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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
Seite - 372 -
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Kaiser 372 Aaiser U. Zur Biographie. I l lustr ir te Novellen» Zeitung (Wien. 4«.) 1855, Nr. 9, S. 69: „Die Vehme. An den Bühnendichter Herrn Friedrich Kaiser. Erster Besuch". — Frankl (3. A. I)r.). Sonntagsblätter (Wien. 8».) Jahrgang 1348. Beiblatt-. Wiener Abendzei< tung, S. 40 und 434. — Oesterreichisches Morgenblatt, herausg. uon Oesterlein (Wien. 4».) 184l. Nr. l38. — Morgen - Post (Wiener polit. Blatt, Fol.) l80i. Nr. 48: „Ein merkwürdiges Actenstüct" ^betrifft das Verbot seines Stückes „Mönch und Soldat", nachdem dasselbe wenige Jahre früher über 30 Mal gegeben worden). — Hu m orist. Von M. G. Saphir (Wien. 4".) 1835. Nr. 77. lTaphir schreibt über Kaiser: „ I . K. ist einer der Begabtesten unter dem neuen Gc» schlechte, voll Talent und Rührigkeit, aber ganz ohne Richtung, ganz zerfahren, ohnc Tendenz, ohne Ziel wohin er strebt, ohne Bewußtsein was er erstrebt oder erstreben möchte. Seine Stücke haben alle Talent, aber nie Charakter, die meisten haben viel Effecte, aber nie auch einen einzigen Kern".) — Presse (Wiener polit. Blatt) 1862. Nr. 9? und Nr. 224 Abendblatt. — Fremdenblatt l862. Nr. 98. — Wiener Zeitung 18L2. Nr. 84. III. Porträte. 1) Mit dem Facsimile seines Na« mcnö. Eybl (lith. in Wien) 1842, gedr. bei K. Leykum (Haldfol.). — 2) Mit dem Facsi» mile seiner Unterschrift. Kriehuber (lith.) !844. Gedr. bei Johann Höfelich (Nien, Halb. folio). — 3) Lithographie. Kaiser zu Pferde, die Constitution verkündend. C'in durch Con» siScation höchst seltenes Blatt. Kaiser, Ignaz (Mitglied des Abge» ordnetenhauses des österreichischen Reichs« rathes, geb. zu Straß in Oesterreich unt. d. E. 31. Mai l819). Besuchte das Gymnasium und die philosophischen Schulen in KremS, die Universität, den Rechtsstudien obliegend, in Wien. 1841 wurde er zum Doctor der Philosophie, 1844 zu jenem der Rechte graduirt, frü- her schon, 1842, fungirte er als Adjunct - der philosophischen Lehrkanzel an der Wiener Universität, nahm aber zugleich die Advocatenprar!^ und widmete sich 1846 ganz dem AdvocaturSgeschäfte. I m Jahre 1848 wurde er im niederöster» reichischen Wahlbezirke Reh in das Frank« furter Parlament gewählt, in welchem er auf der Rechten des Hauses saß und sich zu den Principien der Partei des AugS- burgerhofts bekannte. Im Jahre 1851 wurde K. Notar in Wien und bekleidet zur Stunde noch dieses Amt. Im Jahre 1861 wurde er von den im Wahlbezirke Horn vereinigten Landgemeinden der Bezirke Horn, Reh. Ravelsberg. Geras und Eggenburg zum Abgeordneten deS Landtages für Oesterreich unt. d. E. und von diesem in das Abgeordnetenhaus des Neichsrathes gewählt, in welchem er zur Partei der Großösterreicher gehört. I m Reichsrathe betheiligte er sich an den wichtigsten Verhandlungen als Redner und zu wiederholtenmalen als Bericht« erstatter. Als solcher sprach er schon in der 9. Sitzung (vom 29. Mai 1861) im Namen der Majorität für die Immuni« tat der Mitglieder des Reichstages und der Landtage; in der 27. Sitzung (vom 22. Juli 136l) nahm er in der General- debatte bezüglich der Regierungsvorlage über die Aufhebung des Lehenbandes das Wort und sprach gewichtige Worte gegen daS Gebahren jener Partei, welche die Competenz des Reichsrathes theils in Zweifel zieht, theils ganz negirt. I n der 39. Sitzung (vom 16. August) sprach er in der Frage über daS Ausgleichsver» fahren gegen den Antrag deS Abgeord» neten Mende. welcher dasselbe auf allp Staatsbürger ausgedehnt und im Titel des Gesetzes die Worte „protokollirter Handels« und Gewerbsleute" weggelassen haben wollte. In der 33. Sitzung (vom 11. September) betheiligte er sich in leb» hafter Weise an der Generaldebatte über das Gemeindegesetz und sprach eindring- lich in einer längeren, öfter von Beifall begleiteten Rede für die Freiheit der Ge« meinde, erkennend, in der österreichischen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Band 10
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Jablonowski-Karolina
Band
10
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
524
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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