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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Károlyi-Kiwisch, Band 11
Seite - 381 -
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Chotek 381 C!am»Martinih Trebickv, herausgegeben. Chmela starb im Alter von 34 Jahren. </>/n<7ma?ltt ^oss/), Ili-storie Nt«ra,tur^ l>oLk«, d. i. Geschichte der böhmischen Literatur (Prag t839. Üiwnä^ 4".) S. 373. Nr. 162 a, d, e; S. W .^ Nr. 576; S. 412, Nr. 643 a—F>. S. 421. Nr. 763 u. 76 ; S. 42.1. Nr. 834; S. 434, Nr. 32st; S. 4Ü6. Nr. 1318; S. 496. Nr, 1881; S. 370. N Chotek von Chottowa und Wognin, Karl Graf ss. d. Bd. I I , S. 360). Am 23. Juli 1363 beging der Graf seinen achtzigsten Geburtstag, welchen die „Bo- hemia" s^iehe die Quellen) durch eine Erinnerung an die Verdienste feiert, die sich der edle Graf. der seit 3. October 1326 bis 29. I M 1843 Oberstburggraf von Böhmen gewesen, um die böhmische Nation, vornehmlich aber um die Stadt Prag erworben. „ Seinen Namen", schreibt die Bohemia, „hat man zwar nur dreien seiner Schöpfungen beigelegt, der als Zufahrt zur Kettenbrücke nothwendig ge« wordenen ChotekSgafse, der Kunststraße durch den Hirschgraben und den ChotekS» anlagen; erinnert wird man aber an ihn fast auf Schri tt u nd Tr i t t in unserer Haupts tadt" . Das Nähere über den Grasen bringt die an« geführte Nummer der „Bohemia". Bohemia (Prag, 4".) 1863, Nr. «70. S. 1«6 u. 187. " Kllllll.MlN'tillitz, Heinrich Iaroslav Graf (Staatsmann, geb. 13. Juni 1826). Gin Sohn des Grafen und aus- gezeichneten Diplomaten Karl Joseph Cl.-M. s^. d. Bd. I I , S. 379) aus dessen Ehe mit der irischen Pairstochter Se- l ina Lady Maade. Für den Staats- dienst erzogen und vielseitig gebildet, bc. gann er unter Franz Graf Stadion im Jahre 1848 seine amtliche Laufbahn. Schnell durchlief er die unteren Grade der Verwaltung, wurde zu Anfang der fünfziger Jahre Statthaltereirath in Ofen. 1837 Landespräsident in Krakau. Als sich nach Beendigung des italienischen Krieges 1839 der Wechsel in der inneren Politik des Kaiserstaates vorbereitete, wurde auch Graf Clam als Candidat für das Ministerium des Innern genannt und würde, wenn dieses Ereigniß ein« getreten wäre, Oesterreich — was seine innere Organisation betrifft — nicht in eine so verzweifelte Situation versetzt worden sein, als es die ist, welche jener schuf, der anstatt seiner die Zügel der Regierung im Innern ergriff. Ueber des Grafen Candidatur für den Ministerposten in jener Zeit ist jedoch nichts Zuver« lässiges bekannt. Thatsache ist es, daß Graf Clam gerade damals plötzlich den Staatsdienst verließ. I in Jahre 1860 wurde der Graf in den verstärkten Reichs« rath berufen. In demselben zählte er zu den eifrigsten Vertretern des Princips der „historisch-politischen Individuali' täten", nahm in fast allen Fragen das Wort. theilte sich mit dem (Hzafen Szecsen in die Führung der Majorität, verwahrte sich aber energisch, als Reprä- sentant Böhmens oder der «echischeri Nationalität betrachtet zu werden. Er vertheidigte das Selfgouvernement. die Preßfreiheit, wollte jedoch den Grundsatz religiöser Gleichberechtigung nicht aus- gesprochen wissen, und erklärte sich mit aller Entschiedenheit gegen eine Ver- fafsung mit einem „die Geschicke des Reiches entscheidenden Parlamente". Als bald nach Eröffnung der Sitzungen des verstärkten Reichsrathes das politische Blatt „Das Vaterland" in's Leben trat. wurde allgemein Graf Clam als dessen Begründer und als Verfasser jener geist- vollen Artikel bezeichnet, welche dem Blatte die eigentliche Farbe liehen. Auch als die Flugschrist „LuLtin?, et
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Károlyi-Kiwisch, Band 11
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Károlyi-Kiwisch
Band
11
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
498
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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