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I l l 6 shäzy in das Herzschild des Comitats,
Wappens von Trencsin übergegangen ist, und
daß, während viele edle Häuser Ungarns mit
der erblichen Obergespanswürde ausgezeichne
sind. wie die Palffy mit jener von Preßburg
die Erd öd y von Warasdin, die Esterhäzy
von Oedenburg, die Nadäsdy von Comorn.
die Batthyäny von Eisenburg, dieKohary
von Honih. die Reväy mit jener in der
Turocz, die Csäky in der Zips, die deutschen
Schön born in der Beregh, eine Linie der
Althann mit jener in Szalad. die Il lss-
häzy allein den Vorzug besaßen, Erbober«
gespäne zweier Gespanschaften, nämlich in
Trencsin und Liptau zu sein.
Illill, Andreas (gelehrter Jesuit,
geb. zu Ende deS 17. Jahrhunderts,
gest. zu Warasdin 3. August 1734).
Trat im I . 4710 in den Orden der Ge-
sellschaft Jesu, in welchem er zu Agram
und Klausenburg Philosophie und Casui»
stik lehrte: dann wurde er Rector zu
Pozeg und Agram und zuletzt Regens des
Seminars zu Warasdin. Auch war er
längere Zeit Vorsteher der Marianischen
Kongregation. Nebst der Uebersetzung in's
Ungarische der Meißner'schen Betrach«
tungen über Christi Geburt (1739, 8".)
gab er heraus: „O?ns
2Z" (Klausenburg ^730, neu
aufgelegt ebd. 1764, 8«.).
(Visnnas et
RaeHs
8oeist^ti5
1856, I.6X. 8<>
Il l its, hie und da auch Iliö, Theodor
(Maler, geb. zu Temesvär 1746,
gest. zuPetrovac 1793). Sohn armer
Eltern, der früh Talent für die Kunst
zeigte. Es gelang ihm, nach Wien zu
kommen, wo er
sich
ausbildete und nach
seiner Rückkehr in die Heimat viel be-
schäftigt wurde; aber in seinen besten
Jahren, im Alter von 43 Jahren, raffte
ihn am 20. November (nach dem griechi« schen Kalender) 1793 der Tod dahin.
Von seinen Arbeiten sind bekannt mehrere
Bilder in der Kirche von Großkikinda,
die Fresken in der Kirche zu Altkanischa,
mehrere Altarblätter zu Großwardein,
Heiligenbilder im bischöflichen Palaste zu
Pakracz, auf deren einem sein Name deut»
lich: Theodor I l l i t S 1785 und nicht in
croatischer Schreibart zu Il iä entstellt zu
lesen ist. Seine Arbeiten werden von
Kennern sehr geschätzt, und nicht etwa
daß er unter den serbischen Malern obenan
steht, was nicht viel sagen will, da dort
die Kunst noch in der Wiege, sondern
er war in der That ein tüchtiger Künstler,
der ebenso gut zu zeichnen als mit Farben
umzugehen verstand. Er ist aber ganz
vergessen und verschollen und in Petrov,
wo er gestorben, ist auch seine Grabstätte
nicht mehr zu finden.
uikkk HuFOLlkvenLkili, d. i. Lexikon der
südslavischen Künstler (Agram 1838, L. Gaj,
gr. 80.) S. 117. — 8i-d5ki naroäiii list,
d. i. Serbisches Volksblatt, 1842. Nr. 16 und
38.— Ein Sebastian I l l i t s (auch I l iä) .
Archimandrit zu Gomir in derKarlovitzerDiö«
cese, restaurirte mit großen Kosten das Kloster
zu Gomir. In der am 4. Juni 1848 zu Agram
gehaltenen Sitzung deö croatischen Landtages,
alsIel la 6 i 6 von der Versammlung Geld ver«
langte, um seinen Zug gegen die Ungarn aus-
zuführen, gabI l l i ts sein goldenes Kreuz nebst
der goldenen Kette, an der es hing, mit den
Worten hin: „er habe kein Geld. aber was er
habe, gebe er". ^itisi'Höe?^, Xapssul slov-
uiöek, d. i. Kleines Taschen«Conversations>
Lexikon (Prag 1850, 12«.) Theil I , S. 743.)
— Ein Thimoteus I l l i t s , welcher noch im
Jahre 1846 lebte, damals aber bereits hoch in
Jahren war, ist serbischer Dichter. Dechant
griechisch-nicht«unirten Ritus zu Szanad. be<
schäftigt er sich in seinen Mußestunden mit l iw
rarischen und poetischen Arbeiten. Von seinen
Werken in serbischer Sprache, welche er jedoch
auf eigene Kosten drucken läßt, ist bereits 1846
die 4. Auflage erschienen. A r an kl (L. A.),
Sonntagsblätter (Wien. 8«.) 1846, Nr. 48,
S. 1137: „Aus dem Banate. Landschaften mit
Staffagen. Von Friedrich Uh l".)
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Jablonowski-Karolina, Band 10
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Jablonowski-Karolina
- Band
- 10
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1863
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 524
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon