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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
Seite - 429 -
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Aandler 429 Kandier 1863, 0. 0o6n, gr. 4«.); es sind bisher 10 Hefte mit mehreren (nicht eben ent» sprechenden) Lithographien erschienen. Kandler ist es auch, der das Municipal» museum, welches dem in Trieft (8. Juni 1768) ermordeten Winckelmann zu Ehren dessen Namen erhielt, der Erste angeregt und in's Leben gerufen hat. Kandler wurde am 2. Juli 1833 zum wirklichen Mitgliede der philosophisch« historischen Claffe der kaiserlichen Akade« mie der Wissenschaften ernannt, ist aber überdies? correspondirendeS Mitglied der königlichen Akademie der Wissenschaften in Turin, des Istituto di oorrispon» äsnnH aroliaEolo^ica. zu Rom, der archäologischen Gesellschaft zu Athen, der historischen Vereine für Kärnthen, Kram, Steiermark, Kroatien u. a. und Ehrew bürger von Pirano und Mantua. Sitzungsberichte der fthilosufthisch'histori» schen Classe der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften (Wien. Staatsdruckerei, gr.8".) Vd.IV (Jahrg. 1830). S. 78—86; S. 103 bis l07; S. 147—131; S. 173—184; Bd. V, S. l«<»; Bd. V I I , S. «6. — Wanderer (Wiener Unterhaltungsblatt, 4".) Jahrg. 1842, S. 549. — Fran kl (3. A. Oi-.), Sonntags. blätter (Wien. 8".) Jahrg. 1842. S. 636. — Würz back) r>on Tannenberg (Cunstant I)r.), Vibliographisch'statistische Uebersicht der Literatur des österreichischen Kaiserstaates (.Wien. Staatsdruckerei. gr. 8°.) I I I . Bericht (1853). S. 630, Mara. 21.ll9—21.133. — Oesterreichische B lä t ter für Literatur und Kunst (Beilage der Wiener Zeitung) 1833, Nr. 27. — O s s o r v a t o r s I r i ss t i no (polit. Blatt. Fol.) 1833. Nr. 143 u. 146. — potträt. Mit dem Facsimile der Unterschrift: P. Kandler. Dauthage (lith.) 1854. Gedr. bei Ios. StoufS (Wien, bei Joseph Bermann, Halbfol.). Kandler, Wilhelm (Histor ien- m a ler , geb. zu Kratzau in Böhmen 38. Februar 1816). Sem Vater Michael war Goldstaffirer, den seine Beschäftigung frühzeitig auf die Bahn der Kunst führte und der zu den Rahmen, die er vergol» dete. selbst Bilder malte. Der Sohn W i l- Helm zeigte ebenfalls bald Talent für die Kunst und erst 3 Jahre alt, zeichnete und colorirte er, daß es eine Freude war. Da der Vater eine zahlreiche Familie besaß und das Städtchen, in welchem er wohnte, zu wenig Arbeit gab, um seine Familie zu erhalten, lichtete er seine Blicke auf die Fremde und unternahm, um sich vorerst zu orientiren, 1823 eine Reise nach Polen. Die Verhältnisse dort sagtelt ihm zu, die günstige Aufnahme, welche er bei dem Großfürsten Constan« tin in Warschau gefunden, bestach ihn vollends, und nachdem er gar einen Vorschuß von 700 Rubeln erhalten, war sein Entschluß, die Heimat zu verlassen, gefestigt und Kalisch als der Ort gewählt, wo er seine zweite Heimat finden sollte. Das Schicksal hatte es anders beschlossen. Von den Beschwerlichkeiten der Reise und dem rauhen Klima hatte sich der alte Kandler den Todeskeim geholt, an dem er mehrere Jahre hinsiechte, und da Krahau denn doch für die große Familie keine Subsistenzmittel darbot, wurde 1824 nach Komotau übersiedelt. Nach drei Jahren wurde Komotau mit Saaz vertauscht, wo der Vater zeitweilig als Zeichnenlehrer an der eben errichteten Stadtschule angestellt wurde. Wilhelm entwickelte sich indessen zur Freude des Vaters immer mehr, betrieb fleißig das Zeichnen und als ihm einige Blatter Führich's zu Gesichte kamen, war der Knabe voll Bewunderung für seinen Landsmann und auf alleFälle entschlossen, auch ein Künstler zu werden. Als der Vater überdieß einsah, daß er selbst nicht mehr für den Unterricht seines Sohnes ausreichte, beschloß er, mit dem Reste seiner
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Band 10
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Jablonowski-Karolina
Band
10
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
524
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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