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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
Seite - 271 -
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Seite - 271 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10

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Mka 271 Mka «,«, d. i. Eva. Roman. 2 Bde (Pesth 1860. Heckenast, 80.); und „Nn ^cis^", d.i.Familienleben (Pesth l862) und bald nach ihrer Niederlassung in Brüssel gab sie die deutsche Uebersehung des fünfbandigen Romans ihres Gatten: ., Stephan Iosika" (Leipzig 4854) heraus. Ida von Düringsfeld entwirft ein in der That sehr ansprechendes Bild von dieser edlen Frau. Indem sie ihre Skizze mit der Bemerkung eröffnet, daß wenn Mistres FreireOwen die Baronin Julie Iosika gekannt hätte, sie ihr in ihrem Werke: „Iks usroinkZ ol äoiQ68tio lik gewiß einen Platz zwischen Lady Rachel Rüssel und Emilie von Lavalette eingeräumt haben würde, schließt sie die« selbe mit einer Stelle auS Nikolaus Iosika'sSelbstbiographie, worin er von seiner Frau schreibt: „Eine seltene Festig» keit und Consequenz sind in dem Charak» ter dieser Frau gepaart mit einem bei ihren Bekannten sprichwörtlich gewor» denen praktischen Sinne. Ihre stets heitere Laune, Einfachheit und Gemüths» tiefe machen, daß man sich keine Frau denken kann, mit der sich leichter und angenehmer leben ließe. AlleS gelingt ihr was sie beginnt, weil sie festen Willen und unerschütterliche Ausdauer hat". Victoria. Illustrirte Muster» und Modezei» tung (Berlin, tl. Fol.) I. Jahrgang (4862), Nr. 3, S. 44: „Julie Iösika", von Ida von Düringsfeld d^aselbst auch ihr in Holz« schnitt ausgeführtes Porträts — Ungarns Männer der Zeit. Bioarasien und Karak« teristiten hervorragendster Persönlichkeiten. Aus der Feder eines Unabhängigen (Prag 1862, A. G Steinhäuser, kl. 8°.) S. 1?9 u. 216. Iösila, Nlkolaus Freiherr von (Ro- mandichter, geb. zu Thorda in Sie- benbürgen 28. April 1796). Entstammt einer alten siebenbürgischen Adelsfamilie, welche in BranyicSka seßhaft, mit ihrem Namen den ihres Stammschlosses ver» bindend, sich Iäsika«BranyicSka i nennt. Meber die Genealogie dieses Ge» schlechtes vergleiche S. 276 die Quellen und S. 277 die Stammtafel.) Iä si- ka's Mutter Eleonora entstammt dem berühmten siebenbürgischen Grafenge« schlechte der Läzär. Nikolaus beendete das Studium der Rechte, trat aber 481t in die kaiserliche Armee, wurde Ofsicier im CavalIerie>Regimente Savoyen»Dra- goner, machte mit demselben den Feldzug in Italien mit, wurde Hauptmann im Infanterie>NegimenteNr. 33 Hieronymus Graf Colloredo, mit welchem er noch in den Kämpfen des Jahres 1813 focht, trat aber 18l8 aus der Armee und zog sich in's Privatleben zurück. In diesem Jahre verheirathete er sich mit der reichen Erbin Elisabeth Källay, welche Ehe jedoch nicht glücklich war. und spater auch auf» gelöst wurde. Seit seiner Rückkehr in'S Privatleben hielt er sich auf seiner Herr- schaft Szurdok im Hunyader Comitate auf, und theilte seine Zeit zwischen Stu» dien und landwirtschaftlicher Beschäfti- gung, wozu sich ihm als HerischaftS« besitzer genug Gelegenheit bot. In das öffentliche Leben trat I . erst im Jahre 1834, in welchem er auf dem denkwür. digen Siebenbürger Reichstage erschien. Auf demselben trat er auf Seite der Opposition, wurde durch sein Auftreten an maßgebender Stelle mißliebig und zum siebenbürgischen Landtage nicht mehr einberufen. In den Jahren t833 bis 1840 betheiligte er sich an den politischen Bewegungen in Ungarn, und nachdem er nach Pesth übersiedelt, warf er sich, theils um von den politischen Kämpfen auszuruhen, theils um Zerstreuung für sein häusliches Unglück zu finden, auf das schriftstellerische Gebiet, und hatte die Genugthuung, bald einer der beliebte« sten und Zelefmsten Schriftsteller seines
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Band 10
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Jablonowski-Karolina
Band
10
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
524
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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