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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 246 -
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Seite - 246 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7

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246 Haller surius und den Glauben der Oliinesen an die AnZwblichkeit der Zeele" ^p. XI.V^; — „Veber den Kaiscr mn Ghina, seine Indolenz in Negirrnngäsachen nnd den Gad des Mülers Oll5tigUllne" sp .XLIX^ diese sechs Briefe stehen auch in deutscher Sprache inPra y's „Mstoria C0utl0vorLig.rnui äe Kitidus äineuLibUL" ( .^iiFULt. Vinäol). 1792, 8o.). Schließlich ist noch anzuführen, daß Haller im Auftrage des Gouverneurs von Macao 1739 einen Plan der Stadt Macao und ihrer Umgebung, und im Jahre 1749 auf Befehl des Kaisers mit mehreren Brüdern seines Ordens cine beschwerliche Reise in die Tartarei unter- nommen und eine geographische Karte des Landes daselbst aufgenommen hat. aä noLti'a U6<^ ns tsmxoi'l!. (V^ionuao st lilltis- donas 1856, 3?. 8".) S. 119. unter dem Namen Hallcrstcin. — Poggendorff ( I . C.). Biographisch-literarischcs Handwörterbuch zur Geschichte der cxacten Wissenschaften (Leipzig 18A9, Ioh. «Imbr. Barch, gr. «".) Sp. l<>04. — N onvol!o Ii iossraDkiO Fen i^'i^ w . . . i>n,i' I'irmin Dicl.ot lröres «ou» In. äe I«. Is I)i-. H o e kO r (pari« l832 u. f.) XXIII, 8^. 484. — Meyer (I.), Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen 4849. Bibliogr. Insti- tut, Lex. 80.) Bd. XIV, S. 805. — Ersch und Grub er, Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste (Leipzig. Brock« haus. 4".) I I . Section, 1. Theil. S. 308. I. Zur Geschichte und Genealogie der Familien SaUer, Haller von OaÜerstein und Saller von Hallerkeö. Die Haller sind eine alte fränkische Familie, welche ursprünglich in Nürn- berg ansäßig war. In einem alten Manu« scripte. „das Geschlechtsbuch der Stadt Nürn- berg" genannt, wird diese Familie bis in das Jahr 1198 zurückgeführt. Ein Wilhelm Haller führte die 400 geharnischten Ritter an, welche den Kaiser Heinrich VI . (gest. N94) von Nürnberg, wo er dem berühmten an der Pegnitz abgehaltenen Turniere beigewohnt, nach Donau- wörth das Geleite gaben. Im Jahre l276 stif« teten die Hal l er unweit Nürnberg Kirche und Hospital zum h. Geist zur Aufnahme von Reisen» den. Am 31. Mai 1433 ertheilte Kaiser Sigis- mund zu Nom der Familie einen neuen Wap« penbrissf und am 27. März 1328 verlieh ihr Kaiser Kar l V. das Wappen der ausgestor- benen Familie von Hallerstein. Die herrschende Annahme ist, daß die Nachkommen eines Ulrich Hal l er sieben Zweige gebildet und diese sich in verschiedene Gegenden vertheilt haben, u. z. in Bayern, in der Schweiz, wornach auch der berühmte Arzt und Naturforscher Albrecht von Haller ein Sproß dieser Familie wäre, Ungarn, Siebenbürgen, Steiermark und Krain. Ja es hat auch den Anschein, als ob der Krakauer Buchdrucker Johann Hal lcr , welcher zu Ende des 13. und zu Anfang des 16. Jahrhunderts lebte und aus Nothenburg an der Tauber nach Polen kam, zu dieser Nürnberger Familie ge- hörte. Jedoch über den gemeinschaftlichen Ur- sprung aller Haller liegt nichts Bestimmtes vor und die Verschiedenheit der Wappen, dessen sich die Haller in Bayern und jene in Ungarn und Siebenbürgen bedienen, fällt hier bcmer- kenswerth in's Gewicht f^iehe unten die Wap< pcnbeschreibung). Die ungansch-fievellvllrgij'che Fmie. Diese, welche sich Haller von Hal l er keö (keö heißt unga- risch Stein) nennt, erscheint schon im 16. Jahr- hunderte in Ungarn und ein Nupert Halter (Nr. 13) gilt als dcren Stifter. ^Die in den Klammern befindlichen arabischen Zahlen be- ziehen sich auf die Abtheilung I I . Hervor- ragende Glieder der Famil ien Haller u. s. w., S. 248 u. f.^ I Von ftinm zwei Söhnen Erasmus und Peter (siehe Letzteren Nr. 11) pflanzte Peter die Familie fort. Dessen zweit- geborncr Sohn Gabriel (gest. 1008) hatte drei Söhne, von denen der älteste, Stephan I. (gest. INS?), und derjüngste, Georg (gest. 1633), die Stammväter der noch heut' blühenden Zweige in Siebenbürgen und Ungarn sind. — I. Nach- kommenschaftStepl)an's I. Stephan (Nr. 13) hatte drei Söhne, Pau l (gest. 1683), Ober- gespan des Kuchelburger Comitatcs; Gabriel, Obergespan des Zarander Comitates (Nr. 4). und Johann, Obergespan des Thorcnburger Comitates (Nr. 6). Von Johann's zwei Söhnen Stephan I I . (Nr. 16) und Joseph pflanzte ersterer das Geschlecht fort. Joseph (Nr. 9) wurde 1691 auf Tökeli's Befehl hin« gerichtet; Stephan I I . war viermal vermalt: mit Nana Vemmu, Blirlmm Tonnn und den Witwen von Ladislaus 5zeKel^ j und Samuel Betylen. Von Stephan's Söhnen pflanzten a) Gabriel (aus Stephan's erster Ehe) und k) Ladislans (aus seiner zweiten Ehe) das
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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