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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hibler-Hysel, Band 9
Seite - 368 -
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Hubel, 368 Huber Olengo, der Name des Ortes seine Heldenthat, bewilligt. Carinthia (Klagenfurter Unterhaltungsblatt, 4".) 1856. Nr. 34. S. l33 snu Aufsatze „Erinnerungen aus dem Jahre 1849"). — Hirtenfeld ( I . ) . Der Militär» Maria TheresieN'Orden und seine Mitglieder (Wien Staatsdruckerei, 4".) S. 1«55 und Nö:l. — Oesterreichisches Militär«H onversntion s Lexikon (Wien l8^0. gr 8«) Äd. III^ S. 273. — FreihcrrN'Dif t lolu von' 24. Juli 1l>ä5. — Wappen. Ein quer getheilter Schild. Im obern goldmm Feldl ein aufgerichteter rother Löwe mil aus< geschlaaener Zunsse auf dcr schrägrechts ac» nrigten, mit ihrer silbernen Spitze nach rechts gerichteten, uon Grün, Silber und Noth uiu» wundrnen Stange cincc unterhalb und nach einwärts wallenden, von Grün zwischen Roth und Weiß quergestreiften Fahne schreitend, in der rechten Vorderprcmkr einen Säbel über sich schwingend und in der Linken ein von Schwarz und Gold quergetheiltek spitziges und einwärts abflattcrndes Fähnchen an schwarzer sllbcrn bespitzter und etwas vor« geneigter Stungr haltend. Die untere rothe Schildhälfte durchzieht eine aufrechte silberne Spitze, in welcher ein goldenes Waldhorn mit dem Schalltrichter nach rechts und im innern Rinac den allerhöchsten Namenszug 1'^ . ^. enthaltend, dann unterlegt mit einem Iagerstutzen und Säbel in's Schrägkreuz gestellt zu sehen ist. In jedem der rothen Winkel ist ein goldenes Kanonenrohr convergirend und mit der Mündung «aufwärts gelegt. Auf dem Schilde ruht die Frnherrnkrone mit einem darauf in's Visir gestellten gekrönten Helme, aus dessen Krone der röche Löwe des Wap< pens mit Säbel und Fahne heruorspringt. Die Helmdecken sind roth. rechts mit Gold, links mit Silber unterlegt, "linier dem Schilde schlangelt sich ein rothes Band, auf dem in goldener Lapidarschrist die Devise: ^ortuna. anäaceä Huvat." angebracht ist. Huber, Adam, siehe S. 373 in den Quellen Nr. t. Huber, Andrä. siehe: Hucber, Bla- sius ^S. 382 im Textes Huber, Anton (Plastiker, geb. zu Fügen im Zillerthale Tirols 1763, gest. ebenda 1840). Da er in früher Jugend l Talent zur Kunst zeigte, gab ihn sein Vater zu dem Bildhauer Franz Nißl dem Aelteren, unter dessen Leitung H. gute Fortschritte machte. Bei den Arbei- ten in der Benedictiner'Stiftskirche zu Fiecht in Tirol, in welcher neue, mit zahlreichen Holzreliefen ausgeschmückte Altare und Chorstühle aufgestellt werden sollten, und mit denen Nißl beauftragt wurde, half ihm H. nicht nur mit, sondern führte das Basrelief, welches Christus im Grabe vorstellt, nach eigener Erfindung allein aus. Der Prälat von Fiecht, durch H.'s Talent auf ihn auf< merksam geworden, nahm ihn in seine Diensie, in welchen H. eilf Jahre thätig war. Die Muße, welche ihm der Dienst im Stifte ließ. verwendete er zu seiner weiteren Ausbildung und wurde darin von dem durch seine Kunstkenntnifse bekannten Stiftspriester I>. Eberhard Zobel wesentlich gefördert. H. übte sich fleißig im Kunstschnitzen, Zeichnen. Malen, Wachsbossiren und Modelliren. Besonders fühlte sich H. zu Wachsarbei» ten hingezogen; auch vollendete er für seineu Prälaten „Nll5 Gpier Abraums" in Wachs, welches allgemeinen Beifall er« hielt. Um sich weiter auszubilden, begab sich H. im Jahre 4802 nach Wien, wo er die Akademie der bildenden Künste besuchte. Eilf Jahre arbeitete H. m Wien, ohne jedoch mit seinem Talente zur Gel« tung zu gelangen. woran theils sein 'chuchterner Charakter, theils aber die kriegerischen Zeiten Schuld trugen. 18! 3 verließ H. Wien, begab sich nach Paffau, nach Landshut, wo es ihm eben nicht besser ging, und nach Augsburg, wo er einige Zeit gemeinschaftlich mit dem Wachsbossirer Sieb er arbeitete. Aber auch da fanden seine Arbeiten, wiewohl großen Beifall, doch wenig Abnehmer. , Ein zweiter Besuch Wiens siel ebenso
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hibler-Hysel, Band 9
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Hibler-Hysel
Band
9
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
518
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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