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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10
Seite - 476 -
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Seite - 476 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Jablonowski-Karolina, Band 10

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Aarätssnyi 476 Karger Wappen. Gemerkter Schild mit eingepfropf' ter Spitze und Herzschild. Dieses letztere ist von Noth und Silber quergetheilt. I n der obern rothen Hälfte ein zweiköpfiger goldener Adler mit ausgebreiteten Flügeln, auf der Theilung stehend und die in der untern silber» nen Hälfte befindliche schwarze Schalenwage mit beiden Klauen im Gleichgewichte haltend. Der Hauptsckild. l und 4: in Blau eine gold« gekrönte cinwärtsgekehrte vor sich stehende Syrene. welche in der nach innen gerichteten Hand ein dopprlteS silbernes Kreuz hält und die andere in die Hüften stemmt; 2: in Roth ein natürlicher weißer Stier mit goldenen Hörnern und einer goldenen Mauerkrone um den Hals, einwärts aufspringend; 3: in Roth ein vorwärtsgekehrter aufgerichteter brauner natürlicher Bär, zwischen beiden Vorderpran« ken einen Säbel mit goldenem Kreuzgriffe vor sich über Quer haltend. I n der silbernen Spitze ist ein blauer goldgekrönter Panther, aus Rachen und Ohren Feuer sprühend, in der rechten Vorderpranke ein lorberumwun« denes Schwert am goldenen Griff? über sich schwingend und in der gesenkten Linken einen Sarazenenkopf an seinem Haarbusch tragend. Auf dem Schilde ruht die Grafenkrone, welche fünf gekrönte Turnierhelme trägt Auf der Krone des mitlelsten Helmes erhebt sich ein goldener gekrönter Adler mit ausgebreiteten Flügeln und ausgeschlagcner roth« Zunge. Die Krone dcs mittlern Helms zur Rechten trägt die Syrene ucn i u. 4; jene des mittlern Helms zur Linken den Stl,'rn von 2; auS der Krone des äußern Helms zur Rechten wächst der Bär von 3 und aus jener des äußern HelmS zur Linken der Panther, wie er in der eingepfropften Spitze erscheint. Die Helm» decken sind: die des mittMen Helms roth rechts mit Gold, links mit Silber unterlegt; die des mittlern rechten blau mit Silber, des mittlern linken roth mit Gold; des äußern rechten roth nüt Silber, des äußern linken blau mit Silber unterlegt. Die Schildhal» ter: rechts ein natürlicher doppelschwänziger Löwe, links ein goldener Greif, jeder mit aus» geschlagener rother Zunge, goldgekrönt, auf einer unter dem Schilde sich verbreitenden goldenen Arabeske cinwärtsgekehrt stehend; üverdieß auch joder mittelst einer Mauerkrone um den Hals und einrr vorn herabhängenden Kette an die Arabeske gefesselt. Halsband und j Kette des Löwen sind golden, des Greifen sil. ! bern. Dev ise. Um die Enden der Arabeske ist ^ ein darunter flatterndes rothes Band geknüpft. ' welches die Devise: Viet2.iL, Honore et ?sr8sverku.tia. in goldenerLapidarschrift trägt. Kardhordö, Coloman von (Vir> tuose, geb. in Ungarn 4338, geft. zu St. Petersburg im Frühlinge 1837). Entstammt einer ungarischen Adels« familie. Da er früh ein ausgesprochenes Talent für die Musik zeigte, erhielt er einen sorgfältigen Unterricht im Piano» spiel und unternahm als Jüngling von 18 Jahren seinen ersten Kunstausfiug.DaS Ziel desselben war St. Petersburg, wo sich auch sein Compositionstalent Bahn brach. Sein erstes Werk war: I^a F?-a,n<5s nza/'eHs c?tt sa^e", defsm Widmung Se. Majestät der Kaiser A leranderH. annahm; sein letztes: „Nie Dersnchllng des (5rlii5ers in der Wüste". AlS Werke eines 19jährigen Jünglings berechtigten fie zu großen Hoffnungen, welche ein früher Tod vereitelte. Eine Ausgabe seiner sämmtlichen Kompositionen wurde zugleich mit der Nachricht von seinem Tode in Aussicht gestellt. Blätter für Mulle. . . herausg. von Zel lner (Wien. 4°.) i557, Nr. 42. — Na L2ärm22äizi täbläkka!, d. i. Die Familien Ungarns mit Wappen und Stammtafeln (Pesth l859, Moriz Rath, 8«.) Bd. VI , S. 93. Karger, Titus Freiherr von (Oberst. lieutenant'Auditor. Finder deruu« garischen Krone, geb. zu Reps in Sie« benbürgen 1808, gest. zu Warasdin 25. Mär;186!Y. Wurde nach beendeten philosophischen und-Iuridischen Studien am 9. April 1831 Auditoriats Candidat und am 16. August 1834 Garnisons-Au- ditor in Klagenfart. In gleicher Eigen» schaft am 1. April 1833 nach Laibach übersetzt, wurde er am 1. August d. I . Regiments-Auditor im 22. Infanterie« Regimente, und kam am 16. September 1839 W'S16. Infanterie-Regiment. Von
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Jablonowski-Karolina, Band 10
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Jablonowski-Karolina
Band
10
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
524
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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