Seite - 248 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
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Wurzbach vonTannenberg, und von dem
an dessen ältesten Sohn Kar l , Reichstagsabge-
ordneten und Landeshauptmanns'Stelloertreter
im Herzogthume Kram, übergegangen. — Von
der bayerischen, annoch frciherrlichen Linie, deren
vom ChurfĂĽrsten Kar l Theodor der Familie
verliehenes Freiherrndiplom vom 24. September
579« datirt ist. und welche in zweiAeste sich spaltet,
in die Nachkommen des Freiherrn Joachim und
in jenen des Freiherrn Sigismund, blĂĽht ein
Zweig in Oesterreich, nämlich die Nachkommen
des Freiherrn Johann Georg (geb. 23. April
1773, gest. 18. August 1832), kais.Feldmarschall'
Lieutenants (Nr. 8); Johann Georg war
mit C-Uaöell) Freiin Hcnniger von becöerg (geb.
24. April 1789) seit 23. November 1816 vermalt.
Aus dieser Ehe stammen: Johann Georg
Sigmund (geb. 26. August 1817); Mar ia
Elisabeth Wilhelmine (geb. 6. März 1826),
vermalt seit 18. August 1832 mit Sigmund
Fmdrich Freiherrn von 6Mtsch, kön, bayerischem
Bezirksgerichtsrath; Georg Joseph (geb.
16. Juni 1829), kais. Ministerialconcipist im
Staatsministerium in Wien, und Rudolph
Johann (geb. 17. August 1831). Johann
Georg Sigmund ist zur Zeit kais. Oberst«
lieutcnant in Pension, vermalt seit 18. October
1832 mit Johanna Ăśouise von Niethammer (gest.
28. April 1857). in zweiter Ehe seit 6. Novem-
ber 1839 mit Clara von Mlljammcr. Aus der
ersten Ehe hat Johann Georg Sigmund
zwei Töchter: Friederike Sophie (geb. 22.
April 1834) und Louise Laura (geb. 19. April
1837). ^lieber die Genealogie der Familien
Haller, Haller von Hallcrstcin und
Haller von HallerkeĂĽ vergleiche nachstehende
Werke: ^aL?/^/v«>l^ 212,3521-01-3^3 cLalääai
esimei'ekkLi ös Is^ärina-iläi täbläkkal, d. i.
Die Familien Ungarns mit Wappen und Stamm<
tafeln (Pesth 1839, Moriz Rath, gr. 8".) Bd. V,
S. 26—38. — Archiv des Vereins für sieben«
bĂĽrgische Landeskunde. Neue Folge, Bd. I I I ,
Heft 2, S. 163—207: „Die Familie der Herren
und Grafen vonHallerin SiebenbĂĽrgen, von
Joseph Frciherrn Bedcus von Bcharberg".
— Blätter für Geist, Gemüth und Vaterlands'
kĂĽnde (Kronstadt, kl. 4".) IV. Jahrg. (184?),
Nr. 18: „Beiträge zur Geschickte berühmter
deutscher Familien in SiebenbĂĽrgen. I. Die
Haller'sche Familie". — Transsi l uania.
Beiblatt zum SiebenbĂĽrger Boten (Hermann-
stadt. 4".) 1860. Nr. 17: „Zur Geschichte der
Herren und Grafen Haller von Hallcrstein
in SiebenbĂĽrgen. Von Dr. Eugen von Trau-
schenfels". — /O'l'tt,-« ^<l.z??^, NrÄsi)' Uäciai, d. i. Die vorzüglichsten
Familien SiebenbĂĽrgens (I5o1c>23vai-i 1834,
Narrau, 65 8t6iu, 8<>.) 8. 106. — Hell-
bach (Johann Christian von), Adels-Lerikon
(Ilmenau 1823, Bernh. Fcrd. Voigt, 8".) Bd.I,
S. 499. — Kneschke (Ernst Heinrich Di>.),
Deutsche Grafen-Häuser der Gegenwart. In
heraldischer, historischer und genealogischer Be-
ziehung (Leipzig 1832, T. O. Weigel, 8«.) Bd. I,
S. 308. — Gothaisches genealogisches
Taschenbuch der gräflichen Häuser auf
das Jahr 1860, S. 313. — Historisch,
heraldisches Handbuch (Gotha 1836, Per-
thes, 32".) S. 297 fieses und das vorige enthal«
ten Nachrichten ĂĽber die Grafen von Hall er in
Ungarn und Siebenbürgen). — Gothaisches
genealogisches Taschenbuch der frei'
herrlichen Häuser auf das Jahr 1838, S. 234,
^enthält die Beschreibung des Wappens und die
geschichtliche Uebersicht der Freiherren von Hal-
ler; — 1860, S. 296.- die altere Genealogie;
— 1861, S. 272.- den gegenwärtigen Stand
derselben.^
II. Hervorragende Glieder der Familien S aller,
BaUeruonHallerstcinllndHaUervonHaüerkeö.
In alphabetischer Wrdnung ihrer Tausnamen.
1. Augustin ssiehe den obigen Artikel. S. 244).
— 2. Narthel (gest. zu Frankfurt a.M.1331),
war anfänglich Soldat, und zwar Kriegsoberster
und Nath des Kaisers F erdinand I.; später
ließ er sich zu Frankfurt a. M. nieder, wurde da«
selbst SchultheiĂź, als welcher er auch starb. ^E r sch
und Grub er, Allgem. Encyklopädie, I I . Scct.
1. Theil, S. 306. — Allgemeines historisches
Lexikon ... (Leipzig 1730. Thom. Fritschens
Erben, Fol.) Bd. I I , S. 726.) — 3. Franz
Haller von Hallerkeö s^iche den besonderen
Artikel. S. 252). — 4. Gabriel (gest. 1663).
ein Sohn Stephan (I.) Haller's, Ober-
gespans des Kuchelburgcr Comitates; er hatte in
der Schweiz studirtund dann Reisen in Deutsch«
land, den Niederlanden und England gemacht;
in Frankfurt, Leyden und London sich wissen-
schaftlicher Zwecke wegen länger aufgehalten;
im Jahre 1630 war er zum reformirten Glauben
ĂĽbergetreten. Gabriel hat ein Diarium, wel<
ches den Zeitraum 1630—1644 umfaßt, gcschrie»
ben. Im Jahre 1663 wurde er von den TĂĽrken
hingerichtet. Er hinterließ zwei Töchter, Judith,
vermalt mit MäMlDäniel, und Mar ia , ver-
malt mit Nichael AĂĽrolzji. ^SchĂĽler von
Libloy (Friedrich), Kurzer Ueberblick der Lite«
rawrgeschichte Siebenbürgens von der ältesten
Zeit bis zu Ende des vorigen Jahrhunderts.
Syloestergabe (Hermannstadt 1857, Georg von
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Habsburg-Hartlieb, Band 7
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Habsburg-Hartlieb
- Band
- 7
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1861
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 472
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon