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qucrgcthclltcr Schild; im rechten oberen Felde
in Gold der Zweig der nach 3 inns vidnrnum
oMik5, in oechischer Sprache kalina bencinn»
ten Staude natürlicher Farbe; im oberen linken
Felde in Noth eine weiße Henne, welche einen
aufgescharrten blauen Stein mit dem Schna«
bcl aufhebt; die untere Hälfte zeigt in Silber
einen dreispitzigen schroffen Felsen. Das N i t«
terstands'Wappen ist einfacher und zeigt
im rothen Schilde einen schroffen silbernen Fels
mit drei hohen Spitzen. Auf dem Schilde ruhen
zwei zueinandergckehrte gekrönte Turnierhelme.
Auf der Krone des rechten ruht ein Zweig der
Schneeballenstaude (böhmisch kalwk) mit
6 Blättern und zwei unter den beiden obersten
Blättern Hervorspließenden Blüthen in natür»
licher Farbe. Die Krone des linken Helmes
trägt einen silbernen geschlossenen Adlcrflug,
welcher mit einem schwarzen Querbalken belegt
ist. Die Helmdeckcn beider Helme sind roth
mit Silber belegt.
Kaliwoda, F.. siehe: Kalliluoda, Ioh.
Wenzel ^S.396. in d. Quellen (S.400)^.
Kllll Freiherr von Klllllllmch, siehe:
Call von Kulmbach, Karl Freiherr
>M. II, S. 241).
Kalllllls, Ferdinand, siehe: Kallllls a
Sancto Vartholomaeo, Simon sS. 378
in den Quellen).
Kalllllls, Maximilian, siehe
ebenda.
Kkllay,Franz (Schriftsteller, geb.
zu Debreczin 4. December 1790. gest.
um das Jahr 1838). Entstammt einer
weitverzweigten alten ungarischen Adels»
familie. Nach beendeten Rechtsftudien und
erlangter Befugniß zur Advocatenpraxis
in seinem Vaterlande begab er sich
1812
nach Wien, wo er den AuditoriatscursuS
hörte und nach Ablegung der vorge-
schriebenen Prüfungen Auditor im 2. Szek-
ler Grenz>Regimente wurde. 13 Jahre
diente K. im Regimente, erlangte den
Hauptmannscharakter, zog sich aber
1829 in den Ruhestand zurück, aus«
schließlich seinen wissenschaftlichen Stu»
dien obliegend, welche das Gebiet der
Rechtsgelehrsamkeit, Cultnrgeschichte und Sprachwissenschaft umfaßten. Seme zahl»
reichen Arbeiten sind zum größeren
Theile in Zeitschriften, vornehmlich im
„I'uäomän^tär" abgedruckt erschienen.
Von diesen
sind
anzuführen: „^ ina^ar
noni26ti56Zr0!", d. i. Von der ungari«
schen Nationalitat; — „KöloLS^I'ersnoL
ß^ßlinsk- 's iHlikora rgjsg." , d. i.
Kölcsey's Leben in den Kinder» und
Iünglingsjahren; — „^.2 esküttLsökHk-
rül tylcintottsi a.2 illso tä-blai snonok-
latokra", d. i. Von den Geschwornen»
gerichten mit dem Hinblick auf die niedere
Gerichtstafel »Beredsamkeit; — „k'iun
ingA^ar n^ßiv", d. i. Die sinnisch'UNga»
rische Sprache; — »^ pliilftsoxiiiI. lor-
äulHt^ontjai lrane^iÄorL^ägdHii", d. i.
Die Wendepuncte dcr Philosophie in
Frankreich. Schon im Jahre 1832 wählte
ihn die ungarische Akademie zu ihrem
Mitgliede. AlS er starb, übergaben die
Erben seinen literarischen Nachlaß der
ungarischen Akademie zur Begutachtung.
DaS zu diesem Zwecke bestellte ComitH
erstattete in der akademischen Sitzung
vom 2. December 186 l Bericht, welchem
zufolge die Schriften zwar nicht zur
Veröffentlichung, jedoch zum Ankaufe
für die Manuscriptensammlung empfoh«
len wurden. Auch war nach seinem Tode
das Werk: „2^6?^ inag^aT-oH valläsa«,
d. i. Ueber die Religion der heidnischen
Ungarn (Pesth1861). erschienen, welchem
unter 8 Concurrenten von der Kisfaludy»
Gesellschaft der Preis von 30 Ducaten
zuerkannt, dabei aber das Buch so preis»
würdig befunden wurde, daß man überdieß
den in bedrängten Verhältnissen hinterblie»
benen Erben das Eigenthumsrccht schenkte.
or i iLmsrotek tära, d.i. NeueS unga»
rischcs Conuersations'Lerikon (Pesth, Heckenast,
8°.) Vd. IV, S. 576. — ülaF^ai- 1I-6K.
'/a^-az S5 Dawt'e^»/!: ^6Z«s/, d. i. Ungarische
Schriftsteller, Sammlung von LcbenSbeschrei«
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Jablonowski-Karolina, Band 10
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Jablonowski-Karolina
- Band
- 10
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1863
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 524
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon