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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hartmann-Heyser, Band 8
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Oeffter 200 das Andenken seines Namens. Das unten in den Quellen bezeichnete Werk von Süß gibt eine ausführliche Darstellung seiner Verwaltung. — Ebenso that sich durch echte Vürgertugenden sein Sohn Anton hervor, der am 9. März 1819 zum Bürgermeister gewählt worden war und diese Würde bis 1331 bekleidete, in welchem Jahre er zum allgemeinen Be- dauern der Bürgerschaft sein Amt aus Gesundheitsrücksichten niederlegte. Ueber sein segensvolles Wirken nach verschiede» nen Richtungen, als: durch die in die Magistratsregiftratur gebrachteOrdnung. durch Einführung einer Feuerlösckord' nung, durch Regelung der mannigfaltigen Humanitätsinstitute, durch zweckmäßige Herstellung der sehr schadhaften stadti- schen Bauten, der Commercial- und Vici- nalstraßen und durch ein weises Spar- system, in Folge dessen innerhalb seiner eilfjährigen Verwaltung sich der Vermö» gensstand der Commune nach Tilgung aller Passiven um 90.000 fi. gehoben hatte, über alles dieses berichtet ausführ» lich (S. 216—220) Süß in dem in dm Quellen bezeichneten Werke. Süß (Maria Vincenz), die Bürgermeister in Salzburg von 1433 bis 1840 (Salzburg 184«, Joseph Oberer). S. 132—164 über Ignaz vonHeffter und S. 190—221 über Anton von Heffter. — Porträte. 1) Un- terschrift: Ignatz v. Heffter, Handelsmann und Bürgermeister zu Salzburg von 1796—1811 (lithogr. von Sebast. St ief) ; — 2) Unter- schrift: Anton v. Hesster, k. k. Bürgermeister zu Salzburg von 1818—1831 (lithogr. von Demselben) ^beide auch in Süß' Bürgermeister von Salzburg). Hegedi'ls, Ludwig (Schauspieler und dramatischer Dichter, geb. zu Kisujszälläs in Groß-Kumamen im Jahre 1818, gest. zu Pesth 13. Juli 1860). Die unteren Schulen besuchte er in seinem Geburtsorte und gab schon damals Beweise seines poetischen Talen« tes; alsdann setzte er die Studien bis 1836 in Debreczin fort. I n diesem Jahre schloß er sich an die unter Direction des Ludwig Fäncsy j M . IV, S. 142) stehende Schauspielergesellschaft an und wurde nach einigen Jahren Mitglied des Pesther National-Theaters. Neben seinem Berufe als Schauspieler versuchte er sich auch und mit Erfolg als drama- tischer Dichter. Sein vieractiges Drama: „^4 /><56^6>?6/c") d. i. Die Zurückgekehrten, sowie sein Volksschauspiel: „Z^sa Ki?-ä- /Mo", d. i. Rosenkönigin, wurden auf der Pesther Bühne mit Beifall aufgenommen; aus dem Französischen hat er Cor» neill6's: „Oiä" in ungarische Iamben überseht und dafür von derDirectiondes Pesther National-Theaters das dreifache Nebersetzungshonorar erhalten. Großen Beifall erntete auch sein 4actiges Drama: „H'öo?' i's F?/««.?") d. i. Purpur und Trauer, das mit Iükai's: „Kön^- v63 Xä,1iQä.n") d. i. Koloman, der Gelehrte, den von Anast. Tomori aus- geschriebenen Preis von 100 Ducaten theilte. Diesem folgte 1836 das Drama: .,^/tt^ 1,^'os 56 /co?'«") d. i. Ludwig der Große und sein Zeitalter. Noch hat er die Original'Trago'dien: ),6^^)i6//a /^ama /s«?i//a", d. i. Cornelia, die Tochter Roms, und )).4^,7cb" beendet. Von seinen Ueberschungen sind anzuführen.' Scribe's Lustspiel: „Die StaatSmän» ner"; — Dumas': „Camelien-Dame" und nach S a m so n ein Lustspiel, betitelt: „Heroin pcIoL^oi notin'iu»") d. i. Drei Notare von Peleske. Später übernahm er die Leitung einer Provinzialbühne. Als er aber 183!) seine Gattin Lina, eine geborne Bodenburg (geb. 22. Juni 1837) und Tochter eines Huszaren-Offi. ciers, welche eine ausgezeichnete Schau« spielerin war, durch den Tod verlor, ver» sank H. in eine tiefe Schwermuth, von
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hartmann-Heyser, Band 8
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Hartmann-Heyser
Band
8
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1862
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
514
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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