Seite - 213 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
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uiiuistri
^Isnioria.
rorum st I>ro
notoi-uin (Visnuko 1776, .^ut. Qosve, 8<>.)
lom. I I , p. 246. — Klein (Ioh. Sam.),
Nachrichten u. s. w., wie oben, Bd. I I , S. 261
bis 266. — Oat
l>!6iN6Qtum I I , V. 246.^ 1 — 4. Mathias I .
(geb. zu Neusohl 1708. gest. 17. März 1763),
berühmter Arzt, der seine Studien auf aus
wältigen Hochschulen zu Leipzig. Jena, Halle
beendete, zu Leipzig 1730 die medicinische
Doctorwürde erlangte und dann als Arzt in
Leutschau zur Berühmtheit gelangte. Insbe»
sondere erwarb er sich durch Behandlung der
aus den Türkenknegen in den Jahren 1739
und 1759 heimkehrenden Kranken einen vor»
theilhaften Ruf. Im Drucke erschien von ihm
nur die Dissertation: „Ds ?aua,ea,sa.
ZlaFäso. 1730, 4".). ^ss^smi
Iaeoincta, rulsälcorliui üunFarias 6t Iran.-
i^Ivkinas dio^raMia (I i^pLiae 1774, 8oN-
mor, 8".) Oentui-ia,!«->, x. 173.^ — 3. M i -
chael (II.) I . (gest. um 1703). Bruder des
Johann >^s. d. Nr. 3 j^, beendete die Studien
auf der Universität in Kiel und wurde nach
seiner Rückkehr in's Vaterland Rector zu
Mossocz, dann Prediger zu Zaßkaw im Arvaer
Comitate, später kam er nach Trstenna, von
wo er zur Zeit der Tököli'schen Unruhen ver<
nieben wurde. Er schrieb: ^arasusLis iu
st i
au. 1663 oui üchlinota 65t oiuino5^ 1662
inu,uä»tio oarniins dsroioo ässoripta.", ein
Gedicht, welches Mathias Bel irrthümlich
einem Livtauer zuschreibt; — „vo sunrnio
moraU douo" (80W2S 1666, 4<>.); — „?ko.
«plioruiu olarorum s^äsrum illustris I^o»,6i
XUanioQLi8" (Xisi 1667. 4".); außerdem meh<
rrre Gedichte und Reden, ^o»'«"^', i. c:it.,
^om. I I , p. 233. — Klein, am bez. Orte,
Bd. I I , S. 267.)
Illtlly, Bafilius (Benedictiner
und theologischer Schriftsteller, geb.
zu Stuhlweißenburg 17. November
1806). Trat nach beendeten unteren Schu-
len im October 1824, 18 Jahre alt, in
den Benedictinerorden, in welchem er
1832 die h. Weihen erhielt, und dann im Lehramte, vornehmlich aus den classischen
Sprachen, verwendet wurde. Zehn Jahre
versah er das Lehramt, bis ihn seine lei»
dende Gesundheit zwang, um Enthebung
von demselben zu bitten. Nachdem er sich
erholt, wurde er 1843 Custos der Biblio-
thek am Collegium zu Raab und zugleich
Professor der ungarischen und griechischen
Literatur. Nach mehrjähriger Wirksamkeit
daselbst erhielt er die Pfarre zu Ravazd.
Die Muße seines Seelsorgeramtes ver»
wendete er zu literarischen Arbeiten und
er gab heraus: »^76 7sUi?-<52s«M2^>",
d. i. Der lebendige Seelenrosenkranz
(Raab 1844), ein Andachtsbuch, das er
als Mitglied und Hauptstifter der Rosen-
kranzgesellschaft verfaßte und das in kur»
zer Zeit vier Austagen erlebte. Um der
durch Wort und Schrift entsittlichend wir-
kenden materiellen Richtung der Gegen«
wart entgegenzuarbeiten, unternahm er
es, das berühmte Buch von Johann G e r-
son über die Nachahmung Christi in's
Magyarische zu übersehen und es erschien
unter dem Titel: „H>esö«6 Hö'l?66s66?-6/
nsFA äönz/v" (Kaad 1843). Außerdem
hat er ein Gesangbuch für die studirende
Jugend und das Gebetbuch:
, d. i. Jesus und Maria, beide die
höchste Zustucht unseres Seelenheils, ver>
'aßt, welches letztere von dem St. Ste-
phansverein in Pefth (1855) herausgege«
ben wurde.
d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von
Lebensbeschreibungen. Von Jacob Ferenczy
und Joseph Daniel ik (Pesth l856, Gustav
Emich. 80.) S. 220.
Intze, siehe: Incze, Daniel ^S. 202^
und Matthäus »bd. Qu.^>.
Intzedy, siehe: Inczedy, Joseph
3. 203^ und Samuel »bd. ^
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Jablonowski-Karolina, Band 10
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Jablonowski-Karolina
- Band
- 10
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1863
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 524
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon