Seite - 401 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
Bild der Seite - 401 -
Text der Seite - 401 -
Salmär 401 Aalmyki
hatte, das Ausland, bereiste einen
großen Theil Europa'S und betrieb vor«
nehmlich in Leyden das Studium der
orientalischen Sprachen. Seine ziemlich
seltenen Schriften sind der Mehrzahl
nach im Auslande erschienen. Sie sind
in chronologischer Folge: „D^ss^a^'o
(Oxorni 1730,
1759, 8".);
Qi 1766, 40.);
„ über tieu Geit: Nind tnrchte den
Herrn und den König. Mit einer lateinischen
Zuschritt an die Kaiserin Königin" (Wien
1764, 4".); — ö
1767, 80.); — „
s n i et
l 1772, 8".); dieses letztere Werk
erschien auch in deutscher Bearbeitung
unter dem Titel: „OrammlltikaliZche Negrln
zur philllLllphischen uder allgemeinen Sprache
aller Mlker, Seiten nnd VelienZarten" (Wien
1774. 8".. mit 3 Tafeln und K.'S Bild-
niffe). DaSKayscr'fche „Bücher-Lexikon"
(Bd. I I I , S. 298) nennt den deutschen
Bearbeiter irrig O. Kalmayer. Kal-
m ä.r's philologische Arbeiten, namentlich
seine Regeln einer philosophischen Uni»
Versalsprache, wurden von seinen Zeit»
genoffen hochgeschätzt und seine literari'
schen Freunde ehrten ihn dadurch, daĂź
0. Wurzbach, biogr. Lexikon. X. sie sein Bild in Kupfer stechen und es mit
einer ehrenvollen Inschrift versehen
ließen s^iehe die Quellens. Den bibliogra»
phischen Titel einer dreifachen Abhand»
lung in englischer Sprache wider drei
Engländer über die zwei hebräischen
Worte: Viokiiu und Leritk, welche
zu London 1731, 4". erschienen ist, gelang
mir nicht aufzufinden.
«t Hl«^, Hleiuori» IIunga.roi-uin
aliuni Loripti« eäiti« notorum
76^ 1,06^6, s°.) 2?om. I I , x. 272.
— (DeLuca) Das gelehrte Oesterreich. Ein
Versuch (Wien 1776, Ghelen'sche Schriften,
iio.) I. Bandes t. Stück, S. 224. —
<55 lsL2llrm22ilsi täblä^ai, d. i. Die Familien
Ungarns init Wappen und Stammtafeln (Pesth
<lj«9. Moriz Mth, s".) Bd. VI, S. 4i—42.
— Porträt. Gestochen zu Rom. es trägt fol»
gende Aufschrift: (Zsol-Fio Xaluiar uobili
illveusrit, eanäsm^us solus
ei roluani H. 0. 1). D.D.
Klllniczki, Benedict (gelehrter Theo-
log, Philolog, geb. zu Käsmark
im Abaujvarer Comitate 10. December
1786). Sohn eines reformirten Geist-
lichen. der den ersten Unterricht im
Elternhause, von 1799—1806 in Mis<
kolcz, von 1806—1810 in SäroSpatak
erhielt, ein Jahr aber zur Erlernung der
deutschen Sprache in der Zips zubrachte.
Er widmete sich dem Lehramte, welches
er 1812 antrat; anfänglich in den
unteren Schulen verwendet, wurde er
1816 supplirender Professor der Dog.
matik und der biblischen Exegese. Nur
ein Jahr versah er diese Stelle, nun
begab er sich nach Deutschland, und
zwar nach Göttingen, wo er unter
Stäudlin und Eichhorn vornehmlich
Dogmatik, Kirchengeschichte und das
Bibelstudium betrieb. Nach seiner RĂĽck-
kehr in's Vaterland trat er zuerst als
10. Juli l86Ăś.) 26
zurĂĽck zum
Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Jablonowski-Karolina, Band 10
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Jablonowski-Karolina
- Band
- 10
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1863
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 524
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon