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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
Seite - 423 -
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Seite - 423 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10

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Kaminski 423 Kammel. der Geschlechter Kamieüski und Kaminsti (Lemberg l854 u. f.. 8°.) Bd. I, S. 102; Bd. I I , S. 3. 81 luber Julian Alexan< der); Bd. I, S. 104. und im Anhange (2s- blkrüe-5va,5niH526i trsZoi inktLi-^atö^v) S.23 ftber Julie Adele^. — Porträt. Mit der Unterschrift: «sulian ^lyx^nÄLr KaininLlci, ?i33,r2: 1 ^rolinvista ^a^!. naroä. imis. 055olili5kil:1i, L2tone^ F3.U0. 2tan. to^var^^. Fospoä. -^6 I^ ^vo>vi6 uroä. x?. I'arna.-lvatos kl-61. xolälc. 1803 (Lithogr. Edward, 4«., auch in dessen „blÄtsr^a!^ 8".). — Außer obigen sind noch folgende Kamiüski erwäh« nenswerth: Ignaz Kamii iski , ein Pam» phletist aus dem Jahre 1848, der im genannten Jahre mehrere Flugblätter hat erscheinen laffen, als: „spi-ana Ouo^Ion'Llca", d. i. Die Erve» dition von Cucylow; — „Vwi-o^rao^a", d. i. Die Bureaukratie; — „Lae5ü02<5! ^äraäa.", d. i. Habt Acht! Verrath; — „<3walw! sors", d. i. Hilfe! es brennt; — „Viaäs. t^m oo "?27v^n.", d. i. Wehe denen, die Aergerniß geben — und «?iLnio otnai-ts clo ßiidsruH- tora", d. i. Offener Brief an den Gouverneur (Fol.). ^a,nl/lHkl ^«^. .^?62?.^ , Natsr^at^ äo inonoFi'HÜi i diZtor^i roülüin Ivaniibü- «Icioli i I<2,m.iÜ8kicIi, d. i. Materialien zur Monographie und Geschichte der Geschlechter Kamienski und Kaminski (Lemberg 1854 u. f., 8v.) Bd. I I , S. 80 u. 315.) — Ludwig Ka< minski Ritter von Burczymucha (geb. 13. August 1796), k. k. General.Major, Sohn des k. k. Appellationssecretärs Andreas K. aus dessen Ehe mit Marianne Krynska, kam, 9 Jahre alt, in die Wiener«Neustäoter Akademie, aus welcher er 1813 als Fähnrich zum Infanterie»Regimente Nr. 57 eingetheilt wurde. Im Jahre 1821 kam K. zum General« stabe und zur Vermessung in die Karpathen; 1826 auf seinen Wunsch in das Cheoauxle» gers'Regiment Graf Nostiz, in welchem er stufenweise bis zum Major vorrückte. Im Jahre 1348 wurde er Oberstlieutenant bei Erzherzog Iohann»Dragoner und im folgenden Jahre Oberst. Im Jahre 1854 zum General» Major befördert, war er anfänglich Brigadier in Ungarn, später beim 9. Armeecorps in Mähren und Schlesien eingetheilt. Gegenwär« tig lebt er in Pension in Wien. K. focht im ungarischen Feldzuge 1848/49 bei Stuhlwei- ßenburg, beim Entsatze Wiens, bei Schwechat, Waihen, Esseg und Peterwardein. Zur Zeit, als er in den Karpathen bei der Vermessung sich befand, machte K. Studien über die noch wenig gekannten und durch ihre Sitten und Lebensweise sehr interessanten Karpathenbe- wohner, namentlich über die G6ralen im Tatra. Er theilte dieses Manuscript dem Dichter Vincenz Pol mit. Was weiter damit geschehen und ob Letzterer in seinem Werke über die'Karpathen es benüht habe, ist nicht bekannt. Auch sammelte K. Materialien zu einer Geschichte der Stadt Neumarkt im San- oecer Kreise in Galizien. Der General ist mit Aosa gebornen Freiin von 3ainl Vincent ver» heirathet. ^ami ' /^ t ^ ? . ^ . ^ , klatsl-?^ (wie oben), Bd. I , S. 42 ^die genealogische Tab. Nr. 10), 68, 103. 175, 267, 303; Bd. n , S. 17. 28. 64, 82. 112, dabei die genealogische Tabelle. Die hier citirten Nachrichten ergän< zen und berichtigen sich gegenseitig, da mehrere Kamiiiski den Taufnamen Ludwig tragen und der Herausgeber dieselben verwechselte.) — Porträt. Unterschrift: Facsimile des Namens: v. Kaminski. GM. (Lith. von P. Kit tner, Druck von I . Haller). Kammel, Anton (Viol invir tuos und Compositeur, geb. auf der Fürst Fürstenbergischen Herrschaft Hanna in Böhmen, gest. zu London um 1788). Der Sohn eines Waldbereiters, der ein schönes Talent für die Musik bekundete und von dem Grafen Waldstein, der ein Liebhaber der Tonkunst war, nach Italien geschickt wurde, um sich dort im Violinspiele, worin er bereits tüchtig geschult war, vollends auszubilden. Nach« dem er längere Zeit den Unterricht Tar» tini's inPadua genoffen hatte, kehrte er nach Prag zurück und erregte mit seinem meisterhaften Spiele allgemeine Bewun« derung. Plötzlich war er aus Prag ver- schwunden und Niemand wußte wohin. Eine unglückliche Liebe soll es gewesen sein, die ihn sein Vaterland zu verlaffen zwang. Nach längerer Zeit erst tauchte sein Name in London auf. wo es ihm anfänglich schwer siel, sich Beifall zu ver« schaffen, endlich aber drang er durch und gefiel sehr. Er wurde nun großbritanni« scher Kammermusikus und heirathete, wie es verlautete, eine reiche Engländerin. Die Zahl seiner Werke ist nicht groß. Gerber
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Band 10
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Jablonowski-Karolina
Band
10
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
524
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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