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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hibler-Hysel, Band 9
Seite - 469 -
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Hysel doner Ausstellung". — Porträte, t) Facsimile der Unterschrift: Hyrtl. Dauthage, nach der Natur gez. und lithogr. 1833. Gedr. bei I. Höfelich (Wien. Bermann, Fol.); — 2) mit dem Facsimile der Devise und des Namens: Saxsrs auäsl Professor Hyrtl. Eduard Kaiser, t848 (lithogr.). Gedr. bei I. Rauh (Wien. Ios. Bermann. Fol.); — 3) mit der Unterschrift: Joseph Hyrtl, o. 5. Professor der Anatomie an der k. k. Hochschule zu Wien. Daneben das Facsimile des Namens: Prof. Hyrtl. K. Gl insk i (lith.). Gedr. bei Ios. Stoüfs, Wien, Eigenthum des medic. Unterstützungsvereins. Albumblatt (Fol.); — 4) mit dem Facsimile der Unterschrift: Hyrtl. Lith. Gedr. bei Ios. Stoufs. Wien (12°.). Hysel, Eduard (Musiker, geb. zu Hengsberg in Steiermark 1766, gest. zu Gratz 15. September 1841). Der Sohn des Schulmeisters zu HengSberg, dessen Talent für die Musik schon in der Jugend gebildet wurde. Nachdem er in Gratz die philosophischen Studien been« det, trat er bei der innerösterreichischen BancogefälleN'Adminiftration in Gratz ein und diente mehrere Jahre als Beamter. Im Jahre 1800 heirathete er die Schau» spielerin und Sängerin Kofka. Nach einigen Jahren gab er daS Amt auf und wurde 1813 Theaterdirector in Gratz. Auf diesem Posten entwickelte er eine energische Thätigkeit und mit ihm lebte in Gratz der Geschmack für classische Musik auf. Beethoven's Symphonien und melodramatische Dichtungen, H än- del's und Haydn's Oratorien, solche lange nicht gehörte Meisterwerke der Ton« kunft, kamen durch ihn zur Aufführung. Vom Jahre 1821 an war er Capell« meister, Violin, und Gesanglehrer deS steierischen MufikvereinS in Gratz und auch auf diesem Posten bei Concerten und Akademien ungemein thätig. Zuletzt war er Director des Gratzer Theater« Orchesters. H., der die Violine trefflich spielte, hat mehrere tüchtige Schüler auf diesem Instrumente gebildet. Von seinen Kompositionen sind bekannt: ein„ Requiem", 1791 bei der Todtenfeier des Kaisers Leopold II . zu Gratz aufgeführt; — „Sechs Nentsche mit Trill und Goim tür tmZ Pillnukarte"; — „Ner Gmnm van Mltq, mit Olllllierbegleitnlig"; — „NnnbgeZllng tür nur SingZtimmen". Viele Compositionen besin» den sich handschriftlich zerstreut im Besitze von seinen Freunden. Die Stadt Grah hat den um die Hebung der Musik in ihrem Weichbilde viel verdienten Mann mit dem Ehrenbürger »Diplom ausge» zeichnet. Er starb, noch als Greis diesen Feuereifer für die Kunft bewahrend, im Alter von 75 Jahren. Schmidl (Adolph Dr.), Oesterreichische Blätter für Literatur und Kunst (Wien, 4°.) Jahrg. 1848. S.904. im Aufsatze: „Berühmte Männer von Gratz in Steiermark". — Winklern (Ioh. Bapt. von), Biographische und litera» rische Nachrichten von Schriftstellern und Künstlern, welche in dem Herzogthume Steyer« mark geboren sind u. s. w. (Grätz 1810, Franz Ferstl, kl. 8°.) S. 90. Ende des neunten Bandes.
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hibler-Hysel, Band 9
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Hibler-Hysel
Band
9
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
518
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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