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Sartori (Wien, 4".) Jahrg. 1809, S. 367;
„Nekrolog" von Moriz Grafen Dietrichstein
ftach diesem schreibt er sich H utH. — Oester<
reichs Pantheon. Gallerte alles Guten
und Nützlichen im Vaterlande (Wien 1830,
M. Chr. Adolph, 8<».) Bd. I I , S. 120. —
Annalen der Literatur und Kunst in dem
österreichischen Kaiserstaate (Wien. Doll. 4«.)
Jahrg. 1809, Intelligenzblatt uom November,
Sp. 212 l^nach diesen schreibt er sich HuH. —
Oesterreichische National » Encyklo«
pädie von Gräffer und Czikann (Wien
1833, 80.) Vd. I I , S. 674. — (Schwal.
dopler) Historisches Taschenbuch (Wien, 8<>.)
Jahrg. 1804.S. 204.
Hllttary, . . . . (Maler zu Tabor
in Böhmen). Zeitgenoß. Ein noch junger,
sehr talentvoller Maler, der zu Tabor
in Böhmen arbeitete, aber im Sommer
1861 sich zu einer Reise nach Paris
vorbereitete. Wer sein Meister gewesen
und wo er sich für die Kunst gebildet, ist
nicht bekannt. In der Decanatkirche zu
Tabor wurden im Juli 1861 zwei von
ihm gemalte Altarblätter aufgestellt, u. z.
eine „Water tmlorllZll am Fn55r öes UrenzeZ
Kniend" und ein „H. Äo5lpll mit dein Christus-
Kicke", welche beide durch ihre virtuose
Behandlung hervorragen. In seinem
Atelier befanden sich viele beendete und
angefangene Studien und Skizzen.
Bohemia (Präger Unterhaltungsblatt, 4v.)
Jahrgang l86l, Nr. 167. — Ein Jacob H.
(geb. zu Schüttenhofcn in Böhmen 17.",?, gest.
zu Podiebrad 1787) war zuletzt Stadtsyndicus
zu Podiebrad und ein vortrefflicher Violinsvie«
ler. Er hat für sein Instrument Solostücke.
Sonaten und Concerte geschrieben, die von
Kennern hochgeschätzt werden; sie sind aber
Handschrift geblieben. ^Dlabacz (Gottfried
.Ioh.), Allgemeines historisches Künstler»Leri'
ton für Böhmen und zum Theile auch für
Mähren und Schlesien (Prag !815, Haase,
4".) Bd. I, Sp. 682.)
Hütten, Philipp Ferdinand Freiherr
(Feldmarschall. Lieutenant und
Ritter des Maria Theresien«Ordens. geb.
zu Würzburg 1737, gest. zu 3uxem- b urg 24. Mai 1794). Entstammt einem
alten fränkischen Freiherrngeschlechte, ist
der Sohn des ehemaligen HildeSheimer
Domherrn Philipp Wilhelm aus der
nach päpstlicher Erlaubniß mit Maria
Karolina Gräfin von Rotenhan
zu Merzbach geschlossenen Ehe, trat
1788 als Lieutenant in das Infanterie»
Regiment Colloredo Nr. 2ft, in wel-
chem er noch im August d. I . die Ober«
lieutenantscharge erkaufte. H. focht mit
dem Regimente im
siebenjährigen Kriege,
wurde aber mit demselben in Breslau
gefangen, focht dann bei Hochkirch,
machte die Expedition auf Berlin und
die Schlacht bei Torgau mit, und wurde
im August 1760 Hauptmann. Durch
Convention erlangte er im August 1768
die Majors», im Februar 1774 die Oberst-
lieutenantsstelle und wurde am 1. Sep<
tember 1778 Oberst und Commandant
des Regiments. Mit demselben focht er
im bayerischen Erfolgekriege und that sich
im Treffen bei W eiSkirchen (26. No«
vember 1778) rühmlich hervor. Als
nämlich die Preußen mit Nebermacht
gegen die Stellung der Oesterreicher
anrückten, unterstützte H. mit dem Leib»
bataillon seines Regiments die Croaten
und Scharfschützen und warf den Feind
mehrere Male zurück. Dieser aber, mit er«
neuerter Anstrengung andringend, zwang
die Oesterreicher, den Pfaffenberg, wie
die Anhöhe hieß, zu verlassen. H. nahm
nun seine letzte, in Reserve gestandene
Division, um mit ihr den linken Flügel,
der vom Feinde am Meisten bedroht war,
zu unterstützen, was ihm auch für einige
Zeit gelang. Als aber die Stellung
gegen die Uebermacht des Feindes nicht
länger mehr zu halten war, nahm H.,
ungeachtet er bereits verwundet war,
eine zweite bei Mosnik, deckte die auf
beiden Flügeln aufgeführten Kanonen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Hibler-Hysel, Band 9
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Hibler-Hysel
- Band
- 9
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1863
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 518
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon