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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hartmann-Heyser, Band 8
Seite - 461 -
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Seite - 461 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hartmann-Heyser, Band 8

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Seujsenftainm 461 Heufsenjtamm 1877 unter die alten Herrenstandesgeschlechter aufgenommen. Der Grafenstand kam mitIo« hann Ferdinand Franz in die Familie dieser, Kämmerer deS Kaisers Leopold I., wurde mit seinen acht Vettern im Jahre 1663 in den Reichsgrafenstand erhoben. Einer dieser Vettern. OttoFelician (gest. 4693). war niederösterreichischer Vice» Statthalter. Sein Sohn aus erster Ehe mit Maria Polyrena Barbara Gräfin Kolowrat, Graf Karl Christoph, war vermält mit Maria Anna Elisabeth Gräfin von GilleiS und stif» tete für seine Familie ein Fioeicommiß. Des« sen Söhne Franz und Karl Joseph bil« deten die noch heute blühenden zwei Linien: I. Heussenstamm-Vräfenhausen-Starhemlierg und I I . Heussenftamm-Vräfenhausen. DaS gegenwärtige Haupt der Ersteren ist der noch minderjährige Graf Anton Alexander Qtto (geb. 13. April 4856). Sohn des k. k. Käm« mcrcrs und Majors Grafen Alexander (geb. 1s. November 1812, gest. 5. Februar 1s60) aus dessen Ehe mit Karoline Gräfin von Harrach zu Rohrau (geb. 2. Februar 1822). Haupt der zweiten Linie ist Graf Karl Theodor (geb. 1800), Sohn des nie» derösterreichischen Regierungsrathes Grafen Franz Heinrich. Graf Karl Theodor, vermalt (seit l. October 1822 und geschieden seit 1832) mit Rarolina walburga geb. Gräfin Fiirstenb'usch hat einen Sohn, den Grafen Theodor (geb. 11. October 1824). Die Brüder des Grafen Karl Theodor sind: Graf Theodor (geb. 1801) lfiehe den Obi< gcn) und Graf Heinrich (geb. 1803). k. k. Kämmerer, und (seit 8. Mai 1833) vermalt mit Friederilie geb. Freiin von und zu Nann- dorf, verwitweten Freifrau von Ichmidlgräbmer zu Alsienegg, Sternkreuz«Ordensdame. Miß» grill (Franz Karl). Schauplatz des landsäs« sigen Nieder-Oesterreichischen Adels vom Her« ren» und Ritterstande (Wien 1300. Schuen« der. 4v.) Bd. IV, S. 230—237. — Kneschte (Ernst Heinrich Prof.). Deutsche Grafenhäw ser der Gegenwart (Leipzig 1832. I . O. Weigel. 8«.) Bd. I, S. 554. — Ersch und Grub er, Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste. I I . Section. 7. Thl. S. 317, von Albert Freiherrn von Boyne» burg'Lengsfeld. — Oesterreichische National'Encytlopädie, herausgegeben uon Gräffer und Czitann (Wien 1838, 8".) Bd. I I , S. »73. — Historisch.heral. dischebHandbuch (Gotha 1856,Iustus Per« thes, 320.) S. 333. — Gothaisches ge» nealogtfches Taschenbuch der gräflichen Häuser auf das Jahr 1862 (Gotha. bei Iu< stus Perthes. 32".) 33. Jahrg. S. 360. — Oesterreichisches Archio für Geschichte. Erdbeschreibung, Staatenkunde, Kunst und Literatur (Wien, 4«.) <831. Nr. 130-133: „Genealogische Andeutungen über die Mar» schälle von Heusenstamm, Reichsgrafen von Heißenstein. Von Rudolph Freiherr» von S iber" ^berichtigt hie und da Wißgrill's Angaben).) ll. Hervorragende Glieder des Vrafengeschlechtts der Scussenstamm. Betreffs derselben muß im Allgemeinen auf den oben erwähnten Aufsatz des Freiherrn von Siber hingewiesen wer« den. Hier können nur angeführt werden: der Graf Maximilian Joseph (k. k. Major. geb. zu Gratz 29. August 1778. gest. zu Wien 17. August 1855). über dessen verdienstliche Thätigkeit als Soldat und t. k. Kämmerer die weiter unten bezeichneten Quellen nähere Auskunft geben. Militär«Zeitung (Wien. 4".) Jahrgang 1355, Nr. 105, S. 686. — Hirtenfeld (I.), Oesterreichischer Mi< litär-Kalender (Wien, kl. 8°.) Iahr< gang VIH (1857), S. 199.) — Sebastian von H.. Churfürst und Erzbischof von Mainz (geb. 15. März 1808. gest. 17. März 1533, nach Ersch und Grub er. I I . Sect. 7. Thl. S. 317. am 17. Mai 1556), ein berühmter Kirchenfürst, dessen Denkmal noch heut' im Mainzer Dome prangt, und der in bedräng, nißvoller Zeit das segensuolle Amt eines geistlichen Vermittlers nicht ohne Erfolg aus< übte und einer der thätigsten und klügsten Gegner der Reformation war. ^Oesterreich. Archiv für Geschichte. Erdbeschreibung. Staatenkunde, Kunst und Literatur (Wien, 4<>.) 1831. S. 513—524. im bereits erwähn« ten genealogischen Aufsatze des Freiherm von Siber.) — Theodor Heinrich Graf uon H. lsiehe den besondern Artikel), lll. Wappen. Ueber den Ursprung des Namens und Wappens berichtet auch Freiherr von Siber im „Oesterr. Archiv", Jahrg. 1831. Nr. 134. S. 611, und da der Berichterstatter keine Quelle über seine Mittheilung angibt, so lassen wir uns durch seinen genealogischen Seherblick in unseren Anschauungen nicht weiter beirren. DaS Wappen, wie es Kneschke beschreibt, zeigt im rothen Schilde drei aufsteigende große silberne Spitzen. Ueber der Grafenkrone erhebt sich ein gekrönter Helm. welcher den Kopf und Hals eines rechts sehenden, nach Einigen rothen, nach Anderen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hartmann-Heyser, Band 8
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Hartmann-Heyser
Band
8
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1862
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
514
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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