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Oalapi 230 Zalauska
und dessen Sohn Johann als Theil-
nehmer an der Verschwörung des Marti,
novics, u. z. als Privatsecretar des einen
von den fünf Haupträdelsführern dersel»
ben. im Jahre 1796 zu Ofen enthauptet
wurde.
memoria HuuFarorum a tribr>5 proxirnis
saslluUL aellcieNias »senoiiZi g.ägei-iVtoi'um
(<3Ml26 l858, 8".) F. 01 et 69. — ^07-ck^i
^ /e^ i l i ^ , Hlemm-ia IIunFaroi-um et ?ro-
vinciaUum sci-iMs eäiti« uotorum, (VisuQHS
1776, ^.nt. I^os^vs, 8<>.) ^omus I I , ?. 187
ihn irrig Daniel statt Samuel). —
lies ^ioniino3 marc^uaus äs la, ün üu äix
d,uitiöui6 üiscls et xiUL xartieuIlsrOnieiit
<iui out ÜFurs äan5 lg. revolution li-lmpaiös
(I.onäi-65 l80U, 8".) I'oms I I , I>. l86, als
Heinohy.
ßlllapi, Constantin (Piarist und
lateinischer Poet, geb. zu Nngvar
43. August 4698, gest. zu Prividie
1732). Tntstammt einer adeligen Familie,
widmete sich dem geistlichen Stande und
trat in den Orden der frommen Schulen,
in welchem er als Rector des Ordens-
collegiums zu Prividie mehrere Jahre
wirkte. Die Wahl zum Provmzial seines
Ordens, die auf ihn gefallen, schlug er
aus, und als er vom Lehramte altershal«
ber zurücktrat, lebte er ausschließlich den
Wissenschaften und namentlich der Poesie,
die er in lateinischer Sprache mit sol-
chem Glücke trieb, daß seine Dichtungen
jenen des gediegenen Jacob Bälde an
die Seite gestellt werden. Im Drucke sind
von ihm folgende Schriften erschienen:
1738, 80.);
. 1742)
4^ 8.); — ^
4747, 40.). — In Handschrift hinterließ er ein poetisches Werk, betitelt:
zs". H. dichtete mit vieler Leichtigkeit,
er dachte so zu sagen in Versen; eben dieß
aber hatte eine Fruchtbarkeit zu Folge, die
nicht immer mit der Vollendung seiner
Arbeiten gleichen Schritt hielt. Jedoch
unter seinen Oden und Elegien gibt es
mehrere von bleibendem Werthe.
Halapi erscheint hie und da, z. B. in der Ersch
und Grub er'schen Encyklopädie, in Meyer's
Conversations «Lexikon irrig als Halagi. —
(Viorma.6 1776, ^.nt. I^oL^ve, 8<>.) 1"aui. I I ,
^p. 68. — Ersch und Grub er, Allgemeine
Encyklopädie der Wissenschaften und Künste,
I I . Section, t. Theil, S. 224. — Oester-
reichische National-Encyclopädie von
Grösser und Czikann (Wien 1835). Bd. I I ,
S. 479 ^nach diesem geb. den 5. August 1698).
— Man erzählt von ihm, daß er eine halbe
Stunde vor seinem Tode über sein Befinden
befragt, unter den größten Schmerzen mit auf
das Bild des gekreuzigten Heilands gerichteten
Blicken das Doftpeldistichon gesprochen habe:
Halaschka, siehe: Hallaschka.
'halauska, Ludwig (Zandschafts-
maler, geb. in Wien 1829). Erhielt
seine künstlerische Ausbildung in Wien.
I n die akademische Ausstellung des Iah»
res 1830 brachte er sein erstes Bild,
„Nns Flnssnlcr bei Mnidliuten an drr Mbs"
(60 fl.), und von der Zeit an begegnet
man seinen Landschaftbildern ziemlich
regelmäßig auf den Ausstellungen des
österreichischen Kunstvereines. Es sind
meistens Aufnahmen nach der Natur, die
der Künstler auf seinen Kunstausflügen
nach Oberösterreich, Salzburg, Tirol
und Bayern bewerkstelligt. Von seinen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Habsburg-Hartlieb, Band 7
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Habsburg-Hartlieb
- Band
- 7
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1861
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 472
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon