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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 188 -
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Seite - 188 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7

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Äffn« 188 Hafner 1841 (V. Jahrg.) Nr. 83: „Saphir 's Kritik über Haffner's Marmorherz". — Briefe aus Wien von einem Eingeborenen (Hamburg 1844, Hoffmann u. Campe, 8«.) Bd. I I , S. 74 ^Dieser Eingeborne schreibt über Haffner: „H. ist verschollen, wiewohl er einst sogar ein Preisstück für 60 Ducaten lieferte, wofür ich nach meinem kritischen Dafürhalten kaum 50 bayerische Groschen gegeben haben würde.") — Tonn tags blätter uun L. A. Frankl (Wien, gr. 8".) 1842 (i. Jahrg.) S. 53 ftber H.'s „Thranen'Quclle"^ S. 602 süber das Zauberspiel: „Das grüne Band"^. — Seid- litz (Julius Oi-.), Die Poesie und die Poeten in Oesterreich im Jahre 183« (Grimma 1837, I . M. Gebhardt, 8°.) Bd. I I , S. 9l. sSeid- litz schreibt über H. Folgendes.- „Carl Haff- ner, eigentlich ein geborner Leipziger, aber in Pesth (1836) als Theaterdichter lebend, schreibt schlechte Gelegenheitsgedichte und noch erbärmlichere Melodramen. Zuweilen macht er auch einen Geniestreich und tritt als Schau» spieler auf. Er ahmt darin Shakespeare nach. Mit dem Redacteur des „Spiegel" rauft er sich beständig und schlagt Schlachten trotz Julius (5äsar. Ist's ein Landkrieg? ist's ein Seekrieg? ist's ein Frosch« und Mäusekrieg? Ich weiß es nicht.") — Ein Karl Hafner (geb. in Wien 1815), eine von dem Possen- - dichter ganz verschiedene Persönlichkeit, ist ein guter Violinspieler, Schüler von Mayseder und I ansa, und lebt seit 1839 in Hamburg. ^Iniversal-2e,rikon der Tonkunst. Angefangen von I>r. Julius Schladebach, fortgesetzt von Eduard Bernsdorf (Dresden,Schäfer). Bd. I I , S. 303.^ Hafner, eine Tiroler Familie (Alle gebürtig aus Reutte in Tirol). 7 Ge» schwifter, und zwar 8 Brüder und 2 Schwestern, Kinder des Lehrers Johann Georg Hafner, widmeten sich Alle dem geistlichen Stande, in welchem sie mitunter höhere Würden bekleideten. Aemilian (geb. zu Reutte 1739, gest. ebenda 19. Mai 1823), trat in das Benedictinerstift des h. Magnus zu Füs- sen und wurde deffcn Prälat. Durch gottseligen Wandel und tiefe Gelehrsam- keit glanzend, erwarb er sich besondere Verdienste durch die Ordnung und Ver- mehrung der Klosterbibliothek, durch die Gründung eines Seminars und die Beförderung des Schulwesens. Nach der Säkularisation lebte er als Vater der Armen, der Kirchen und Schulen in Reutte, wo er im Alter von 84 Jahren starb. — Alphons war Prälat im Kloster Ettal, welches er durch den Tiroler Maler Mart in Knoller herrlich aus- schmücken ließ. — Cäcilia war Orga» nistin im Kloster Seckingen. — Hildegard, Aebtissin des Cisterzienserklosters Maria- hof. — Icremias, ein rühmlicher Musikus im Franziscanerconvente zu Schwaz. — Joseph, mit dem Klosternamen Abra- ham, Franziscanermönch und Missionär im gelobten Lande und in Egypten — und Joseph Maria, Generalvicar im Kloster St. Gallen. Staff ier (JohannJakob), Das deutsche Tirol und Vorarlberg, topographisch mit geschicht- lichen Bemerkungen (Innsbruck 5847, Rauch. Fol.) Bd. I , S. 293. Hafner, Philipp (der erste Wiener Possendichter, geb. in Wien 1731, gest. ebenda 1764). Sohn eines in der Reichskanzlei angestellten Amtsdieners, die man damals Rollisten nannte. H. besuchte die Iesuitenschulen, studirte die Rechte und wurde dann Assessor beim Wiener Stadtgerichte. Nebenbei hatte er sich eine gute Kenntniß der französischen Sprache angeeignet. Jedoch das Leben in der Amtsstube behagte seinem Geiste wenig. In seinem Stücke, „Nie reizenden Kllmüdllinten", sind in der Erzählung des Impresario seine eigenen Gefühle und Gesinnungen ausgesprochen. Die damals in Wien herrschende ertemporirte Komö» die, mit dem obligaten Hanswurst an der Spitze, hatte sich überlebt und Graf Durazzo, zu jener Zeit Pächter des Hoftheaters, obgleich Italiener, der nur wenig Deutsch verstand, fühlte doch
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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