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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
Seite - 383 -
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Seite - 383 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10

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Aalchbcrg 383 Aalchbcrg der deutschen Dichtung. Aus den Quellen /Hannover < »39. 3. Eblermann. 8°.) Bd. I I , S. 1073, Nr. 659 snennt seinen Geburtgort irrig Pickl statt Pichl und gibt ebenso irrig den 8. Februar statt des 3. Februar 1827 als seinen Todestag an). — Nicht Laube. Mundt . Gerv inus. Menzc l . Got tschal l und Schmidt gedenken Kalchberg's in ihren Literatur'Gl-'schichten. in denen er ebenso gut einen Platz verdient hätte, als mancher obscure norddeutsche unbedeutende Autor, dem gewiß sein Plätzchen nicht entzogen ist; und Heinrich Kur,; in seiner (bei Teubner in Leipzig ersckir« nenen) „Geschichte der deutschen Literatur" weiß nur zu melden, daß cr einen „Attila" gesckrieben. welchen Stoff auch IachariaS Werner behandelt hat. ll. Grabdenkmal. Kalchberg liegt seinem Wunsche gemäß in der dem deutschen Orden gehörigen Lechkirche in Gratz beigesetzt. Sein Grabstein trägt folgende Inschrift: „Hier ruht I Johann von Kalchderg, Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften, Verordneter der > steier« märkischen Herren Stände und Kurator des ^oanneums. > welcher geboren war den 13. März 1 <6t und starb den > >. Februar 1827. Dir geweihet, Vaterland! War sein Dichten, war sein Leben ' llnd — schon an des Todes Hand Noch dein Heil. sein höchstes Streben. Mancher deiner besten Söhne Denkt in später Zeit noch sein Mit des Dankes stiller Thräne. Als Denkmal der Lirbe ihm geweiht von den Seinen." lll. Ueber die Familie Aalchlierg. Die Kalch' berg führen eigentlich den Namen Kalch« egger von Kalchbery und führt eine Linie derselben, die freiherrliche, deren Haupt der Freiherr Joseph ist. noch den ursprünglichen Namen der Kalch egg er von Kalch berg, während die übrigen sich einfach des Namens Kalch berg bedienen. Die Familie stammt aus dem Mürzthale der oberen Steiermark und zwar vom Schlosse Pichl her. welches durch die Heiratb des Joseph Erhard von Kalch berg mit Anna Mar ia gebornen Frcim von La Marre und verwitweten Frei« frau von Gablkhoven in den Besitz der Familie gelangte. Nack dem Tode seiner ersten Gemalin vermalte sich Joseph Erhard in zweiter Eke mit Katharina von Sum« merst orff. welche ihm zu seinen Besitzungen Pichl, Zehentgrud und Pöls das Gut Som« Ml>rhof zubrachte. Joseph Grhard ist der Stammvater aller heute lebenden Kalch« bcrg's und gibt die nachstehende Tafel den leichtesten Ueberblick dieser Familie. Joseph Erhard Kalcheggcr von Aalchberg. 1) Anna Maria Freiin von Pichl (s N64). 2) ^.nüa Maria von Summerstorss. Joseph. Hinterließ keine Nach« kommenschaft. Fz s 1824. Franz Freiherr sS. :l8« Qu 1. Unterstaatt'secretär. geb. 1807. FraniiSkaAlcran- drina Freiin von Schid s p i F b l S j geb. 2,7. März 1801. Kallzarina Freiin von 1840. Johann ^S. 379), geb. 1763, -f- 1827. Heinrich. Eduard, Rittmeister. Albert, Arzt. Nndolph. Adolph, k. k. Officicr. Viclor. Der Adel kam mit Joseph Erhard mit Diplom vom 30. December l?60 in die Fa» milie. Dieser wurde am 6. August 1760 in Steiermark, sein Sohn Joseph am 22. De- cember 1794 in Krain unter die Stände auf» genommen. Mit Allerhöchster Entschließung vom l0. Juni 1843 wurde den in obiger Tafel ersichtlichen Söhnen drs Dichters Johann von Kalchberg, Eduard, Heinrich und Albert , dann dem Franz von K. und sei« nem Sohne Adolph das steirische Incolat und die Ritterwürde bestätigt. Mit 11. Jänner Wilhelm Freiherr sS. 38<'>). Rittmeister, geb. 1807. Armand ^S. 384. Jidonie Qu. Nr. 1), vermalte -j- zu Schäßburg 1) BaroninMoscou. 13. März 1«49. 2) Her; sVd. 1840 erhielt Franz Ritter von Kalchberg das krainische Incolat; und Joseph von Kalchberg. Sohn des Franz von K., erhielt durch die Erwerbung der Güter Neu« degg und Regensfeld in Krain die trainische Landmanuschaft. Der Frciherrnstand kam in die Familie durch drei o«schiedene Verleihun« gen, u. z. ist die älteste jene an Wi lhelm von K. mit Diplom vom 6. Juni 1830, dieser folgen die zweite an Joseph von K. mitDiplom vom 7. Mai 1857 und die dritte an Franz von K. mitDiplom vom 4. October 1861."
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Band 10
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Jablonowski-Karolina
Band
10
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
524
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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