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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
Seite - 173 -
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Seite - 173 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10

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Ieber 173 Zeher milie dann der Lieutenant im Infantene«Re gimente Nr 2. Gabriel Freiherr von Iesze- näk de K i rä ly f ia , gehört, der bei Nagy nirgends aufgeführt erscheint, kann Heraus geber dieses Lerikons nicht bestilumen. — Wappen. Im blauen Felde ein auf grünem Nasen stehender, mit Rüstung und Helm be> kleideter Ritter mit offenem Visir, in der aus« gestreckten Rechten auf cme>n Säbel einen Türkenkopf mit dem Turban, in der aui streckten Linken aber einen Strcitkolben haltend. Auf dem Schilde ruht ein gekrönter rechtsgekehrter Helm. aus dessen Krone der Ritter des Feldes bis zu den Schenkeln her- vorspringt. Die Helmdecken sind rechts blau mit Gold, links roth mit Silber. ^ H ^ d koi-i i5M6i-Ktek täi-a, d. i. Das neue Con oersations » Lexikon (Pesth , Heckenast, 5«.) Bd. IV, S. 333. —Leuitschnigg (Heinrich Ritter von), Kossuth und seine Bannerschaft. Silhouetten aus, dem Nachmärz in Ungarn (Pesth 1850, Heckenast, 8».) Bd. I I , S. i i4. ä?l^ loeo oiiHto. Bd. V, S. 33o.) Ietzer, August Freiherr von (Feld- marschall - 3 ieutenant und Rit ter des Maria Theresien-Ordens. geb. zu Wien 9. Mai 1789, gest. ebenda 44. Jänner 1862). Entstammt einer bür- gerlichen. Familie. Er wurde im graflich Löwenburgischen Convicte bei den Pia> risten in Wien erzogen, trat aber, als im I . 1809 die Landwehr errichtet, und Alt und Jung von der Begeisterung für das Vaterland zu kämpfen hingerissen wurde, als Fähnrich in das 1. 3andwehr>Batail' lon des Mühlviertels ein und gab schon damals bei mehreren Anlässen, nament» lich im Treffen bei Ebelsberg Beweise seiner Tapferkeit. I n der Friedensepoche bis zum Jahre 1813 wurde I . b"ei der militärischen Zeitschrift, welche damals unter den Auspicien des Erzherzogs Kar l in's Leben trat und bei der Aus» arbeitung von dieses Feldherren „Beiträ» gen zum praktischen Unterrichte im Felde", später aber als Oberlieutenant im Gene- ral-Quartiermeisterstabe im Hauptquar- tiere der gegen den Vicekönig von Italien operirenden Armee verwendet, wo er sich bei Necognoscirungen, Aufstellung der Truppen und durch sonstige Beweise per« sönlicher Tapferkeit rühmlichst hervorthat. Als der commandirende Feldzeugmeister Baron Hi l ler den Drauübergang und allgemeinen Angriff auf die feindliche Linie beschlossen und den 19. Septem- ber 1843 dazu bestimmt hatte, war es I . , der. im Gefolge Hil ler 's be» findlich, bei Hollenburg in Kärnthen sich freiwillig an die Spitze der Avant« garde stellte. und unter dem heftigsten Kartätschenfeuer den Uebergang über die Brücke erzwang, die an derselben ange» brachten Versckanzungen erstürmte, und dadurch wesentlich die weiteren Erfolge förderte. Er hatte bei dieser Gelegenheit zwei schwere Wunden erhalten, deren Folgen er Zeitlebens fühlte, wurde aber auch für seine Waffenthat am 28. d. M. von Sr. Majestät mit dem Ritterkreuze des Maria Theresien>Ordens auf dem Schlachifelde ausgezeichnet. Seine sckwere Verwundung hatte nunmehr zur Folge, daß er im Jahre 1814 bei der Ausar» beitung der Operationskarten und dann im Prasidialbureau des Hofkriegsrathes verwendet wurde. Erst zu Ende des Iah» res 1814, nachdem der zerschmetterte Fuß theilweise geheilt war, that er als Hauptmann im Hauptquartiere des Für- sten Schwarzenberg wieder Dienste vor dem Feinde. Nach dein Pariser Frie- den kam I . in die Directionskanzlei des Generalstabes zurück und wurde 1826 Director derselben, bald darauf Major und dann Generalcommand0'Adjutant in Ungarn. Im Jahre 1831 wurde I . Oberst im Infanterieregimente Nr. 31, im Jahre 1844 General-Major und zu- gleich Festungscommandant in der Bun- desfestung Mainz, wo er sich im Jahre 1848, als verschiedene Einflüsse der Be<
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Band 10
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Jablonowski-Karolina
Band
10
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
524
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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