Seite - 404 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
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Mlnoky 404 Käinoky
t i n , welche von dem Grafen Joseph,
einem Bruder des General« ü)tajors Anton
h. die Biographie), abstammen, leben Graf
Nionys, ein Sohn des Grafen Adam aus
dessen Ehe mit Anna gebornen Thälerz- und des
Grafen DionyS Schwester Gräfin Jul ie,
vermalte 1) Michael Naurer, 2) Ludwig Graf
Husser. Von dem dritten Zweige, nämlich den
Nachkommen des Grafen Thomas, ist
Graf Joseph zur Zeit das Haupt, und aus
scinfr zweimaligen Ehe mit Elisabeth Szarsvai
uno dann mit Anna 5M'lu stammen 4 Söhne
und 2 Töchter, nämlich die Grafen Sandor,
Ka r l , Andreas und Joseph, und
die Gräsinen Karoline und Elisabeth.
sClueüen zur Genealogie. Hs«kö ^s.>>>
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princixlitiiZ, alimOaein, msäit6rr».vl3» äiotu«
e'.e. (ViuäodoQas 1778, 8«.) ^oiuUL 2, i>. 449
dis 454 et suVpI. 6N3—607. — 2?«^/ ^ck^'>
d2ärma2ll3i tädlä^a.1, d. i. Die ungarischen
Familien mit Wappen und Stammtafeln (Pesth
1839. Moriz Räth. 8".) Bd. VI, S 49-33. —
Kneschke (GmstHeinnchProf. Dr.), Deutsche
Grafen'Hauser der Gegenwart (Leipzig 1834.
T. O. Weigel, 8".) Bd. I I I , S. 183. -
Historisch »her aldischesHandbuch znm
genealogischen Taschenbuch der gräflichen Hau»
ser lGotha 1833. Iustus Perthes. ^2".)
L.289. — Gothllisches genealogisches
Taschenbuch der gräflichen Häuser auf das
Jahr 1835. S. 249. — ^övc^-i ^ a s - ^ ,
Nrä«^ usv626t62ödt> <:32lücl2i, d. i. Sieben»
bĂĽrgens adelige Familien (Klausenburg 1834.
Barrän und Stein. gr. so.) S. 137.^ —
Hervorragende SproĂźen des Grasengeschlcchtes
Mnoky. 1. Anton lsiehe die Biographie
S. 402). — 2. Dionys Graf K. hat eine
Reise durch den größeren Theil von West«
europa gemacht und dieselbe in einem Werke:
„^. väuäor suilslcei", d. i. Erinnerungen
eines Wanderers (Pesih 1835, MĂĽllers), in
2 Bänden in anziehender Weise beschrieben;
auch gab er den Roman ^Xarae^I Inänr",
d. i. Indor Karacsay (Pesth 1838), in 2 Ban«
den heraus. — 2. Samuel Graf K. (gest.
1706), der GroĂźvater des Grafen An ton und
der erste Graf (gegrast 1697). ist bekannt durch
die Herausgabe der Chronik des Gregor Pethö,
welche er auch von 1629—1702 fortgesetzt hat.
Sie erschien unter dem Titel: ^^2 waFyar
klöuikäuak vsi^'s 63 2UWN2i2 (373—1629iF)
Moil^bt elLöbsu uw3 irt '3 l^i botgatott 2or>
v»t tot ^, Dl^lMäti» 01226305 vitss Näun^ü (Wien 1702 . 40. , neue Ausg. Klausenburg
1734. mit Zusätzen von Andreas Spangär
I. I . . 4".). ^<)?'tin.vi' ^.4/in.^, 2IeiQ0i-1a
.O 1776, ^,ut. I^osve, 8<>.)
lom. I I , x. 275.^ — Wappeu. Quadrirter
Schild mit Herzschild und einer zwischen
3 und 4 eingepfropften Spitze. Herzschild:
in Gold ein schwarzer doppelköpsiger, mit dem
goldenen Buchstaben L (Erinnerung an Kaiser
Leopold I.) belegter Adler, l : in Blau ein
einwärtsgekehrter, int Schreiten begriffener gol'
dener Greif, welcher in der linken Vorder»
pranke einen Säbel schwingt; 2: in Roth eine
rechtsgekehrte gekrönte und viermal gekrümmte
silberne Schlange. welche im Rachen einen
Reichsapfel hält; 3: in Roth ein rechtsgekehr»
ter silberner Pelikau, welcher in seinem auf
grĂĽnem Boden stehenden Neste seine Jungen
füttert; 4: in Blau ein einwärtsgekehrter, im
Knie gebogener Unterschenkel, welcher mit einer
goldenen Krone bedeckt, roth bekleidet, mit
gesporntem Stiefel angethan und im Knie»
gelenke von einem Pfeile von auĂźen nach innen
durchschossen ist. I n der zwischen 3 und 4 ein»
gelegten Spitze wächst aus einer gestürzten
Krone ein aekrönter schwarzer Bär, welcher von
einem Pfeile durch den Rachen von Rechts
nach Links schrägrechts durchschossen ist und die
Vorderpranken etwas erhoben vor sich hält.
Den Schild bedeckt die Grafenkrone, auf wel.
cher
sich
zwei zueinandergokehrte gekrönte Tur«
nierhelme erheben, aus der Krone des rechten
Helms wächst der von dem Pfeile durchschossene
Bär. wie er in der silbernen Spitze erscheint,
aus der Krone des linken wächst ein nach
innen gekehrter silberner Hirsch, dessen Hals von
einem Pfeile von außen nach innen schräglinks
durchschossen ist. Das Geweih hat 8 Enden
und ist demselben ein goldener Halbmond,
ĂĽber welchem ein goldener sechseckiger Stern
schwebt, eingestellt. Die Helmdecken sind rechts
blau mit Gold. links roth mit Silber belegt.
Das historisch'heraldische Handbuch zum genea«
logischen Taschenbuche der gräflichen Häuser
(Gotha 1853) gibt S. 339 daS Wappen ganz
k^rz mit: „ In Blau vier goldene Löwenfüße"
an. Diese irrige Beschreibung möchte wohl
durch die in Hormayr's «Taschenbuch für
vaterländische Geschichte", Jahrgang 1844,
S. 99, vorkommende Stelle: „Die Grafen N e»
mes und M i tos führen den Kopf, die Käl<
noty die Füße eines Löwen im Wappen«
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Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Jablonowski-Karolina, Band 10
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Jablonowski-Karolina
- Band
- 10
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1863
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 524
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon