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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 229 -
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Hajnik. 229 a", 3 Theile (Ofen 1807. Universitäts- druckerei, 8".). Geistvoller als dieses Werk waren seine Vorträge, und H.'s Tod wurde von seinen Zuhörern so tief betrauert, daß dieselben sich freiwillig auf vier Wochen Trauergewande anleg» ten/ Der Pesther Journalist Karl Haj- nik >5 d. Voriges ist sein Sohn. Ob zwischen diesen zweien und den unten in den Quellen angeführten Johann und Paul Hajnik irgend welche verwandt- schaftliche Bande bestehen, ist dem Her- ausgeber dieses Lexikons nicht bekannt. tiLäiino viro ?a.nlo H^'nik I. Q. 0. 6bo. III läus vso. anno 1809 äslunoto ^lattkias 2. ?. II. v. . . . iiarentavit (psstwi Kai, d. i. Die ungarischen Familien mitWappen und Stammtafeln (Pesth 1858, Moriz Räth, gr. «".) Vd. V , S. 19. — Ersch und Gruber, Allgemeine Encyklopädie derWissen- schaften und Künste, I I . Section, 1. Theil, S. 212. — Oesterreichische Nat ional - Encyklopädie, herausg. von Gräffer'und Czikann (Wien 1836, 8°.) Bd. I I , S. 479. — Meyer (I.), Das große Conversations« Lexikon (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 80.) Bd. X IV , S. 746. — Außer den bisher genannten Kar l und Pau l Hajnik sind noch zwei Magyaren dieses Namens, u.z. Johann und ein zweiter Pau l Hajnik bemerkenswerth. I 0 h ann H. (geb. zu Waihen 1811) ist ein ausgezeichneter Landwirth in Pesth, welcher um die Verbreitung einer rationellen Bewirthschaftung des Bodens in Ungarn wesentliche Verdienste besitzt und in seinem Fache auch als Schriftsteller thätig ist. Wergl: 'Va.säi-uapi rHsäF, d. i. Sonntags- dlatt (Pesth. 4».) 1887, Nr. 4: „HaMIc ^2.1165", mit Porträt. Sein Porträt erschien überdieß auch besonders mit dem Facsimile seines Namens: Hajnik Ianos, Anreiter gem., Dauthage lith., Wien bei Stoufs in Fol.) — Der zweite Pau l H. spielte in der ungarischen Revolution der Jahre 1848 und 1849 eine Rolle. Als Moriz Perczel, der seit Beginn des Reichstages Polizeichef war, im Juli resignirte, übernahm Paul H. das Directorat des Landespolizeiamtes, hob nun am 10. September den von dem Gleichheitö- clubb gebildeten Wohlfahrtsausschuß mit der Jakobinermütze auf; verbot am 13. December den Postämtern die Verbreitung der Ngramer Flugschriften; that an dem berüchtigten 28. September Alles, um die Ruhe der Haupt- stadt aufrecht Zu erhalten, und nahm. als das revolutionäre Ministerium nach Debreczin floh, excluswe für den Staat die Eisenbahn in Anspruch. Nach der Einnahme von Ofen benachrichtigte Hajnik die Pesther Beoöl» kerung, daß er als Director der Centralabthei- lung der Staatspolizei sein Bureau einst, weilen in das Hotel zum Palatin verlegt habe. Unter seine bemerkenswertheren Ordon» nanzen dieser Zeit gehören: die Verfügung, daß die Passage über die Kettenbrücke nur für das Militär und gegen Passirscheine erlaubt sei; ein strenges Verbot gegen Wucher mit größeren ungarischen Banknoten, und der Befehl, daß das Pesther zweipercentige Leih» amt, das einen Fond der Wiener National» bank verwalte, bei Rückzahlungen jede Sorte ungarischen Papiergeldes anzunehmen habe. lVergl.: Levitschnigg (Heinrich Ritter v.), Kossuth und seine Bannerschaft. Silhouetten aus dem Nachmärz in Ungarn (Pesth 1850, Gust. Heckenast, 8°.) Bd. I I , S. 307, aus S. 209 Paul Hajnik's Facsimile.) Hajnoczy, Samuel (protestantischer Theolog, geb. zu Oedenburg in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gest. (wann?). Studierte in seiner Heimat und ging, nach Sitte der Protestanten in Ungarn, welche sich dem Priester» und Schulamte widmen, eine ausländische Universität zu besuchen, 1737 nach Jena. Nach seiner Rückkehr wurde er erst Kon» rector zu Oedenburg und im Jahre 4767 Pastor in Nemes Cso. H. war ein aus- gezeichneter Redner und mehrere seiner Vorträge sind im Drucke erschienen. Hor^nyi in seinem Werke: „Nemoria NunFaroruin" nennt ihn irrig Daniel. Auch ist der obige Samuel Hajnäczy nicht zu verwechseln mit dem gleichnami« gen Samuel H., welcher im vorigen Jahrhunderte verschiedene Kirchenämter zu Csanke, Aszod und Egyhaz versah.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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