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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hibler-Hysel, Band 9
Seite - 461 -
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461 Hymber das Ritterkreuz des Leopold'Ordens, wel« chem im folgenden Jahre die Erhebung in den'Ritterstand mit dem Pradicate von Glunek folgte. Oesterreichische I l lus t r i r te Ze i tung, herausg. vonReyhongs (Wien. 4«.) Jahr» gana 1852, Nr. 53: „Dr. Anton Hye" l^ mit Porträt im Holzschnitt; nach diesem geb. zu Garsten bei Steyer). — Grenzboten, berausg. von Ignaz Kuranda (Leipzig, bei Herbig) Jahrg. 1847. S. 44. — Wiener Telegraph. Redigirt von Adalbert Pr ix . Ernst Rose und I . P. Lyser (Wien. 4°.) Jahrg. 1849. Nr. 6. S. 22: „Professor Hye. Aus den Papieren eines bemoosten Hauptes". — Porträte, 1. Facsimile der Unterschrift: Professor Hye. Lith. von Eduard Kaiser 1848, gedr. bei I . Nauh (Wien, bei Ios. Bermann, Fol.); — 2. Facsimile der Unterschrift.- Professor Hye. Lithogr. von Kriehuber 1348. gedr. bei I . Höfelich (Wien. Mechetti.Fol.).—Ritterstands-Diplom vom 2. Juli 1854. — Wappen. Ein längs« und halbquergetheilier Schild. Rechts im blauen mit goldenen Sternen bestreuten Felde das goldene Bild der Themis mit verbundenen Augen, einem Schwerte in der rechten, einer Wage in der linken Hand, auf einer schwe- benden silbernen Erdkugel vorwärts gestellt. Links im obern goldenen Felde ein natür« licher dreiblättriger Klee am Stengel und im untern silbernen "Felde ein ebenfalls natür> licher einwärts schreitender Hahn. Auf dem Schilde ruhen zwri gekrönte Turnierhelme; auf der .^rune des rechten Helmes steht eine halb nach einwärts gerichtete natürliche Eule; aus jener des linken Helmes erschwingen sich drei Straußfedern, davon die mittlere blau, die einwärtige golden, die auswärtige silbern ist. Die Helm decken sind blau, die rechten mit Gold, die linken rechts mit Gold, links mit Silber unterlegt. Devise. Auf unter dem Schilde hinflatterndem blauen Bande die Devise: „I^iüt Huätitia. us psi-sat in äa.ü" in goldener Lavioarschrift. — Mit obigem Anton Hye Ritter von Glunek gar nicht verwandt ist der Rechtsgelehrte Joseph Hye Edler von Hyeburg, der im Jahre 1?9? bei der Landesoertheidigung als Oberlieutenant und Adjutant des akademischen Corps verdienstlich wirkte, dann seit 1804 als Hof» und Gerichtsadvocat. seit 1821 als Hof« triegsadvocat eine ersprießliche Thätigkeit entfaltete, insbesondere aber dadurch ein großes Verdienst sich erwarb, daß er im Jahre 1808 die Elisabeth Staoelmann'sche Verlassenschaft im Betrage von 120.000 fl., welche durch ein auf nicht mehr zu enthüllende Weise unterschobenes falsches Testament ihrer Widmung für das Wiener allgemeine Inva. lidenhaus entzogen worden war, dem letzteren wieder zurückverschaffte und dadurch seit dem Jahre 1815 für alle folgenden Zeiten die Interessen eines so großen Capitals den Invaliden zuwendete. H. wurde mit Diplom vom 1t). Februar 1837 in den crbländischen Adelstand mit dem Prädicatc Edler von Hye« bürg erhoben. Sein Wappen ist ein von Gold und blauer Farbe geuierteter Schild. 1: In Gold ein mit dem Beile empor und schrägrechts gestellter, mit purpurfarbigen Riemen Zusammengeschnürter Lictorenbündel und ein über denselben in Form eines Andreaskreuzes gelegtes Schwert mit schwär» zem Gefäße in den natürlichen Farben. 2 und 3.- I n Blau fünf goldene in Form eines Andreaskreuzes gestellte Sterne. 4: In Gold ein in schwarzes Leder gebundenes, mit rothem Schnitte versehenes Buch, welches mit seinem goldverzierten Rücken schrägrechts und vorwärts gekehrt ist. Auf dem Schilde ruht ein gekrönter Helm, aus dessen Krone ein Mann im braunen, vorne offenen kurzen Rocke, in blauer Wsste mit silbernen Knöpfen und schwarzem niederem Hute hervorwächst, der einen Hammer in seiner natürlichen Gestalt auf seiner rechten Schulter trägt, den Stiel desselben in der rechten Hand hält, den linken Arm aber in die Hüfte stemmt. Die Helm decken sind zu beiden Seiten blau mit Gold unterlegt. ^Adelstands - Dip lom uom 10. Februar l837.) HlMber, Werner (Ton setz er und Violinvirtuos, geb. zuIöhnitzin Böhmen 4. März 1734. gest. um das Jahr 1800). Trat im Jahre 1753, 21 Jahre alt. in den Orden der barm« herzigen Brüder, in welchem er als eines der thätigsten und umsichtigsten Ordens» Mitglieder bezeichnet wird. Er liebte sehr die Musik und neben seinem geistlichen Berufe bildete er sein musikalisches Ta> lent, nahm Unterricht im Violinspiele bei dem berühmten Lolly, bei Fismann, Luoggi u. A. und als er nach Wien
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hibler-Hysel, Band 9
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Hibler-Hysel
Band
9
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
518
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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