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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
Seite - 455 -
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Karücsan 455 Aaräcson novellistische Schriftstellerin thätig, und gab zwei Bände Novellen unter dem Titel: „össsss munöae" (Uiskol.02 4847, 8o.) heraus. H^abb ^cori ismsrstsk tära, d. i. Neues ungarisches ConuersationS'Lenkon (Pesth t832, Heckenast, 8°.) Bd. IV, S. 583. — Dan ie l msn?-. ^Iä5oä.i^ 2.2 slLot kisßsL-ito Icötsr, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Zweiter, den ersten er» gänzender Theil (Pesth 1858. 80.) S. 130. — Ungarns Männer der Zeit. Biograsien und Karakteristiken hervorragendster Persönlichkei« ten. Aus der Feder eines Unabhängigen (Prag 1862, A. G. Steinhauser, kl. 8<>.) S. 186. ^Vergleiche über dieses Buch die Quellen zu Horoäth«Petrichevi ch von Szoplak, Lazar (Bd. IX, S. 32s)) Karacsal), siehe: Karaczay de V^- l yesM, Andreas Graf ^S. 436^. Kar^eson, Michael (Director der Pesther Gewerbeschule, geb. zu Darno im Pesther Comitate 1800). Einer ade- ligen aber armen Familie entstammend, beendete er die Mittelschulen zu Ungarisch. Altenburg und trat 4813 in den Orden der frommen Schulen, in welchem er sckon im folgenden Jahre, kaum.16Jahre alt, im Lchramte verwendet wurde. Früh' zeitig auf literarischem Gebiete thätig, lenkten seine in der „A6M26ti 11^3^", d.i. Nationalzeitung, veröffentlichten Auf- sätze und Gedichte die Aufmerksamkeit Ste» phanKulcsar'S auf den Jüngling. Nur wenige Jahre blieb K. im Orden, schon 4819 trat er aus demselben und begab sich nach Pesth, wo er Philosophie und die Rechte beendete und zugleich literarisch thätig war. Nach beendetem Rechtsstudium erwarb er die juridische Doktorwürde und eben im Begriffe die AdvocatenpraxiS anzutreten, nahm er 1825 eine Erzieher» stelle im Hause deS Grafen Szöcsen an und versah dieselbe bis zum Jahre 1836. I n dieser Stellung arbeitete er vornehm lich daran, dem ganzen Erziehungswesen in Ungarn eine nationale Richtung zu geben. Zur Realisirung seiner Pläne diente ihm wesentlich seine Stellung als Abgeordneten«Stellvertreter, in welcher Eigenschaft er die Aufmerksamkeit der Stände auf dieses Moment richtete und vor Allem eS als einen großen Uebelstand beklagte, daß ungeachtet der darüber bestehenden Anordnungen, die ungarische Sprache an mehreren Unternchtsanstal» ten gar nicht als obligater Gegenstand gelehrt werde; worauf der Landtag so- gleich die nöthigen Verfügungen traf, um der Landessprache ihr unverkümmertes Recht zu wahren. Auch bestanden zu jener Zeit in Ungarn noch keine Realschulen; nur die gewöhnlichen Facultatswissen« schaften wurden gelehrt und für eine technisch'industrielle Ausbildung des Vol- kes waren weder Anstalten noch Lehrer vorhanden, während sich die Nolhwen« digkeit derselben bei dem ungeheuren Productenreichthume Ungarns immer dringender herausstellte. Da jedoch von keiner Seite etwas dafür geschah, faßte K. selbst den Entschluß, eine Gewerbs» schule zu Pesth in's Leben zu rufen. Der schöpferische Geist war nun wohl wieder da, aber die materiellen Mittel fehlten und Niemand fand sich bereit, die erfor« derlichen Summen vorzustrecken. Wieder sollte der Landtag Helfer in der Noth werden. K. entwarf den ganzen Plan seiner Gewerbeschulen und theilte den» selben auf dem Landtage dem Grafen Stephan Szächsnyi mit. Der Palatin Erzherzog Joseph, als ihm der Gegen« stand vorgelegt wurde, faßte großes Interesse für die Sache, deren Zweck» Mäßigkeit und Nutzen in die Augen spran« gen, llnd der Landtag votirte die ansehn» liche Summe von 200.000 fi. zu diesem Zwecke. Als im Jahre 1839 im Schoße
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Band 10
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Jablonowski-Karolina
Band
10
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
524
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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