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fchreibungen solcher Personen, welche den
Vornamen SeraphinuS führten.
, Vidliotke
XI , p. 67—70. — Meusel (Ioh. Georg).
Leiikon der vom Jahre l750 bis 4800 verstor«
benen teutschen Schriftsteller (Leipzig <806,
Gerh. Fleischer. S".) Bd. VI , S. 305.
Itzlfeldner, Franz Kaspar (theolo
gischer Schriftsteller, geb. zu Titt»
moning im Salzburgischen 4729, gest.
3. Mai 1774). Nach beendeten theo
logischen Studien trat er in die Seelsorge,
die er an verschiedenen Orten versah.
Zuletzt war er Vicar zu CederhauS im
Lungau, wo er, erst 43 Jahre alt, starb.
Seine durch ihre absonderlichen Titel und
geschmacklosen Künsteleien bemerkenS-
werthen Schriften sind: „Primizpredigt"
(Salzburg 1766, Fol.); — „Her Oberhirt
«an Helkenbnrg, mie ein Äbrllham mit Olltt
n. z. vl. am 72ztenmlll mirderhillten Geburtstag
bttrachtet" (ebd. 1769. Fo l . ) ;— ,2°5 ge-
heiligte Prirsterthnnl izt eine iljprizche Granbr,
imnh eine Gellälhtnizsrtde heuriger Iahrzahlen
und diese chronagraphischl tabrede ermirzen"
u. s. w. (4".); — »^cllge: ab es rin besnn-
der« l^llb sei, iluss Angustin im Zlngnst seinen
Festtng habe? in einer Ghrenretle mit I a beant-
wartet" (Augsburg 1769.4«); — ^OT-aieo,
Fuas oHT'ss ü'/isT'H clsoiMH oeillVH und
Neime uhne den uierzehnten Mitlunter" (Salz-
bürg 4769, 4".); — .tatlinische Nede.
in mellher sedes Wart mit einem S antängt"
(Salzburg 1769, 40.).
Baaoer (Klement AloiS Dr.). Das gelehrte
Baiern (Nürnberg und Sulzbach ls04, Sei<
oel, 4<>.) Erster (und einziger) Band, Sp. 669.
— Meusel (Ioh. Georg). Lexikon der vom
Jahre <750 bis ts00 verstorbenen teutschen
Schriftsteller (Leipzig «806, Gerh. Fleischer.
8«) Bd. VI . S. 307.
Juan d'Austria, siehe: Habsburg,
Don Juan d'Austria, natürlicher
Sohn Kaiser Kar l 's V. sM.VI, S. 331,
Nr. Juan d'Austria, siehe: Habsburg,
Don Juan d'Austria, natürlicher
Sohn chhilipp's IV. >Bd. VI, S. 336.
Nr. 429).
Mg, Bernhard (Philolog, geb. zu
Ringelbach bei Oberkirch im Großher,
zogthume Baden 20. August 4825). Sohn
katholischer Eltern, besuchte er seit 4839
daS Gymnasium in Offenburg, wo es
Professor Schwemmlein war, der ihn
der Erste zu sprachlichen Studien anregte.
DaS letzte Jahr seiner Gymnasialzeit,
1843/44, verbrachte er in Mannheim, wo
Nüßlein'S Vorträge über griechisches
und römisches Alterthum wesentlichen
Einfluß nahmen auf die Wähl feines Be«
rufSstudiumS. Im Herbste 1844 bezog er
die Heidelberger Hochschule, und Männer
wie Baehr. Creuz er, Hausser. Um«
breit, Weil u. A. wurden seine Führer
in der classischen Philologie und Sprach»
Wissenschaft. Als Mitglied deS philologi-
schen Seminars löste I . 1845 die von-
der philosophischen Facultät ausgeschrie»
chene Preisfrage: „Oo U. ^Srentii Var-
iQL Laturis Usnippftig", womit er die
von dem Großherzoge KarlFriedrich
dafür gestiftete goldene Medaille gewann.
Ein ihm von dem Großherzoge Leopold
gewährtes Reisestipendium ermöglichte
eS ihm, seine Studien in Berlin fortzu»
sehen, wohin er sich im Herbste 1843 be»
gab. Durch Radowih, damals Ge»
sandter in Karlsruhe, und durch Minister
Eichhorn erhielt er nun auch von König
Friedrich Wilhelm IV. ein Stipen»
dium, wodurch die Fortsetzung feiner
Studien in Berlin bis Ende 1847 er-
moglicht wurde. Hier lag er den classisch,
philologischen Studien ob unter Böckh,
Lachmann, Zumpt, während er sich
in den übrigen Sprachen, wie Sanskrit,
Chinesisch, Japanisch, Mongolisch, Mand«
schu, Finnisch, Türkisch, Armenisch, Kop»
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Jablonowski-Karolina, Band 10
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Jablonowski-Karolina
- Band
- 10
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1863
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 524
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon