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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 260 -
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Hamaliar 260 Hambach zulegen. H amal iar hat folgende Schri ten herausgegeben: „Materialien znm öffent- lichrn Unterrichte in Nirchrn nnd Zchnlen" (Schemnitz 1790); — „Nie Verbindlichkeit beZ <5tlri5tln, das h. Ibenkmnl ^n genieZZrn" (Schemnitz 1793, 8<>.); — s" (Xousodi 1803), ein für protestan- tische Geistliche sehr guter Leitfaden; — „^orääek xräo aii-^6>vii^oli") d. i. Vor- schrift kirchlicher Verrichtungen sSchem- nitz 1798); dieses Werk ist eine Kirchen- agende. H. war ein gediegener prote- stantischer Theolog, der ob seiner Kennt- nisse und ob seines erfolgreichen Wirkens zum Frommen der protestantischen Kirche in Ungarn sich im Lande hoher Achtung erfreute. NeueAnnalen der Literatur des österreichischen Kaiserstaates (Wien, Doll.4°.) I. Jahrg. (1807), 2. Bd., Intelligenzblatt, December, Sp. 279 sdastlbst wird sein Tod gemeldet, welcher im März 1807 erfolgt sein soll; diese Mittheilung ist jedoch irrig, denn H. starb erst 1812 und am 9. December 1806 erlitt er einen heftigen Schlag' anfall, welcher Umstand vielleicht das Gerücht von seinem Tode veranlaßt haben mochte .^ — Annalen der österreichischen Literatur (Wien, 8o.) 1812: „Nekrolog von Rumy". — Sar« tori (Franz Dr.), Historisch < etnographische Uebersicht der wissenschaftlichen Cultur. Geistes« thätigkeit und Literatur des österreichischen Kai» serstaates nach seinen mannigfaltigen Sprachen und deren Bildungsstufen (Wien 1830, C. Gerold, 8<>.) S. 40. — H«an ^«c?c>v.^ >,^ sun. kunFÄlica sivs rusmoria, 2unZ2,roru,iii g, tri- aäLci-jxtoruni (<3>ula61858, I^oxo 8«.) 8.80. —Erschund Gruber, Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste (Leipzig, Brockhaus, 4".) Sect. I I , Bd. I, Hamari, Daniel (Arzt, geb.zu Ta ta im Comorner Comitate 23. März 1826). Die unteren Schulen besuchte er in Tata, Philosophie und die Rechte hörte er in Papa. 4847 kam er nach Pefth, um die Medicin zu studiren. Wahrend seiner Studien bereits veröffentlichte er mehrere literarische Arbeiten in ungarischen Iour« nalen, und schrieb nach beendeter Medicin neben mehreren medicinischen Aufsätzen, ästhetische Abhandlungen, Novellen und lyrische Gedichte. Auch übersetzte er ein Werk über Chemie aus dem Lateinischen in's Ungarische. Später erhielt er zu Pesth im Kinderspitale eine Anstellung; zog aber 4834 als praktischer Arzt nach Tata, seinem Geburtsorte. Von Zeit zu Zeit erscheinen in ungarischen Blättern Aufsätze von H., auch hat er ein größeres Werk über Vergiftungen druckbereit. Im Jahre 1834 haben ihn der ungarisch- geologische Verein, 1833 der kön. unga» - rische Verein für Naturwissenschaften zum ordentlichen Mitgliede ernannt. kötst, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Zweiter, den ersten ergänzender Band (Pesth 18t>8,8«) S. 102. ßambach, Johann (Arzt, geb. zu Eperies 1682, gest. ebenda 1739). Entstammt einer adeligen Iülich'schen Familie, welche nach Verlust ihres Vei> mögens die Heimat verließ und in Ungarn einwanderte. Der Vater des obigen, auch Johann, war der Erste, der nach Ungarn kam und von Kaiser Ferdinand mit dem ungarischen Adel belohnt wurde. Sein Sohn I o h ann besuchte die unteren Schulen in seiner Heimat, und ging dann, von dem Arzte und Baron von Hellenbach unterstützt, nach Deutsch- land, wo er'sich in Frankfurt an der Oder, Berlin und zuletzt in Wittenberg in der Arzneikunde ausbildete. An letz« terem Orte erlangte er 1710 die medi- cinische Doctorwürde, folgte dann einer Einladung als Arzt nach Polen, kehrte
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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