Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hibler-Hysel, Band 9
Seite - 455 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 455 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hibler-Hysel, Band 9

Bild der Seite - 455 -

Bild der Seite - 455 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hibler-Hysel, Band 9

Text der Seite - 455 -

Hutter 488 schichtlichen Darstellungen der Gymnasien von Tata und Löva befinden. d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob Ferenczy und Joseph Daniel ik (Pesth 1336. Gustav Emich, 8«.) Erster Theil, S, 207 Daselbst wird 1893 als sein Geburtsjahr angegeben, was offenbar ein Druckfehler isH. — Auch mehrere Siebenbürger des Namens Hutter sind denkwürdig, u. z. 1. Albert Hut ter , Königsrichter und Sachscngraf, und einer der Decemviren. denen Kaiser Rudolph I I . im Jahre 1603 die Regierung Siebenbürgens übertrug. Ein durch seine Gelehrsamkeit ebenso wie seine Rechtlichkeit vielgerühmter Sieben» bürger Sachse, dessen „Olatio ooi-ain 8iFi3> mau,2S ^uuia iiadita" ihres histo» rischen Inhalts wegen denkwürdig ist. ^SvT'ckn?/? ^?62:!'us^, Nloinoria NunFaralum st ?rc)viQoi2iium Lorixtis hüitis uotoruin (Vioun^O 1776, H.ut. Qoo^vs, 8<>.) 1>oiu. I I , p. 192.^ - 2. Georg (I.) H. (gest. zu Hermannstadt 2. Mai 1669). Sohn des Pfarrers zu Heltam, Johann H., ein geschickter Schulmann, der zu Wittenberg stuoirt hatte und nach seiner Rückkehr in's Vaterland, 1663, Schulrcctor. ehe er aber sein Rectorat antrat, Donnerstagsprediger zu Hermannstadt wurde. Von ihm erschien im Drucke das Werk: „i^roLinium, to^ionm, 2su brsvis ot V^rLxiliua totiuü ^031002 sx^ilm^tio" (llidwü 1666, 8°.). — 3. Sein Sohn, auch Georg (II.)» ist denkwürdig durch seine Schicksale, da er durch ein Miß« Verständniß zur Zeit der Rakoczy'schen Unruhen von dem General Rabut in zum Tode oerurtheilt und nur durch ein glück» liches Zusammentressen von Umständen gcret» tet worden war. Er war 1692 und 1693 Nector zu Hermannstadt, dann Archidiakon und seit 1697 Pfarrer zu Reußmark. Zu Wittenberg, wo er studirt hatte, gab er unter dem Namen Johann Deutschmann die Streitschrift: „Do Htztsrn». L2.Qotitioktioui3 oscouomia" (1689) heraus. Außerdem schrieb er: „Do 1689, 4".) — und„I)o O 8VSoia.tiin OibiräsuLi« (obä. 1690, 4".). — ^. Ein Sohn des Vorigen. Jacob (geb. zu Hermannstadt 1708, gest. 10. Februar 1768), war ein ausgezeichneter Arzt, seit 1732 Doctor, welche Würde er zu Halle erworben hatte; war dann Garnisonsarzt in der kaiserlichen Wallach ei, später Stadtphysi- cus, Rathsherr und seit 1766 Bürgermeister von Hermannstadt. Er gab nur die Abhand- lung: «8<2iisetu5 ixsH morbus" (Nalas 1732, 40.) heraus, erfand aber mehrere nützliche Arzneimittel, die noch seinen Namen führen. ^Ueber alle Drei, Georg (I.). Georg (H.) und Jacob, siehe: Seivert (Johann), Nachrichten von Siebenbürgischen Gelehrten und ihren Schriften (Preßburg 1785. 8».) S. 204—208. und über Georg (I.) auch Ho^anz/i, I. 0. ?oin. H, p. 194.) Hllyn, das Grafengeschlecht. Eine alte Adelsfamilie, welche aus Lothringen stammt und im 17. Jahrhunderte nach Oesterreich gekommen ist, wo sie noch gegenwärtig blüht. Zwei Sohne des Claube de Huyn, Johann und Franz, stifteten zwei Linien zu Anfang des 17. Jahrhunderts, von denen die Johann's bald erloschen ist, jene von Franz aber noch zur Zeit besteht. Franz war mit Franzisca de Mard vermalt, auS dieser Ehe entstammt Uicolaus de Huyn, Herr von Velledur«Madon, und aus dessen Ehe mit Franzisca de Maconit Johann Joseph de Huyn, der erste Graf dieses Geschlechtes in Oester- reich. Der Grafenstand wurde schon dem Gottfried Huyn Freiherrn zu Geleen und Wachtenduur in Anerkennung d er von demselben im 30jährigen Kriege geleisteten Dienste von Kaiser Ferdinand verliehen. Gottfried war emeritier» liche Soldatennatur, welche den Ueber« griffen der Mannschaft, so gut er konnte, steuerte. Unter Johann Jacob Grafen von Anhalt diente Gottfried als Hauptmann, focht dann unter Pappen« heim in Westphalen und stürmte 1634 die Stadt Iörter. Im Jahre 1636 war er bereits Feldmarschall des bayrisch« ligistischen Heeres, welches im folgenden
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hibler-Hysel, Band 9"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hibler-Hysel, Band 9
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Hibler-Hysel
Band
9
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
518
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich