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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 258 -
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Halm 288 „H alm's Kompositionen sind in männlich ernstem Style gehalten, schön erfunden, und geistreich durchgeführt, eigenthümlich ohne knechtische Nachahmung; dabei glänzend, brillant und für echte Bravour- spieler berechnet", so G aßner. Universal «Lexikon der Tonkunst. Angefangen von Dr. Julius Schladebach, fortgesetzt von Eduard Bernsdorf (Dresden 1856, Schäfer, Lex.80.) Bd. I I , S. 310. — Gaßner (F. S. Dr.), Universal'Lerikon der Tonkunst. Neue Handausgabe in einem Bande (Stuttgart 1849, Franz Köhler, Ler.8".) S.395. - Schilling (G. vr.), Das musikalische Europa (Speyer 1842. F. (5. Neidhard, gr. 8°.) S. 140. Halm, Friedrich, siehe: Mnch-Vel- linghausen, Eligius Freiherr von. Haiwachs, auch Halpax und Halwax, Michael (Historienmaler, geb. in Oesterreich, gest. 1713, nach Anderen später). Ueber die Jugendzeit und den ersten Unterricht in der Kunst dieses Malers ist nichts bekannt. Man weiß nur, daß er in Italien sich ausgebildet und in Venedig ein Schüler Carlotto's gewesen, unter welchem Namen der Münchener Maler, Johann Karl Loth (gest. in Venedig 1698) in Italien bekannt ist. Halwachs hatte Italien mehrere Male besucht, einmal auch auf Kosten des Abtes von- St. Florian in Oberösterreich. Nach seiner Rückkehr begab er sich nach Böhmen und malte dort von 1700-1713. Im letztgenannten Jahre begab er sich, wahrscheinlich einem Rufe folgend, in seine Heimat, wo ihn aber noch im nämlichen Jahre, nach Anderen bald darauf der Tod ereilt haben soll. Von feinen Arbeiten sind bekannt: „Nie H.Varbara", Altaiblatt in der Benediktiner« kirche zu St. Nikolaus in der Altstadt zu Prag- — „H. <5än!ia"; — „H. Navitt" und „y. Florian", Altarbilder in der Mi« noritenkirche zu St. Jacob in Prag; — „Nie h. Familie", in der Cajetanerkirche ebenda; — „GhriZtnZ im «Vempel lchnnk", in derSt.Apollinarpfarrkirche ebenda; — — „K Narwü", in der Stiftskirche zu St. Florian in Oberösterreich; ebenda sind auch in dem sogenannten rothen Zimmer der Plafond und die SuperPorten von ihm gemalt; ferner befinden sich im Capitelsaale mehrere Bilder seiner Hand, wie denn auch der größere Theil der Malereien in den übrigen Gemächern von ihm herrührt. Nagler bemerkt über die Bilder dieses Künstlers das Folgende: „Sie find in den Schatten des Nackten etwas schwarz, im Ausdrucke und im, Faltenwurfe aber nicht ohne Verdienst. Seine geistlichen Darstellungen werden jenen von Br and el^s. d. Bd.II, - S. 143^ vorgezogen. Seinen Historien gebricht es nicht an Großartigkeit. Dlabacz (Gottfried Ioh.), Allgem. historisches Künstler-Lexikon für Böhmen u. s. w. (Prag 1813, Gottl. Haase, kl. 4".) Bd. I, Sp. 532. — Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler'Lerikon (München 1839. E. A. Fleisch« mann, gr. 8".) Bd. V, S. 529. ^Nag ler nennt ihn Johanns — Neue Bibliothek der schönen Wissenschaften und freien Künste. Bd. 20, Stück i, S. 140, 141.— Schaller(Iarosl.), Beschreibung der Stadt Prag. Bd. I I , S. 29, 294; Bd. I I I , S. 130. Hä.m, Johann von (Bischof von Szathmär, geb. zu Gyöngyös 6. Iän. ner 1781, gest. zu Szathmär am 30. December 1887). Widmete sich dem geistlichen Stande und erlangte 4827 die bischöfliche Würde zu Szathmär. H äm ist unter den Bischöfen Szathmärs Johann VIII. Im Jahre 1848 wurde er von Sr. Majestät dem Kaiser Fer> dinand zum Erzbischofe von Gran ernannt, entsagte aber, bevor noch die Bestätigung Sr. Heiligkeit des Papstes Pius IX. erfolgte, 1849 dieser Würde und nahm seinen vorigen Bischofsch zu Szathmär wieder ein. H Hm hat sich als Stifter des CivilspitaleS der barm»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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