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t852. Nr. 27. — Ersch und Grub er, All<
gemeine Encyklopädie der Wissenschaften und
Künste (Leipzig, 4<>.) n . Section, 2. Band,
S. 219. — V'a^/i, NibUotksoa tkcnwFica,
I'om. I I I , x. 314. — sio6</e^ 5«7<)
^6äli 2.1) 6^ 'UL ori^inO 3,cl Qoäti'k U8<1U6 tein-
poi-H (Vieii,nn,L 6t KlltiLdonao l336, I.LX. 8".)
3. 122 ^nach diesem aeb. 23. April 1683. gest.
23. August 1766^. — Meusel (Johann
Georg), Lerikon der vom Jahre 1750 bis 1800
verstorbenen teutschen Schriftsteller (Leipzig
1803. Gerb. Fleischer. «".) Bd. V, S. 133.
— Oesterreichische NationaltEncyklo-
pädie von G raff er und Czikann (Wien
1833, 80.) Bd. I I , S. 500. — Nanvsliu
Vio^raP ki L g^n^r^Io ... xubliuL ^^i '^^I.
^i-unü I) i äo t t>öi-63 , saus I.i. äii-LQtion äo
I»I. Isvi-. Noskar (I^ ariL 1832 Ltäsci», Fi-. 8«.)
Nä. XXII I , 8p. 3^. — Meyer (I.). Das
große Conversations-Lerikon für das gebildete
Publikum (Hildburghausen, Bibliogr. Institut).
Bd. XIV, S. 1133. — Noch ist eines Zweiten
Jesuiten, Paul Hansiz (Geschichtschreiber
und Schriftsteller, geb. zu Wien 3. Mai 1645,
gest.ebenda 8. Jänner 1721), zu gedenken, dessen
zahlreiche Schriften Sto eger in dem unten
bezeichneten Werke aufzählt und welche H.
anonym herausgegeben hat. H. war, nachdem
rr1674 die philosophische. 1634 die theologische
Doktorwürde erlangt hatte, fünf Jahre Kanzler
zu Gratz, dann Studienpräfecr im Collegium
seines Ordens zu Wien Mit UebergehMg der
portischen, philosophischen und theologischen
Werke nennen wir: ^natkeinltta vtii-ao
kistorias, tsmplo z i^oi-ias HI. I^oo^olcli con-
I,soi>ollii" (odä., 12«.); —
8"-). In Handschrift hinterließ er, mehrere
mathematische Werke und eine Sammlung
lateinischer Epigramme, ss^s^i ' l</oü. .V^o-
7n«^, am oben bezeichneten Orte, S. i23.^j
slick, Eduard (Musikkritiker,
geb. zu Prag 11. Sept. 1823). Sohn
des gelehrten Bibliographen Joseph
H. ^s. d. Folgenden^, erhielt eine sorg-
fältige umfassende Bildung und pflegte
neben den philosophischen und juridischen
Studien mit vorzüglicher Liebe die Musik. Durch 4 Jahre studirte er bei dem
ausgezeichneten W. Tomaschek die
gesammte musikalische Theorie und das
höhere Clavierspiel. Im Jahre 1847
vollendete er seine Studien in Wien
und wurde 1849 zum Doctor der Rechte
daselbst graduirt. Seit seiner Nebersied-
lung nach Wien, welches er nur wäh-
rend eines zweijährigen Aufenthaltes in
Klagenfurt verlassen hatte, nahm
sich H.
thätig der ziemlich verwahrlosten musi»
kalischen Kritik in Wien an. Er wirkte
namentlich durch sein stehendes Referat
in der „Wiener Zeitung« (1848, 1849)
und später der „Presse" (von 1833 an),
ferner durch Aufsätze in den „österr. Lite-
raturblättern", den „Sonntagsblättern",
und verschiedenen Musikzeitungen. Sein
Hauptbestreben war auf eine Erfrischung
der altert ftagnirenden Musikzustande
Wiens durch die geistreichen Elemente
der nachbeethoven'schen Zeit gerichtet.
Für Rob. Schumann trat H. der Erste
in Oesterreich auf und blieb lange Zeit
der einzige. Später finden wir ihn als
einen der einflußreichsten Vekämpfer der
„Zukunftsmusik". Einen bleibenden lite-
rarischen Namen erwarb sich H. durch
seine 1834 in Leipzig erschienene Schrift:
„Nüin Mnüilmliäch-Schünril", welche die bis-
herigen Grundbegriffe der musikalischen
Aesthetik einer scharfen Kritik unterzieht
und die Grundlagen zu einer wahrhaft
der Tonkunst entwirft. Die Schrift H.'s.
welche ein Jahr später in zweiter verbefser»
ter Auflage erschien, verhält sich scharf
polemisch gegen die Prinzipien der soge-
nannten Zukunftsmusiker, namentlich
Richard Wagner's und Lißt's'. bestrei-
tend, daß der Musik aufKoften ihres wah-
ren Wesens äußerliche Deutungen aufge»
zwungen werden können und daß die man-
gelnde formale Schönheit durch einen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Habsburg-Hartlieb, Band 7
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Habsburg-Hartlieb
- Band
- 7
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1861
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 472
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon