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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hartmann-Heyser, Band 8
Seite - 208 -
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Heider 208 Seider Heider, Gustav Adolph (Archäo- log, geb. zu Wien 13. October 1819), Beendete die juridischen Studien an der Wiener Hochschule, trat im Jahre 1842 als Adjunct in die Bibliothek der kais. Akademie der bildenden Künste, wurde im Jahre 1830 als Concipist in die Bauftctiou des Handelsministeriums und wenige Wochen hierauf in gleicher Eigen- schaft in das nunmehr aufgelöste und mit dem Staatsministerium vereinte Ministe- rium für Cultus und Unterricht verseht, in welchem er zur Zeit die Stelle eines k. k. Secretärs bekleidet. Seine wissen- schaftliche Thätigkeit ist der Erforschung der vaterländischen Kunstdenkmale und archäologischen Studien des Mittel« alters zugewendet. Die von ihm bisher veröffentlichten Werke, Abhandlungen und größeren Aufsähe sind folgende: „Kapelle der h. drei Wiche ^ Gnln" (Wien 1847); — „Nebrr Ttiicrsqmlilllik und yci5 Fqmblll des IMcn in der christlichen Nnnst" (Wien 1849, gr. 8".); — „Ne romanische Kirche jn Schinigrabern. Ein Neitrag zur chri2t- lichmUlmstarchlllllogie" (Wien 1833, Gerold, mit Hohschn. imTexte u. 3 lith. Taf., 4«.); — „Mittelalterliche Nnnötoenlunalr des üZterrei- chischen Uaizerstaates, herausgegeben uan G. A. Heider nnti And. Eitelbergcr". 2 Bde. (Stutt- gart 1833—1860, 40.); in diesem Werke stammen nachfolgende Aufsähe aus seiner Feder: „Baubeschreibung des Stiftes Heil. Kreutz" (I, 42—32)- — „Gothische Monftranze zu Sedlitz in Böhmen" (I, 33); — „Entwicklungsgang der Eisen» arbeiten an Thüren" (1,146); — „Der romanische Krumstab zu Salzburg" (II, 33); — „Der Neliquienschrein im Prager Dome" (II, 38); - „Die Abtei Trebitsch in Mahren" (II, 66); - „Der Altar- aufsah zu Klosterneuburg" (II, 143); — „Ner IltaranfSlch im Stitte UlllZwiirnburg, ein l!5llmilwrrk dtü XII. JalichtMürrtü. beschrieben nnd erläutert" (Wien 1860, 4".) (bildet den 4. Band der „Berichte und Mittheilungen des Wiener Alterthumsvereins"); — Hei« der redigirt auch vom 2. Bande an das „Jahrbuch-der k. k. Centralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Bau« denkmale" (Wien 1837—1861, 3 Bde., 4"<), ist daran zugleich als Mitarbeiter bei theiligt und sind daraus nachfolgende Ab« Handlungen seiner Feder in Separatab- drücken erschienen: „ Mittelalterliche Kunst» denkmale in Salzburg" (Bd. I I u. f.); — „Liturgische Gemeinden aus dem Stifte St. Blassen im Schwarzwalde" (Bd.IV); — „Beiträge zur christlichen Typologie aus Bilderhandschriften des Mittelalters" (Bd. V); — ferner enthalten die von der k. k. Centralcommission zur Erfor- schung und Erhaltung der Baudenkmale herausgegebenen „Mittheilungen" nach» folgende Aufsähe von Hei der: „Die symbolischen Darstellungen in der Kloster» kirche zu Neuberg in Steiermark" (I, 3); — „Ueber die Bestimmung der roma« nischen Rundbauten mit Bezug auf die Rmldcapelle zu Hartberg in Steiermark" (I, 33); — „Die Restauration des St. Stephansdomes in Wien" (II, 1); — „Inventarium der Presiburger Domkirche vom Jahre 1423" (II, 131); — „Neu entdeckte Wandgemälde in der Pankra- tiuöcapelle bei Sieding" ( l l l , 221); — „Emails aus dem Dome St. Stephan in Wien" (III, 2K1, 309); — „Notula aus dem Stifte Kremsmünster" (IV); — in dem von der kais. Akademie der Wis» senschaften herausgegebenen „Archiv für Kunde österreichischer Geschichtsquellen" veröffentlichte er in Gemeinschaft mit I . V. Häusler ^s. d. Bd. VII , S.183^ den rößeren Aufsah: „Archäologische Noti- zen, gesammelt auf einem Ausfluge nach Herzogenburg, Göttweih, Melk und Seitenstetten" (Bd. I I , Heft 1, Bd. III)
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hartmann-Heyser, Band 8
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Hartmann-Heyser
Band
8
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1862
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
514
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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