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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
Seite - 469 -
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Aarajan 469 Karajan schriftenund Sammelwerken abgedruckten Abhandlungen mitgetheilt. Von ersteren find mehrere auch in den Büchercatalogen nicht ersichtlich gemacht und bibliogra phische Seltenheiten. Die selbstständigen Werke sind in chronologischer Folge: „Beiträge M Geschichte der lllndestürstlichen Münze Men5 im Mittellllter" (Wien 4838, 80.) früher abgedruckt in Chmel's Ge schichtsforscher (Bd. I, S. 274); — „Von den Ziben Zläküren. Gedicht des13. Jahrhunderts" (Heidelberg 1839, 8«.). nach einer Per- gament» Handschrift der Wiener Hofbi» bliothek und einer Papier.Handschrift der Klosterneuburger Stiftsbibliothek: — „Friihlingsgabe tiir Freunde älterer M.eratur" (Wien 1839. Mö.Sle's Witwe, 8<>); sie enthält Bruchstücke eines bis dahin unbe« kannten deutschen Gedichtes aus dem 13. Jahrhundert, betitelt: Walther: mittelenglische Balladen, darunter eine in zweifacher Bearbeitung; ein histori« sches Volkslied auS dem Jahre 1397; mehrere Legenden, 2 niederdeutsche und eine mittelgriechische und die Visio ?kili> berti im lateinischen Original aus dem 12. Jahrhundert und in 2 deutschen Nachbildungen, deren eine aus dem 14. Jahrhundert stammt. Dieses Werk wurde von Otto Wigand in Leipzig unter dem Titel: „Der Schatzgräber. Bei» träge für altere deu-tsche Literatur" (Leip. zig 1842. 8o.), ohne K.'S Wissen zum zweiten Male herausgegeben; — „Mi- chael Neheim'ö Buch nun den Menrrn, 3A62 bis IA65. Slim ersten Male nach der Heidelberger Md Wiener Handschrift mit llnsiiihrlichen Or- l'linternngrn herausgegeben" (Wien 1843, 8^.); — Heitrid Helbling, ein iisterreichizchrr Hichtrr dr5 13. Jahrhunderts pm ersten Male herllN5Mrben und erläutert" (Leipzig 1844, Ho.); auch in Haupt's „Zeitschrift für deutsches Alterthum« (Leipzig 1844, Bd. 4, S. 1 u. f.), eine der vorzüglich« sten Quellen zur Geschichte der Sitten und Gewohnheiten der Oesterreich er im 13. Jahrhunderte; — „Deutsche Sprach- Denkmale des Mältten Jahrhunderts. Anal ersten Nlllle herausgegeben. Mit 53 Nildern unk einem Facsimile der Handschrift" (Wien 1846, Braumüller und Seidel, 8".); sie ent- halten den Abdruck folgender Stücke: I. Vom Rechte; I I . Die Hochzeit; I I I . Vom Verlornen Sohne: 1^ . Phy. siologus; V. St. Paulus. Die ersten vier aus einem handschriftlichen Coder, der sich im Besitze des Vereins für Geschichte und Landeskunde Kärnthens befindet und wo- von die ersten drei Stücke völlig, das vierte aber in dieser Form neu ist; das fünfte aus K.'s eigener Sammlung. Alle fünf Stücke gehören dem 12. Iahrhun« derte an. Die merkwürdigen Bilder zum Physiologus sind von Eduard Freiherrn von Sacken gezeichnet; — Gin Labspruch der Hochl'Michen weitbernmdten NhüniMichen Stat Nienn in Österreich . . . durch Walffgang meltll, Schulmeister zun Schatten, und bnrger daselbst in I5'48 Jar. Sn dem dritten mal übersehen und grbessert" (Wienn in Oster« reich durch Matheum Kuppitsch, Buch» furer1849, 8o.j, ein facsimilirter Abdruck der zweiten bereitä höchst seltenen Ausgabe dieses für die deutsche Sprachkunde werth» vollen Gedichts; — „Zehn Gedichte Michael Nehcitu's znr Geschichte GesterceichZ und Vnzrrns. Nach einer Heidelberger- und einer Münchener Handschrift mit Erläuterungen herausgegeben" (Wien 1859. 40.); auch in dem Werke: „Quellen und Forschungen zur valer« landlschenGeschichte, LiteraturundKunst" iien ^849, 4".); — „Nlittelhllchdentche :nmattk, I. 2)nnt> und Fleii ans lehre" (Wien 1830. Braumüller, kl. 8".), als Manu- pt gedruckt; — „Teber dis Ganril üan n I2Ä5" (Wien 1830, 4".); auch im zweiten Bande der „Denkschriften der philos. histor. Classe der kaiserlichen Aka»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Band 10
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Jablonowski-Karolina
Band
10
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
524
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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