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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 158 -
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188 Backelberg Medicin und erhielt daselbst die Doctors- würde. Er war Arzt des Stadtconvictes, des Taubstummen' Institutes daselbst. Zunehmende Augenschwäche, zuletzt in gänzliche Erblindung übergehend, nö» thigte ihn, die Praxis aufzugeben. Er starb im Alter von 66 Jahren. Der Lieder- componist Anton Hacket ^s. d. Vorigen) ist sein Sohn. Als ärztlicher Schriftsteller gab er mehrere Werke heraus, und zwar: „Vollständige praktische HblMdlnng uan ben Arzneimitteln nach deren Vrszmmg, TnterSchrl- dnng, (ßiite, chemischen NeZwndtheilen, Verbin- tlungs- nnd Mrknngs-Irten nnti pharmazentischen Zubereitungen u. 5. w." 3 Bde. (Wien 4793, Beck, 8".); — „NnMknZste Neschreibnng und praktische Erläuterung der in die Pharma- kapae tür österrtich. Staaten neu aufgenommenen IrMkörper" (ebd. 1798, Beck, 8".); — „Anleitung ;nm Weckmässigen Gebrauche der M Grhnltung der Gesundheit, des 3ebrns n. Z. m. nöthigen Ninge". 2 Bde. (ebd. 1799, Beck); — „Thellretisch-praktische Abhandlung über die Natur, Verwandtschaft, Varbnunng und Heilung der hartnäckigsten langwierigsten Krankheiten". 2 Bde. (ebd. 1807, Schaumburg, 8«.). Gräffer und Czikann, Oesterreich. National« Encyklopädie (Wien 1833). Bd. VI , Suppl. S. 469. — Unter dem in Gerber's „Neuen Lexikon der Tonkünstler" (Leipzig 1812, Kühnel, 80.) Bd.II, Sp.460 angeführten Hacket dürfte der Obige gemeint sein. Hllckelberg, Freiherrngeschlecht. Ein altadeliges Geschlecht aus Oberösterreich, ! das sich später in Niederöfterreich ansäßig machte. Als Stammvater desselben er» scheint Jacob Hackelberger, 1483 in Diensten des Erzherzogs Sigmund von Tirol, später des Kaisers Maximi- lian I. Mehrere Glieder dieser Familie bekleideten höhere Stellen im Staats» und Militärdienste. Ein Karl Hacket« berg, Regierungsrath, steht im rühm» liehen Andenken durch seine 1683 wäh- ^ rend der türkischen Belagerung Wiens zur Vertheidigung und Erhaltung der zwei Viertel jenseits der Donau getrof. fenen klugen und energischen Anstalten. In Anerkennung dieser seiner Verdienste erhielt er 1688 den Reichsfrei- und Panier-Herrenstand. Karl wurde der Stifter der älteren und sein Bruder Gottfried jener der jüngeren Linie dieses Geschlechtes; ersterer nahm auch den Beinamen von Land au an, welchen sein Vetter Johann Ruool.pl) durch eine Hei- rath mit einer Freiin von Land au erworben hatte. Von der ätteren Linie war Joseph Ktdislaus 4711 kais. Oberst; Nudolpl) Joseph 1783 Appellationsrath in Böhmen, 1800 Regierungspräsident in Oberösterreich; auf seiner Herrschaft Großbertholds in Niederösterreich errich- tete er zu Hirschenstein eine große Glas- fabrik. Von der jüngeren Linie erwarb Johann Rudolph, der Sohn Gott- fried's, des Stifters derselben, von der ausgestorbenen FreiherrN'Familie der Land au das Gut Rottenbach, Ge- schlechtsnamen und Wappen, welche 1708 von Kaiser Joseph I. dem ganzen Geschlechte bewilligt wurden. Einer der jüngsten Sproßen dieser Familie war Otto Freiherr von Hackelberg-Landau, kais.Marine'Officier, gefallen in Smyrna am 23. Juni 1833 s^ein Porträt, litho- graphirt von Dauthage, erschien mit seiner facsimilirten Unterschrift im Jahre 1833). Schönfeld (Ignaz Ritter uon), Adels.Schema« tismus des österreichischen Kaiserstaates (Wien 1524, Carl Schaumburg u. Comp., 8«.) Erster Jahrg. S. l44. — Graffer und Czikann, Oesterreichische National» Encyklopädie (Wien 1833.80.) Vd. I I , S. 462. — Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherr« lichen Häuser (Gotha, Iustus Perthes, 32«.) Jahrg. 1857. S.28l. — Wißgr i l l (Fr. K.). Schauplatz des landsäjMen nicderösterreichischen Adels vom Herren- und Nittcrstnnde uon dem
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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