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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
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Zorger 230 Zorger tin erlosch das Iörger'sche Haus. — N. o) Der jüngeren Linie dritter Zweig, die Hilleprand'- sche Linie. Noch schneller erlosch der von Hi l leprand (II.) gegründete dritte Zweig. Hi l leprand (H.) war mit Ursula Mager von Fuchsstall vermalt, welche ihm 8 Kinder, 5 Söhne und 3 Töchter, gebar. Von den Söhnen pflanzten zwar Johann Adam, Wilhelm und Hillebrandt das Geschlecht fort, aber des ersten, Johann Adam (gest. 1591). zwei Söhne.- Johann Christoph und Maximi l ian, und eine Tochter Ursula, alle aus erster Ehe, starben in jungen Jahren; des zweiten, Wi lhelm, Sohn Hilleprand starb gleichfalls jung. und des dritten, Hille- brandt, Sohn Ferdinand starb unvermält 1622 und mit ihm erlosch dieser Zweig der Jörg er. lMueüen zur Genealogie des Gra- sengeschlechtes der Zorger. Be rgmann (Joseph), Medaillen auf berühmte und aus- gezeichnete Männer des österreichischen Kaiser» staates vom XVI. bis zum XIX. Jahrhunderte (Wien 1844—1857. Tendler und Comp.. 4«.) Bd. I, S. 114. 125. 126. 147. 14s Anmerk, 449. 150, 165. 166. 173. 209; Bd. I I , S. 9, 70, 373, 378 Anmerk. — Hübner (Johann), Genealogische Tabellen (Leipzig 1728, I . Fr. Gleditsch. kl. Qu. Fol.) Theil I I I , Tafel 699 u. 7V0. Hier ist jedoch zu bemerken, daß jede dieser Tabellen zweimal vorkommt, und nur jene zu berücksichtigen sind, welche die Ueber« schrift „die verbesserte 699. und die verbesserte 700. Taf." obenan tragen, weil die beiden anderen ganz fehlerhaft find. — Hohe neck ( I . G. A. Freiherr von), Genealogische und historische Beschreibung der löblichen Herren. Stände des Erzherzoathums Oesterreich ob der Enns (Passau und Regensburg 1727). Bd. I, S. 446—484, und Supplement, S. 27. — E rsch und Gruber. Allgemeine Encyklopä- die der Wissenschaften und Künste, I I . Sect. '.'3. Theil, S. 32—26. Artikel von Stram« berg. — Wiß gr i l l (Frz. Karl). Schauplatz des landsässiaen Nirder-Oesterreichischen Adels vom Herren» und Ritter»Stande (Wien 1iw0, Scknrnder. 4».) Bd. IV, S. 49.1—513. — Allgemeines historisches Lexikon (Leipzig 1730—1740. Thom. Fritschens Erben. Fol.) Bd. I I , S. 1039. und I. Suppl. Bo S. 760.) ll. Hervorragende Soroßen der Herren und Wra- scn van Jörger. ( In alphabetischer Ordnung.) 1. Dorothea I . s^iehe Nr. 13). — 2. Franz Anton Graf I . lsiehe die selbstständige Bio- graphie S. 227). ... 3. Helmhard (II.) Frei' herr I.. auch der Jüngere genannt (gest. 4623). von der Christophorischen Linie, Enkel ihres Stifters, ist ein Sohn Wolfgang's aus dessen Ehe mit Apol lon ia Teufel; nieder- österr. Regimentsrath, eifriger Protestant, der die von den österr. protestirenden Ständen zu Horn 1608 und zu Nöh 1619 errichteten Eini' gungen unterschrieb, nach Kräften von seinen Gütern aus die dem Kaiser Ferdinand I I . entgegenstrebende böhmische Partei unterstützte und sich den verwegenen Sechszehn beigesellte, die, den Andreas Thonradl an der Spitze, es wagten, den Kaiser in seiner Burg zu belei> digen. Er wurde in Folge dessen verhaftet, zum Tode und zur Confiscation seiner Güter (17. April 1622) verurtheilt. Durch Verwen» düng mächtiger Freunde begnadigt, rettete er das Leben und, jedoch nur theilweise, das Eigen- thum. denn Hernals bei Wien mit der berühm- ten lutherischen Kirche, bei welcher zu Zeiten einer Predigt 30, 4tt bis 30.000 Menschen sick versammelten, schenkte Kaiser Ferd inandl i . dem Wiener Domcapitel, die Herrschaft Kreuß- bach wurde an die Abtei 3ilienf«ld verkauft und das oberste Erbland'Hofmeisteramt für Ober- österreich, welches seit dem Großvater Chri> sto p h den Iörger's zukam, wurde eingezogen und an die Grafen von Meggau von Neuem vergeben. Hel mhard war zuerst mit Magda- lcna von polljeim (gest. 1616) , zum andern Male mit Amm Uunia Gräsin Ahwenliüller ver- heirathet; und sein Sohn aus erster Ehe — aus zweiter hatte er keine Kinder — Wol f gang Ludwig wurde 1624 zu Linz im Duell erstochen und schloß diesen Seitenzweig der Christophorischen Linie. Dieser Helmhard ist es auch, der in Heinrich Laube's Noman „Der dreißigjährige Krieg" in der ersten Ab- theilung: Junker Hanns, eine größere Rolle spielt. ^Bergmann (Ios.), Medaillen auf berühmte und ausgezeichnete Männer des österreichischen Kaiserstaates vom XVI. bis zum XIX. Jahrhunderte (Wien 1844—1857. Tcndler, 4".) Bd. I, S. 149. — Ersch und Grub er, Allgemeine Encyklopädie der Wis> senschaften und Künste, I I . Section, 23. Theil, S. 33. — Wißgr i l l (Franz Karl). Schau- platz des landsassigen Nieder-Oesterreichischen Adels vom Herren« und Ritterstande (Wien 1800, 4«) Theil IV , S. 502.) — 4. Jo- hann der Jüngere Freiherr von I . (geb. 1858, gest. im November 1618), von der Hanns von- Iörger'schen Linie, war ein Sohn Sebastian's I . aus dessen Ehe mit Mar ia von Nabenhaupt verwitweten
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Band 10
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Jablonowski-Karolina
Band
10
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
524
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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