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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 325 -
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Hansal. 326 Zansch brachte er fünf Jahre in Chartum und Gondäkoro zu, lernte die Nilländer bis etwa zum 4." n. Br. kennen und machte verschiedene Ausflüge, wie den blauen Nil hinauf bis Wodet Medinet und von da nach Rera und Mandera. I n diese Zeit fällt seine Bekanntschaft mit Herrn von Heugl in, der ihm Anleitung im Präpariren zoologischer Gegenstände gab; von seinen Kenntnissen und seiner Erfah renheit in botanischen Sammlungen gibt sein noch vorhandenes, von Schott, Fenzl und Kotschy vielfach vermehrtes und beschriebenes Herbarium die besten Belege. Ferner spricht und schreibt H. gut arabisch und Bari, eine Sprache am obern Nil. Auch ist er gut musikalisch, spielt mehrere Instrumente, darunter die Geige und das Waldhorn. Seine treff- liche physische Konstitution bewährte sich aber, indem er dem gefährlichen Klima jener Gegenden widerstand, während nahezu alle seine Gefährten demselben erlegen sind. Im November 1837 war H. aus Centralafrika nach Europa zurück» gekehrt und gab in einem „Eingesendet", datirt Wien 23. November 1837, in der „Presse" die beruhigende Nachricht, daß die von mehreren Blättern verbreitete Nachricht: „Als sei die apostolische Mission in Chartum aufgegeben", allen Grundes entbehre. I n neuester Zeit (Anfang 1861) wurde Hansal wieder für die Heug- lin'sche Expedition gewonnen. Er hat dieselbe, welche bereits am4. und K.Mai in Alerandrien angelangt ist, als Secretär und Dragoman begleitet, führt als solcher die Rechnungen und leistet den verschie» denen Mitgliedern der Erpedition sonst treffliche Dienste, wozu ihn seine oben erwähnten mehrseitigen Kenntnisse ganz besonders befähigen. Da die Expedition viel mit Arabern zusammenkommt, welche sehr viel auf das Freimaurerthum halten, so wünschte H. auf dieser letzten Fahrt, um die Zwecke der Expedition nach besten Kräften zu fördern, auch Freimaurer zu werden und wurde ihm die Erlangung der Mitgliedschaft in Aussicht gestellt. P e t e r m a n n . Geographische Mittheilungen (Gotha, Perthrs, 4".) 1861, Heft 4, S. 139; Heft 6, S. 22«—230 (Briefe aus Afrika). — Nikolsburger Wochenschrift für landwirtschaft- liche und gemeinnützige Interessen und Unter« Haltung. I I . Jahrg. (1861). Nr. 27: „Martin Ludwig Han sa l", uon Joseph Schmidt.— Abendblatt der Wiener (amtlichen) Zeitung 1861, Nr. 77, S. 306.- „Ankunft der v. H eug- l i n'schen Expedition auf afrikanischem Boden". — Triester Zeitung 1861, Nr. 75. — Presse 185?, Nr. 273, unter der Rubrik „Eingesendet". Hmlsch, Anton (Landschaftsmaler, geb. zu Wien 18155). Von seinen Eltern zu einem industriellen Modegeschäfte lBlumenfabrik) erzogen, durfte er auch die Blumenzeichnungsschule der kais. Aka« demie der bildenden Künste besuchen. Seine Liebe zur Kunst wurde immer lebendiger und auch durch die Gegen« Vorstellungen der Eltern war er nicht abzuhalten, sich in der Landschaft'Zeich. nenschule unter Professor Mößmer ferner auszubilden. Als er sich später ganz und gar der Kunst hingab, begann der Kampf mit der Existenz und mühselig erwarb er sich das Nothdürftige, indem er für Trentsensky illununirte und Unterricht im Zeichnen ertheilte. Die Zeit, die ihm übrig blieb, verwendete et zur fernern Ausbildung in der Kunst. Noch bestand damals keine Schule für die Oelmälerei, er begann daher ohne Anleitung sich dem eifrigsten Studium der Natur hinzugeben. Schon im Jahre 1833 brachte er ein Bild in Gouache auf die Ausstellung, welches jedoch wenig Beachtung fand; glücklicher war er mit zwei im Jahre 4836 aus« gestellten Oellandschaften, welche von dem Kunstvereine und Sr. kais. Hoheit dem
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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