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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hartmann-Heyser, Band 8
Seite - 184 -
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Hechenberger 184 „Nreifllche SernndiMer^n Ft. Johann in Girol" (Salzburg 1800. Mayr, 8«.). Später war Hechenberger Pfarrer in St. Martin bei Lofer, dann Dechant in Straß» walchen, wo er auch starb', der Zeitpunct seines Ablebens ist nicht bekannt. Storch (Franz Nsä. Dr.), Skizzen zu einer naturhistorischen Topographie des Herzogthums Salzburg (Salzburg 1887, Mayr'sche Buch. Handlung, 8o.) S. 16, 228. — Ein Johann Georg Hechenberger ist praktischer Arzt in Tirol und hat sich bereits durch Herausgade mehrerer medicinischer Werke bekannt gemacht. Tiefe sind: „Colocynthologie oder Beobachtung über die vortrefflichen viel zu wenig beach- teten Heilkräfte der Colocynthis nebst prakti- schen Ansichten über die Psychiatrik" (Innsbruck 1340, Wagner, 8".); — „Hygiea Tirols, oder Belehrung über einige wichtige viel zu wenig beobachtete Fehler in der Gesundheitspflege". 2 Theile (ebd. 1841, 1846 und 1830. 8".), der 3. Theil führt auch den Titel: „Originale Geburtstechnik bei Hausthieren"; — „Ueber eine wichtige Nosologie und Therapie der ersudatwen Augenhaut« Entzündungen" (ebd. 1842, 8<>.); — „Grundriß zu einem Organon der specifischen Seele nhcilkunst, vorzüglich für die Landpraxis gemeinfaßlich dargestellt" (Wien 1841, Beck, 8«.); — „Ueber die drei Grundleiden der jetzigen Menschheit" (Mm 1857, Franz, 8".); — „Ueber die Heilkräfte des Schwefelwassers zu Unterladiö" (Innsbruck 1839. Fel. Rauch. 8°.). Hecht, Aegid vom h. Ferdinand (gelehrter Piarist, geb. zu Leipnik in Mähren 4664, gest. 3. October 4726). Trat, 48 Jahre alt, 1682 in den Orden der frommen Schulen und unterrichtete die Jugend in sämmtlichen lateinischen Classen; zu gleicher Zeit predigte er auch. I n den Collegien vonReichenau, Kremfier und Beneschau versah er die Rectors- würde. Im Drucke gab er heraus: „Betrachtungen über lins bittere Ueiilrn mb Ster- brn unsereL Heilandes ZL2N Oliristi" (Prag s" (Olomuoii 4726). Auch war er ein geschickter Zeichner und ließ die hervorragenden Männer seines Ordens nach seinen eigenhändigen Zeich- nungen zu Augsburg in Kupfer stechen. Schaller (Iaroslaus), Kurze Lebensbeschrei- bungen jener verstorbener gelehrten Männer aus dem Orden der frommen Schulen, die sich durch ihr Talent ... vorzüglich ausgezeichnet haben (Prag 1799, Franz Gerzabek, 8".) S.47. — Dlabacz (Gottfr. Johann), Allge, meines historisches Künstler-Lerikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag tslä, Gottlieb Haase. 4".) Bd. I, Sp. ^84. — Nagler in seinem „Allgemeinen Künstler-Lerikon". Bd.VI, S. 26, gedenkt eines Malers, Johann Wolfgang Hecht, der zu Wien im Jahre 1827, 43 Jahre alt, gestor« ben. Nagler konnte nichts über seine Arbei- ten erfahren; auch des Herausgebers Bemü- hungen, Näheres über ihn in Erfahrung zu bringen, waren vergeblich. 'hecket, Johann Jacob (Ichthyolog, Custos-Adjunct am k. k. Hof<Natu- raliencabinetö zu Wien, geb. zu Mann- heim in der damaligen Churpfcilz 23. Jänner 1790, gest. zu Wien 1. März 4837). Sein Vater war Mufiklehrer und Capellmeister zu Mannheim, und in den Kriegsjahren 1793 —1799 mit seiner Familie bestandig auf der Flucht. So lebte H. mit seinen Eltern in der Schweiz, dann wieder in Regensburg, Wien und Preßburg. Zuerst im Eltern, hause unterrichtet, kam er 1799 nach Mannheim in das dort befindliche chur» fürstliche Institut. Bertuch's Bilder- buch weckte auch bei H., wie bei vielen Anderen, die Liebe zu den Naturwifsen« schaften. 180 l kehrte er nach Wien, wo sich seine Eltern seßhaft gemacht, zurück, und nun begann H. die Vorstudien zur landwirtschaftlichen Ausbildung. Als die Eltern 1806 wieder aus Wien und nach Preßburg flüchteten, tratH. im nämlichen Jahre in die von dem Grafen Georg Festetics ss. d. Bd. IV, S. 209^ zu Keszthely errichtete landwirtschaftliche Schule Georgicon, wo er drei Jahre blieb und sich zum Landwirth heranbildete.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hartmann-Heyser, Band 8
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Hartmann-Heyser
Band
8
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1862
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
514
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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