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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 351 -
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Hardegg-Glatz 361 Hardegg-Glatz sged. 24. Mai 1848). Auch leben noch drei Schwestern deZ Grafen Johann Maximi- lian, und zwar.- Gräsin Aloisia (geb. 29. Jänner 1807); Gräfin Anna (geb. 12. Mai 1803), Besitzerin der Herrschaft Grusbach und Höflein in Mähren, und Gräfin V^aria (geb. 3. Juli 1802); vcrmält (seit 29. Juni 1831) mit Jose's) Freiherrn von s.^ 'st , k. k. Oberst in der Armee. I. b) (Quellen Mr Gruealagic und Geschichte der Grafen Hardegg. Hormayr's Archiv für Geographie, Historie, Staats- und Kriegskunst (Wien, 4".) 1822. Nr. 47: „Hardegg", von Pittner/ — Ersch und Gruber. Allge- meine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste. I I . Section, 3. Bd. S. 246. — //««. (I.W2 1730—1?4l>, und die zwei letzten Bände >Visn 1818, i'ol.). — Hellbach (Johann Christian von), Adels-Lerikon (Ilmenau 1825. B. Friedr. Voigt, 8°.) Bd. I, S. ö06. — Kneschke (Ernst Heinrich Dr.), Deutsche Grafen-Häuser der Gegenwart (Leipzig 1852, I. O. Weigcl, 8».) Bd. I , S. 313. — Oesterreichische National«Encyklovä« die von Gräffer und Czikann (Wien 1833, 8".) Bd. II, S. 502, und Vd. VI, Supplement, S. 472. — Schönfeld (Ignaz Ritter von), Adels-Schematismus des österreichischen Kaiser» staates (Wien 1824, Schaumburg und Comp., kl. 8".) i. Jahrg. S. 179. — Wiß gril l (Franz Karl), Schauplatz des landsassigen Nieder-Oesterreichischen Adels vom Herrn« und Nitterstandc von dem XI. Jahrhundert an bis auf jetzige Zeiten (Wien 18U0. Ioh. Karl Schuender. 4°.) Bd. IV, S. 94—143. II. Hervorragende Glieder der Familie Hardcgg. 1. Anton Leonhard, siehe Johann An- ton Leonhard, Nr. 12. — 2. Bertholt» von Nabenswalde Graf von Hardegg (gest. zu Rotz 7. August 1312). Der erste des zweiten Geschlechtes der Grafen von H ard e gg. Dem durch Berthold von Rabenswalde begründeten.Geschlechte der Grafen Hardegg ging das Geschlecht der Grafen von Playn voran; der letztere derselben, Otto Graf zu Playn und Hardegg, war mit wilöurgis Gräfin von helfel'stmi vermalt. Als Otto starb, vermalte sich seine Witwe zuerst mit Heinrich von Ouilw (oder wie es in alten Urkunden heißt Tybein), und nachdem auch Heinrich ohne Kinder zu hinterlassen starb, schritt Gräfin Wilburgis zur dritten Ehe mit AertIM'' (I.) von Aaömswalde, der im November 1278 von Kaiser Nudolph I. von Habsburg mit der j Grafschaft und den dazu gehörigen Herrschaften belehnt worden. Berthold ist somit der Stifter des zweiten Geschlechtes der Grafen Hardegg, welches mit dein Grafen Hein« rich (gest.24. März 1483), der, als er ohne Er- ben war, alle seine Güter an Kaiser Maximi- lian I. zurückgab, im Jahre 1483 erlosch. Graf Berthold mit seiner Gemalin stiftete 1300 das Dominikanerkloster sammt Kirche zu Roß, wo sie auch beide begraben liegen. B er< thold harte aus seiner Ehe mit W ilbu rgis (gest. 27. August 1314) drei Söhne und drei Töchter; erstere: Berthold (II.); Burchard, welcher dieses Geschlecht fortpflanzte, und Otto, Domherr zu Passau (gest. i>. November 134U); letztere: Anna, vermalt mit Ulrich Herrn von l-wn'schenk, dem Urahnherrn des dritten, noch heute blühenden Geschlechtes der Hard egg; Agnes, vermalt mit 5imon Herrn von Onba und tcippa; und Elisabeth, Prio» rin der Dominikanerinen zu Impach bei Krems. Wißgri l l (Franz Karl). Schauplatz des landsässigen Nieder-Oesterreichischen Adels (Wien 1800. 4°.) Bd. IV. S. 1Uö.) — 3. Cou- rad, mit Otto der letzte Sproße des ersten Geschlechtes der Grafen von Playn und Hard egg. Als die Ungarn 1260 in Steier- mark einfielen, waren es die Grafen Conrad und Otto, welche mit 1000 Mann eigener Kriegsvolker den Steicrmärkern wider die Un» gärn zu Hilfe eilten; auch fanden beide Brüder im blutigen Treffen bei Staatz auf dein March< felde am 26. Juni 1260, gegen die Ungarn und Cumanen, den Tod. Mit ihnen erlosch das erste Geschlecht der Grafen von Playn-Haroegg, da siebride keineKindethinterlassen hatten. C o n» rad's Gattin war Cuphmüa Gräsin von Grlcn- bürg, welche, Witwe geworden, um 1273 Awerl (II.) Grafen zu Görz gcheirathet hat. Otto's Gattin war die bei Berthold erwähnte Wil» burgis, welche nach ihres ersten GemalS Tode noch zwei Ehen schloß, wie dieß bei B er« tliold erzählt wurde. ^ ^ fV/ieT-o«^.,), soriptor. i'ül. ^uLt.ria.oa.r. ^om. I, paF. 463 u. 496 In Oln'onlc.on Olaustro-^oadurFSULL, und 'I'om. II , i). 733 in ?7<!om. Fe //<?s6/öac/i Odron. .^nät.^ j. —4. Eonrad Grafvon (gest. 2ö. September 1349). Em Sproße des zweiten Geschlechtes der Grafen Haudcgg-Mayd- bürg; ein Sohn B erth 0 ld' ö (II.) und A gnrs Grafin von Hennenberg; (äonrüd diente Philipp VI.^ König uon Frankreich, und wohnte 1348 der Belagerung von Calais bri. Hier lernte cr K athari u a, Gelnalin Engu e r« rand's VI., Herrn von Cou cy, kennen,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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