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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 228 -
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228 Darstellung der Geschichte dieser Stadt von 1263 bis 1835 gibt. Auch sonst hat sich H. durch Förderung der nationalen Bestrebungen seines Volkes verdient ge« macht. Zi'tt67's5s7'<7, Ivapo5ni 8wvui6sk, d. i. Taschen- wörterbuch (Prag 1830 u. f.) Bd. I, S. 337. Hajnik, Karl (Journalist, geb. zu Preßburg 10. December 18l)6). Sohn des Professors Paul Hajnik >^s. d. Fol. genden^. Studierte in Pesth und wurde nach abgelegter Advocatursprüfung Vice- notar des Temescher Comitates. 1832 trat er als Stenograph auf und fungirte in dieser Eigenschaft auf den Landtagen von Ungarn und Siebenbürgen, anfang- lich bloß aus Liebe zur Sache. Nun wurde er Secretär des Grafen Ludwig Batthyani , gab im Jahre 1848 die Protokolle, Landtagsschreiben und Gesetze des Landtages heraus, und wurde vom ungarischen Ministerium zum Vorstande des Stenographenbureaus ernannt. Als solcher redigirte H. in Gesellschaft mit mehreren Anderen den „^ös^i i / " , d. i. Oeffentliches Organ; im Jahre 1849 war er eine kurze Zeit hindurch Regie- rungscommissär in Siebenbürgen. I n letzterer Zeit erscheint er in dem großarti« gen Verlagsgeschäfte von Hecken ast mit Rchactionssachen beschäftigt, u.z. redigirt er die „ ^'astinia^' es^ e^^n^/Hö^i/i)- ia?'", d. i. Sonn» und Werktagsbiblio« thek. Nach dem Rücktritte des Ioh. Török von der Redaction des „^la^ar äajto", d. i. Ungarische Presse, hat H. dieselbe übernommen. Als selbstständiges Werk erschien von ihm: ^"^ d. i. Rückerinnerungen, Scenen und Anekdoten aus dem ung. Leben (Pesth 1836, Landerer und Heckenast, 8"..), worin der Verfasser mit Humor erzählt und ergötzliche Spiegelbilder des magya» rischen Constitutionalismus gibt. Die deutschen, Journale des Kaiserstaates brachten seiner Zeit Auszüge aus diesem Werke. D«?!l'e '^^ - ./6,?ss/, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Zweiter, den ersten ergänzender Theil (Pesth 1838, 8".) 2.101. — BrünnerZe i tung 1836, Nr. 79, 81, 83: „AusHajnik's Memoiren". Hajnik, Paul (Nechtsgelehrter, geb. zu Waitzen 20. Februar 1774, gest. zu Pesth 12. December 1809). Sohn angesehener Eltern, erhielt eine sorgfältige Erziehung; besuchte die Schu» len zuerst in Pesth, dann fünf Jahre in Waitzen das Gymnasium, worauf er die kön. Universität in Pesth bezog und,,, dort drei Jahre die allgemeinen Wissenschaften (analog unseren philosophischen Studien) und vier Jahre die Rechtswissenschaften hörte. Nach Beendigung der letzteren erwarb er sich die juridische Doctorwürde. Nun betrat er die Praris und wurde nach zwei Jahren Advocat, erhielt 1800 die Professur des ungarischen Privat- und Kriminalrechtes an der Akademie zu Preßburg, wurde 1808, in welchem Jahre er auch den ungarischen Adel erhielt, an die Pesther Hochschule an die Stelle des verstorbenen Mäszäroü als Professor der Statistik und des Bergrechtes berufen; versah aber nur kurze Zeit diesen Posten, da ihn schon im folgenden Jahre, indem er eben Gerichtstafelbeisitzei' des Graner Comitates geworden war, im Alter von erst 33 Jahren, der Tod ereilte. Im Drucke hat er nur Ein Werk heraus- gegeben:
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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