Seite - 436 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hibler-Hysel, Band 9
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T. O. Weigel. 8°.) Bd. HI , S. 17t. —
V5 I652ärma225i tadlHIcHl) d. i. Die Familien
Ungarns mit Wappen und Stammtafeln (Pesth
1839, Moriz Räth. 8«.) Bd. VI, S. l86—
199. — Historisch'heraldisches Hand-
buch (Gotha 1856, Just. Perthes. 32«)
S. 364. — Gothai sch es genealogisch es
Taschenbuch der gräflichen Häuser (Gotha
1836, Just. Perthes. 32«.) 33. Jahrg. (1862),
S. 387. — Fe/6> s'tteoT'g), IliLtoria ^.aa-
äsmias soisntiai-UN ?a2N
LeoxaUs 2,0 Kl. LkLreLiQua
(Vuäas 1833, 4».) p. 60. — Wappen. Qua»
drirter Schild mit Herzschild. Im goldenen
Herzschild ein dĂĽrrer brauner Stamm (nach
anderen Abbildungen ein natĂĽrlicher Rasen),
auf dessen nach rechts gebogenem dĂĽrrem
(nach Anderen blättrigem) Zweige ein rechts
gekehrter schwarzer Rabe sitzt, welcher im
Schnabel einen goldenen Ring hält. 1 und 4.-
in Silber ein auf grĂĽnem Boden stehender
einwärtsgekehrter (nach Nägy in 4 aus«
wartsgelehrter) schwarzer, mit beiden Vor-
derpfoten ein Schilfrohr haltender Bär (nach
Lehotzky ti-L3 Lxie23 teuens); 2 und 3:
in Blau ein nach rechts gekehrter geharnisch»
ter Arm, welcher in der Faust drei roth
gefiederte Pfeile hält. Den Schild bedeckt die
Nrafenkrone, auf der sich zwei gekrönte zu
einander gekehrte Helme erheben. Aus der
Krone deS rechten Helmes wächst zwischen
zwei schräg auswärts gestellten Fahnen ein
mit den Sachsen einwärtsgekehrter geschlosse»
ner schwarzer Adlerfiug. Die Fahnen sind
Roth und Silber mit gewechselten Tincturen
und an silbernen Stangen. Aus der Krone
des rechten Helmes erheben sich zwei goldene
Büffelhörner, denen der geharnischte Arm mit
den Pfeilen von 2 und 3 eingestellt ist. Die
Helmdecken sind zu beiden Seiten schwarz und
golden. Schild Halter: Zwei aufrechtstehende
Windspiele. — Auch gibt es noch mehrere
Gelehrte und Schriftsteller des Namens
Hunyadi. welche mit der oben angefĂĽhrten
gräflichen Familie nicht verwandt sind, u. z.:
1. Demetrius Hunyadi Banfy, der im
16. Jahrhunderte lebte, unter Molnär zu
Klausenburg studirte, dann nach Italien ging,
wo er zu Padua sieben Jahre philosophische
Studien betrieb und nach seiner RĂĽckkehr in's
Vaterland Rector zu Klausenburg wurde.
Er bekannte sich zu den Reformen Blan»
dratas, des Stifters der Unitarier, und
Franz Davidis, ward aber der Zweideu. z tigkeit des Charakters geziehen, da er gegen
letzteren, der sein Wohlthäter in der Jugend
gewesen, als Kläger auftrat. Von ihm
erschienen die Schriften: „^^ DiLoiMuH
scelSZiasticH" und „ve paoä
s^oT'cknzll i^.?s2?!«s^ Nlemoria,
et VroviuoiaNuin soriptiä s^i
(V562NH6 1776, I.06N6, 30.) Lom. I I ,
p. 184.) — 2. Franz H.. zu Ende des
18. Jahrhunderts Prediger zu Debreczin und
Superintendent der Superintendenz jenseits
der TheiĂź. Er gab das Werk heraus:
„ksrsL-itsu^ arokivarius avas? Mstoriäi
L^tsmen?", d. i. Der christliche Archivar
oder historische Sammlung". 2 Bde. (Waitzen
1794); auĂźerdem sind von ihm Landtags-
reden und mehrere Bände Predigten im
Drucke erschienen. sD«nl'6k7c ^762ss/), NaF?ar
ir6k. Hl6ti>H,I2-F5ÜHt6iii6U?. NIa5oäik H2 sisöt
Kis3652itö kö'tst, d. i. Ungarische Schriftsteller.
Sammlung von Lebensbeschreibungen. Zweiter,
den ersten ergänzender Theil (Pesth 1858,
Gyurian. 8<>.) S. 118.^ — 3. Ein zweiter
Franz H. war Leibarzt bei König Stephan
Bathor i und dann bei Sig ismund
Bathory, GroĂźfĂĽrsten von SiebenbĂĽrgen,
und berühmt als Arzt, Philosoph und latei«
nischer Poet. Er hat England, Frankreich,
Belgien und Italien bereist und sich nach
seiner RĂĽckkehr in die Heimat als Arzt einen
großen Ruf erworben. Proben seiner Dich»
tungen theilt Veszpr6mi mit.
vinoiaUlini soriMs «zäitis notorum (Visnnao
1776, koLNS, 8«.) lom. I I , i>. 184. —
I'sz-^eml ^9isF5.>>, guooiuta msäiooruiu
(I^ipLias 1774, sollimsr, 8".) Oonturia »Itsra,
?ai-L prior, p. 86—92.^ — 4. Ein Stephan
H. gab das Werk heraus: „H.rL i-sots xkilo-
! L6U vitl^m sx Vi>2.630lii»to ratiou,i5
1707, 12°.).
HurbllN, Miloslav Joseph (slova-
kischei Parteigänger in Ungarn im
Jahre 1848 und 1849 und evangelischer
Pfarrer). Zeitgenoß. Nicht das Priester»
liche Amt, welches H. bekleidet, nicht
die literarische Wirksamkeit, welche er
schon mehrere Jahre vor dem Eintritte
der blutigen Ereignisse, in denen er viel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Hibler-Hysel, Band 9
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Hibler-Hysel
- Band
- 9
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1863
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 518
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon