Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
Seite - 352 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 352 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10

Bild der Seite - 352 -

Bild der Seite - 352 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10

Text der Seite - 352 -

Käsmann 382 Kiistner ihre Manier, welche er vornehmlich „im unschönen Schnitt der Augäpfel, in den hingeworfenen Conturen der Neben> fachen und in einer unharmonischen Unter- «brechung der Lichtmäffen" findet. Diesei Vorwurf mochte von ihren früheren Ar beiten gelten, in den spateren dürfte fich kaum Ursache dazu finden. Ungarns Männer der Zeit. Biografien und Karakteristiken hervorragendster Persönlichkei ten (Prag ^«<:2.A.G.Steinhauser. 8«.) S. 127, — Ungarische Maler« Revue, heraus« gegeben von Kertbeny (Pesth 1834, gr. 8«.) t. (und einziges) Heft, S. 160 sowohl dieses als das vorerwähnte „Ungarns Männer der Zeit" haben einen und denselben Verfasser, Herrn Kertbeny. In letzterem gibt Kert, bcny an, daß Frau Kärgling-Pacher etwa l83ä zu Pesth geboren sei; in der „Maler» Nevue" bespricht er die Künstlerin nach der Ausstellung voui Jahre 1843. Demzufolge muß dieselbe in sehr jungen Jahren bereits aus< gestellt haben). — Verzeichnisse der Aus< stellungrn des österreichischen Kunstvereins. 1852. December Nr. 23; 1853. März Nr' 5. April Nr. 48; 1854, November Nr. 48. De. cember Nr. 33; 1855, Jänner Nr. 38, Februar Nr. 14, April Nr. 22. Mai Nr. 23, Juli Nr. 24. Käsmann, siehe.- Kaehßmann, Joseph Ktiftner, Victor (Dialectdichter. geb. zu Kerz in Siebenbürgen im Jahre 1826. gest. zu Hermannstadt 29. Au- gustt837). Sohn des evangelischen Pfar« rers I . D. Kasiner zu Neudorf. Sein Geburtsort Kerz, eine deutsche Sprach- insel mitten unter romanischen Dörfern, hat noch das deutsche kernhaste Wesen der alten Sachsencolonien bewahrt. Dieser Umstand wie die herrliche romantische Lage des von den Riesenkuppen der Karpathen umschlossenen Dörfchens haben seinen Sinn für die Poesie geweckt und derselben die Richtung gegeben, in welcher er als Poet in siebenbürgisch.sachsischer Mund- art eigenthümlich und bisher auch einzig dasteht. Er besuchte das Gymnasium zu Hermannstadt und hörte 1843—4847 die Rechtsstudien an der juridischen Facultat ebenda. Nach deren Beendung trat er bei der politischen Nationalbehörde m Hermannstadt als Kanzellist ein und 4832 in die finanzielle Amtssphäre über, rückte in Bälde zum Concipisten und Bezirks« commiffär vor und that die letzten Jahre vor seinem Tode, der ihn im schönsten Alier von 31 Jahren ereilte, die Dienste eines Prastdialsecretärs. Bis an sein 3e. bensende blieb er der Muse treu, der er in jungen Jahren zu huldigen begonnen hatte. Aber lange kam nichts in die Oeffentlichkeit; erst im Jahre 4890 gelang es der theilnehmenden Zuspräche des Schulrathes Schuller, ihn zur Mitthei. lung einer Ballade zu bewegen, welche in Schuller's Sylvestergabe für 1831: „Neber die Herkunft der Sachsen", ab» gedruckt steht. Seitdem las er mehrere seiner Dialectdichwngen, wie: „Die Herbst, faden". „Der Gebirgssee", „Der Weih. nachts» und Neujahrsmann" im Her« mannstädter Zweigverein für Siebenbür« gische Landeskunde vor. Außer einigen zerstreut gedruckten Gedichten ist noch eine „Zusammenstellung der geschichtlichen Daten über die Kerzer Abtei und die sich an dieselbe knüpfenden Sagen" (in den Blat tern für Geist, Gemüth u. s. w. 31, S. 137u. f.) erschienen. Aus seinem Nachlasse wurden die „SächziZchen Gedichte" (Hermcmnstadt4862,8".) herausgegeben; es sind dieß seine im sächsisch» altenburgi« schen Volksdialect geschriebenen Gedichte', ungedruckt sind noch eine Sammlung sächsischer Sprüche und Redens« arten, und ein Id io t ikon, wovon aber nur Anfange vorhanden, aus wel» chen ersichtlich ist. daß er es wissen« chaftlich angelegt habe. Ist schon der poetische Werth von Kästner's Dichtung nicht gering — wenn auch nicht so unge«
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Band 10
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Jablonowski-Karolina
Band
10
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
524
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich