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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 372 -
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Seite - 372 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7

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Harrach 372 Harrach Phil ipp ine (geb. 9. Jänner 1693, gest. 2. April 1763), vermalt (4. November 1708) mit Franz Iosevy Grafen von Thun; Ferdi- nand Leopold (geb.21. December 1693,gest. im December 1694). Die Kinder aus zweiter Ehe sind: Friedrich August Gerv as I.f. d. Nr. 13); Maria Anna (geb. 21. October i698, gest. 14. September 1738), zweimal ver- malt: 1) (seit 12. Mai 1720) mit Ludwig Grafen «at la (gest. 2. Juni 1721). 2) mit 5igismund Gustav Grafen tzrzan von Hurras; Kar l Joseph (geb. 19. Juni 1700, gest. 20. Juni 1720), Domherr zu Salzburg und Passau; Maria Aloisia (geb. 13. Jänner 1702, gest. 16. Mai 1773), vermalt (seit 13. Februar 1721) mit Franz Anton Fürsten voncamßerg; Wenzel Leopold (geb. 13.No vember 1703, gest. 29. Juni 1734), war Maltheserritter und fiel als kais. Oberst in der Schlacht bei Parma; Johann Ernst (geb. 9. April 1705, gest. zu Rom 17. December 1739), bekleidete mehrere geistliche Würden, war ^.uäitor Kowo zu Rom. zuletzt Bischof von Neutra und des Kaisers Karl VI. bevoll- mächtigter Minister am päpstlichen Hofe, wo er. erst 34 Jahre alt, starb; LeopoldIoseph (geb. 27. April, gest. 13. Mai 1706); Franz Joseph (geb. 8. März und gest. im Juni 1707).und Ferdinand Bonaventurassiehe den besonderen Artikel S. 377^. ^ouvs nn Di liot lrörss, 20U5 1a. äirootion äs U. W Vr. Nooker (I^riL 1860 ot, 3S 8°.) Nä. 23, 8. 445. — Wiß gri l l (Frz. Karl), Schauplatz des landsässigcn nieder« österreichischen Adels, IV, 167. — Arneth (Alfred). Prinz Eugen von Savoyen. Nach den handschriftlichen Quellen der kaiserlichen Archive (Wien 1838. Zamarski, gr. 8«) Bd. I I I , S. 306, 431. — Schlosser, Ge« schichte des achtzehnten Jahrhunderts und des neunzehnten bis zum Sturze des französischen Kaiserreichs(Heidelberg,Mohr.80.) Bd.I, S 48.1 — 3. Auguste Gräfin von Harrach, Fürstin vonLiegnitz (geb. zu Wim 30. August l800), Tochter des GrafenFerd ina nd (geb. 17. März l763, gest. 5. December 184!) von der jüngeren Linie aus dessen erster Ehe mit Christiana Freun Naysky (geb. t4. Mai 1767, gest. 8. Juni 1830). Gräsin Auguste wurde in einem Kloster zu Preßburg erzogen. I n den Bädern von Teplitz, welche König Friedri ch Wilhelm I I I . regelmäßig zu besuchen pflegte, lernte dieser die junge Dame kennen. Ihre Anmuth fesselte den König in solchem Grade, daß er sich mit ihr, in morganatischer Ehe (9. Nov. 1824) verband. Sie erhielt nunmehr den Titel einer Fürstin von Liegnitz und Gräfin von H oh enzollern. Im Jahre 1826 trat Auguste zur protestantischen Kirche über, der ja auch ihre Mutter angehört hatte. Ihre Liebenswürdigkeit und Bescheidenheit erwarben ihr alsbald die,Liebe der königlichen Familie und des preußischen Volkes. Diese Ehe ist unfruchtbar geblieben. Gräfin Auguste ist seit 7. Juni 1840 Witwe. Ihr Vater, Ferdi- nand, dem der König, als seinem Schwie- gervater, den Titel eines Geheimrathes und das Großkreuz des rothen Adler»Ordens ver« lieh, schritt nach dem Tode seiner ersten Gattin zur zweiten Ehe mit der Tochter des Berliner Gärtners Sauermann. ^ou.v. VivFra- xki6 K-<w6i'Hi6 sto., loin. XXIII, 8.444.) — 4. Elisabeth, oder wie sie sich schreibt.- Isabella Katharina, ist eine Tochter des Grafen Karl aus dessen Ehe mit Mar ia Elisabeth Freiin von Schrattenbach und Schwester des Cardinals Ernst Albert 15 d. Nr. 3^ und des Staatsmannes Franz Alorechtss.d.Nr.10) Elisabeth ist berühmt als die zweite Gemalin des unglücklichen Her- zogs von Friedland, Albrecht Grafen von Wallenstein. Sie war eine höchst religiöse Fürstin und wird von Zeitgenossen MnosVL i'MKiotiissiml«. genannt. Aus Wallenstein's Vormerkungen und Briefen erhellet die große Achtung, Zärtlichkeit und Neigung, welche er für Elisabeth hatte; so Z. B steht in einer Vormerkung vom 9. April 1631 notirt: „denen Hauptleuten zu Smidor, Horzitz, Kumburg, Wclisch und Kopidlno per Decrct geschrieben, daß sie für Ihre fürstl. Gnaden der Zeit schön riechende blaue Veilchen m der Garderobe cinschiken sollen". Sie gebar Wallenstein eine Tochter, welche nicht wie bei Schiller Thecla, sondern Mar ia Elisabeth hieß. lHeß (Johann Eduard), Biographien und Autographen zu Schiller's Wallen stein (Jena 1859, Mauke. Lex. 8».) S. 339. — O raf- fe r (Franz), Neue Wiener Lomlfreskm, S. 3: „Comtesse Harr ach, des Fricdländer Herzogs Gemalin", und S. l44: „Ferneres über die Comtesse Harrach".^ — «. G«nst Albrecht Graf von (Crzbischof von Prag, geb. 4. November 1698, gest. 23. October l667).. Aelteskr Sohn des Grafen Kar l (I.) aus dessen Ehe mit Maria Elisabeth Freiin von Schrattenbach; bildete sich im deutschen Collegium zu Rom für den geistlichen Stand; wurde zuerst Domherr zu Trient und 1625,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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