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Hubcr 370 Duber
Krsowitz; der zweite auch unter dem
Titel: „Gemälde der Kriegsthaten des
k. k. Heeres im Jahre 17s9" erschienene,
ist von Hub er; — „Gttchichte Jazrph'z II."
2 Theile (Wien 1792. Mösle. 8".); —
von seinen dramatischen Arbeiten sind
be«
kcumt: „Inlchen uder liebe Mädchen spiegelt
euch. I'V5t5pul in 5 Inhngln" (ebd. 1793,
8^.); — „Nie nnurriuntliete Gntdrcknng. Gri-
8inal-^n2t5pirl m 5 Irten" (ebd. 1793); -
„Ner Nettelötndent. Komische Gper" (Wien
1802, Wallishausser, 8".); — „Nas Ster-
neum'ädchen im Meidlinger Walde, in 5 Zlut-
ziigen" (ebd. 18l)2); — „Zaliinan II. adrr
die drei Sultaninen. ZingSpirl in 2 Änhügen
nach dcm Französischen" (ebd. 1807. 8^.); —
„Die Gudteniackrl udcr die ^ulzle der Fielm:-
zchl'ätcr. Fchauspiel mit Gr5ang in 3 Zlnfzägen"
(Wien, Wallishausser. 8".). Auch schrieb
H. die Worte zu dem von Beethoven
componirten Oratorium: „Christus am
Oelberge" (Wien !803, Degm), welche
weder im Geiste dieser Dichtungsart
gehalten, noch aber der Schöpfung des
großen Meisters der Töne ebenbürtig
sind.
Archiv fĂĽr Geschichte u. s. w. Redigirt von G.
Megerlc von MĂĽhlfeld und Em. Th.
Hohler (Wien. 4") Jahrg. l823, S. ^97. —
Vaterländische Blätter für dm österrei'
chischen Kaiserstaat (Wien, 4".) 1809, S. ^84.
Huber, Franz Xaver (II.), siehe
S. 374 in den Quellen Nr. 6.
r, Hanns, siehe S. 373 in den
Quellen Nr. 7.
Huber, Johann, siehe ebenda Nr. 8.
Huber, Johanna, siehe ebenda Nr. 9.
ßllber, Johann Albrecht (Päda»
gog und Weltpriester, geb. zuGratz
26. December 1744, gest. zu Wien
1796). Beendete seine Studien in Wien,
wo er 1769 zum Priester geweiht wurde. Im Jahre 1774 kam er als Catechet
der Normalschule nach Freiburg im
Breisgau, wurde aber schon ^n fol°
genden Jahre auĂźerordentlicher Professor
der deutschen Sprache an der dortigen
Universität. Zuletzt war er Hofmeister
eines Grafen Dietrich stein in Wien,
wo er auch im Alter von 32 Jahren
starb. Das Studium der schönen und
politischen Wissenschaften beschäftigte ihn
ausschlieĂźlich neben seinem Berufe; aus
letzteren unterzog er sich auch 1773
einer öffentlichen Vertheidigung der von
ihm aufgestellten Satze, deren Wid.
mung die Kaiserin Mar ia Theresia
annahm und H. dafĂĽr mit einer gol>
denen Medaille auszeichnete. H. hat fol»
gende Schriften durch den Druck ver-
öffentlicht.' „UchrSiitze nnZ den pllliti'Zcheli
MssrnöllMcn" (Wien 1773); — „Nrber
den Nutzen der Felalgerischen K'rhrart in den
k. k. UllrmlllZchnIen tiir bilde OeZchlechter. (^ine
Nedr" (Freyburg im Breisgau 1774,
8".); — „Anrede an den löbl. Magistrat"
(ebd. 1774, so.); — „Nie glückliche Der-
Wandlung nun Menschen, ein pĂĽntamimischeZ
Nllllet" (ebd. 1774); — „Graurricier bei
der Ä5chr de5 Helden ulln iil'r gutcn Sache,
gewidmet dem GMchtniö5e Omerich Müeuh's,
Chnrfnrstcn uan Mainz" (ebd. 1774); —
„Ormin nnd Olmire. Oin Schllil5siiel nun Güthe"
(Hanau u. Frankfurt 1773, 8"., nachgedr.
Wien 1776). wahrscheinlich, wie das
folgende bearbeitet; — „Gltridc, unn Ner-
tuch in Weimar, mit einigen Ibändrrnngcn nnd
ant dem Alltianalthlllter in Wien am Gage
Ghmslns nnkgetührt" (Wien 1776, 8".); —
„Zank im dentöchen Schüler lür eine neue Wllhl>
that" (Freyburg 1773. 8«.). H. arbeitete
an einer Ausgabe seiner sämmtlichen
Reden, welche jedoch durch seinen frĂĽhen
Tod vereitelt worden sein mochte.
öteicruiär tische Zeitschrift Redigirt ron
Dr. G.F. Zchrciner, Di>. Alb. v. Muchar,
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Hibler-Hysel, Band 9
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Hibler-Hysel
- Band
- 9
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1863
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 518
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon