeschreiblichem Jubel empfing. 3 i ch n o w s k y (E. M, Fürst), Geschichte des Hau« ses Habsburg, IV. Theil, auch unter dem Titel: Geschichte der Söhne Herzog Albrecht's des Zweiten (Wien 1839). S. 247 u. d. f. und V. Theil auch unter dem Titel: Geschichte der Wbrechtinischen und Zcopoldinischen 3inie bis 1439 (ebenda 184Y. S. 1—156. — Mailäth (Ioh. Graf), Geschichte des österreichische Kaiserstaates (Hamburg 1850, Perthes, 80.) Bd. I, S. 18t. 185. l89, 19t, 194—196, 202, 207-219. — Fuggcr (Ioh. Iac.), Spiegel der Ehren des ErzHauses Oesterreich (Nürn< derg 1668. kl. Fol.) S. 406. 407, 4l3. 4t4. — Hormayr , Qesterreichischer Plutarch, Bd. I I I , auch „Nustria. Oesterreich. Universal- Kalcnder" für das Jahr 1864, S. 7 u. 14 ^in den Biographien Ernst's des Eisernen und Albrecht's des II.). — Neues Archiv für Geschichte, herausgeg von G. Megerle von Mühlfeld und Em. Th. Hohler (Wien, 4".) Jahrgang 1829. Nr. 31: „Drei Urkunden des Herzog Leopold, Krain und die Stadt Lai- bach betreffend". — Sitzungsberichte der kais. Akademie der Wissenschaften in Wien. 1830, Bd. IX, S. 4—21: „Ueber die Belagerung der Stadt Bregenz 1408 und deren Retterin Ehr- guta, vonIos. Bergmann". — National« kalender für Tirol und Vorarlberg für das Jahr 1827, S. 79—87: „Gedicht von Ehrguta, von Christ. Walther". — Porträt. In Fug- ger's Spiegel der Ehren des ErzHauses Oestcr« reich. S. 414. 169- Leopold V., Erzherzog von Oesterreich, Bischof von Straßburg und Paffau (geb. 3. October 1386. gest. 17. September 1632). Sohn des Erz. Herzogs Karl von Steiermark aus dessen Ghe mit Maria. Tochter Alb rech t'sV., Herzogs von Bayern. Hentalin. Seit 19. April 1626 Claudia, TochterFer- dinand's I., Herzogs zu Florenz und Witwe Friedrich Guido Ubaldo's. Herzogs zu Urbino. Niuder: Maria Eleonore (geb. 9. Februar 1627, gest. 6. August 1629); Isabella Clara (geb. 12. August 1629. gest. 1683) s^. Nr. 77^>; Ferdinand Karl (geb. 17. Mai 1628. gest. 30. December 1662), vermalt seit 10. Juni 1646 mit Anna, Tochter Cos mus'II., Herzogs von Florenz; Anna überlebte ihren Gemal, der im kräftigsten Alter von 34 Jahren starb, um 14 Jahre ^ Nr. 30^; Sigmund Franz (geb. 27. No- vember 1630, gest. 23. Juni 1663) und Maria Leopoldina (geb. 28. N» vember 1632. gest. 19. August 1649). Wichtigere Üeben5momente. Nachdem er in Gratz sich ausgebildet, wurde er, erst 12 Jahre alt, zum Coadjutor und dann zum Bischof von Passau ernannt. Nach des Cardinals Karl von Lothringen Tode erhielt er das Bisthum Straßburg.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Guadagni-Habsburg, Band 6
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Guadagni-Habsburg
Band
6
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1860
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
502
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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