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Heider 209 Heidler
Heft 2) — und in letzterer Zeit erschien:
,Nie tqpMgischen Nilüerkreise des Mtwnlw'5.
Vllrtrag, gehalten im Mener Merthumsuereine"
Wien 1860, 4".); — außerdem enthal-
ten mehrere wissenschaftliche und Kunst-
blätter Aufsätze von Hei der, u. a.
U. Schmidl's „Oesterreichische Blätter
für Literatur und Kunst" (Wien, 4<>.)
1844, Kunstblatt Nr. 3: „Ueber Schnitz-
werke von Albrecht Dürer"; — die
polygraphische Zeitschrift „Faust" (Wien,
gr. 4<>.) I I . Jahrgang (1833): „Das
Brautthor der St. Sebalduskirche zu
Nürnberg".
Wurzbach oonTannenb erg(ConstanlI)r.),
Bibliographisch-statistische Uebersicht der Lite«
ratur des österreichischen Kaiserstaates (Wien,
Staatsdruckerei. 5«.) I I . Bericht (1834),
S. 233. Marg. 7247; III. Bericht (1833).
S. 249. Marg. 7473; S. 1118. Marg. 36.419.
— Oesterreichische Blätter für Literatur
und Kunst (Beiblatt der Wü'ncr Zeitung)
1854, Nr. 48. — Zeitschrift für die gesammte
katholische Theologie. Herausgegeben von der
theologischen Fakultät in Wien. VI I . Band.
Enthält eine ausführliche Beschreibung von
H.'s Werk: Die Kirche von Schüngrabern von
vi-. Scala.
Heidfeld, Adam (Mathematiker
und Priester der Gesellschaft Jesu, geb.
zu Wien 4. November 173t, gest.
ebenda 30. September 1786). Studirte
in Wien, wo er, 16 Jahre alt, l747 in
den Orden der Gesellschaft Jesu trat;
nach beendeten Probejahren studirte er
Philosophie und Theologie in Grcch,. wo
er auch zum Baccalaureus der Theologie
promovirt wurde. Im Jahre 1761 kam
er an die Theresianische Nitterakademie
in Wien, an welcher er bis 1774 blieb
und die ersten neun Jahre Philosophie
und die folgenden verbesserte Nechmmgs»
Wissenschaft vortrug. Später wurde H.
Domherr zu Wiener Neustadt, apostoli»
scher Protonotar und Secretär bei dem
geistlichen Militärconsistorium zu Wien,
v. W u rz b a ch, biogr. Lexikon. zuletzt Feldsuperior für Böhmen und dann
für die beiden Vrzherzogthümer Ober«
und Niederösterreich. Die von ihm heraus«
gegebenen Druckschriften sind: „3rr5chie-
dem Nbhandlmgrn iibrr die i5llntllbilitiit ndcr
nerbe25erte Aechnnng in doppelten Posten"
(Wien l 773), dann mehrere kleinere Schrif«
ten mathematischen Inhaltes, deren Titel
Stoegcr ^s. d. Quellens in lateinischer
Sprache anführt. H. hat, der Erste, die
sogenannte doppelte Buchhaltung in ein
systematisches Ganzes gebracht. Auch
unter seinem handschriftlichen Nachlasse
befanden sich mehrere mathematische Ab-
handlungen und eine deutsche Uebersetzung
der Schrift von P. Lies ganig: „Vi-
N6N8i0 FlÄäuiiW Kisri.ai3.ni Visnnbusig
6t NunFai-iüi« (l770, 4".).
^Uätriackb äoeistatis ^0LU (Visnnao st Ka»
tiüdoullo 1836, Lsx. 8°.) s. ^28. — Meusel
(Ioh. Georg), Lexikon der vom Jahre 1750
bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller
(Leipzig 1805, Gerh. Fleischer, 8«.) Bd. V,
S. 288. — (DeLuca) Das gelehrte Oester»
reich. Ein Versuch (Wien 1776, Ghelen'sche
Schriften. 8".) I. Bandes 1. Stück, S. 173.
— Er sch und Grub er, Allgemeine Encyklo»
pädie der Wissenschaften und Künste, I I . Se«
ction, 4. Theil, S. lw.
Heidler Edler von Heilborn, Karl
Joseph (Arzt und Naturforscher,
geb. zu Falkenau in Böhmen 26. Jan«
ner 1792). SeinVaterIoh annAnton,
Bürger zu Falkmau. bestimmte den Sohn
für die Studien, die er auch am Gym-
nasium zu Schlackeuwörth, am Lyceum
zu Pilsen und an der Universität zu Prag
beendete. Am 14. April 1818 wurde er
zum Doctor der Medicin und Magister
der Geburtshilfe promovirt. Noch im Mai
desselben Jahres wurde er von dem
Stifte Tepl als Brunneuarzt des Cur-
ortes Marienbad angestellt, im folgenden
Jahre höheren Orts bestätigt, und beklei»
dete diese Stelle bis 1887, in welchem
. ie. Dcc. 1861.) 14
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Hartmann-Heyser, Band 8
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Hartmann-Heyser
- Band
- 8
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1862
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 514
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon