Seite - 405 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Károlyi-Kiwisch, Band 11
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Fnyl 408 Firn stein
Eonnewald), ein Buch, jenen insbeson«
dere zur Lectüre zu empfehlen, die sich
mit dem Gedanken tragen, Europa zu
verlassen, um in Amerika eine neue Hei«
mat zu finden.
(Grccher) Tagespost 1863, Abendbeilage zu
Nr. 29. — Bohemia (Vrager Blatt. 4°,)
1863. Nr. 43. — Presse (Wiener polit.
Blatt) 1838. Nr. 97; 1859, Nr. 3l)ö; 1862,
Nr. 52; 1863, Nr. 47 u. 71. - FremdeN'
B la t t (Wien. 4".) 1863. Nr. 48. — Deut«
sche al lgemeine Zei tung (Leipzig, 4".)
1861. Beilage zu Nr. 200. — Breslauer
Zei tung 1863. Nr. 81: „Eine verkommene
Elistmz", und Nr. 119. — UllgemeineZe i-
tung (Augsburg. 4«.) 1839. Nr. 239. Bei'
läge: „Correspondenz ausNew-Uork". — Zei-
tung für Norddcutschland 1863. Nr. 4329.
N Feuzl, Eduard s^. d. Bd. IV,
S.
O esterreichische botanische Zeitschrift
(Wien, 8«) Xl l . Jahrgang (1862). Nr. 1:
„Oallme österreichischer Botaniker. V.", von
Oi-. H. W. Rcichardt. — Porträt. Litho«
graphirt uon E. Kaiser (Wien, 8«. u. 4".).
N Ferni I^s. d. Bd. IV, S. 188^. Auf
ihrer Kunstreise berührten die beiden
Schwestern auch Wien und ernteten durch
ihr seelenvolles Spiel daselbst glänzende
Erfolge. Sie gaben 49 Concerte bei vol-
len Häufern. Als sie im Jahre 1838 in
Mailand erschienen, ereignete sich daselbst
der entsetzliche Vorfall, daß ein neapoli«
tanischer Nobile, der um die Hand der
Aelteren, V i rg in ia , geworben, aber
abschlägig beschieden worden war. sich in
ihrem Zimmer uor ihren Augen durch
einen Dolchstich tödtete. Später verlas
tete es, daß eine der beiden Schwestern
gestorben sei.
II ^otoxrakc. (ülilano, KI. I'ol.) 18ö8,
Xo. 37. — I.o lüo url ei- (Pariser Journal)
1838, Nr. 43. — Telegraf (Wiener Blatt).
X. Jahrg. li8ö8). Nr. 266 l.mit Porträt). —
Neuigkeiten (Wiener Blatt) 1839. Nr. 24.
— Frankfurter Conversationsblatt
1858, Nr. 280. ^ Firnhaber, Friedrich ^ d. Bd. IV,
S. 233), gestorben zu Wien 19. Sep-
tember 1889.
Almanach der kaiserlichen Akademie der Wis-
senschaften (Wien, 8<>.) XI . Jahrg. (1861).
S. 127.
ilt, Anton (Naturd ichter,
geb. zu Falken au bei Karlsbad in
Böhmen um das 1.1783' im I . 1823
zählte er nach W. Goethe's Angabe in
seinem „Kunst und Alterthum" 39 Jahre;
als er am 9. November 1841 starb, war er
38 Jahre alt). Der erste Unterricht, den
der begabte aber kränkliche Knabe genoß,
ging nicht über das Maß der gewöhn»
lichen Schulbildung hinaus, wie man
solche damals an einer Pfarrschule zu
ertheilen vermochte. Der Umgang mit
seinen ehemaligen Gespielen, die spater
als Studirende während der Ferien mit
ihm verkehrten, erweiterte seine Begriffe
und läuterte seine Sprache. Diese waren
es auch, die ihm ein und das andere
Dichterwerk in die Hände gaben. Da
erwachte in F. die Lust Verse zu machen,
und bald überflügelte er in dieser Fertig»
keit seine Freunde. Es gab in Falkenau
einige junge Männer, die sich gegen«
seitig zu poetischen Arbeiten aneiferten.
Um das Jahr 1818—18l9 soll die An-
regung hiezu von Firn stein ausge<
gangen sein und bald sprach die ganze
Gegend von dem Falkenauer „Dichter-
vereine". Seit seinem achten Jahre war
F. gelähmt und verkrüppelt. Er lebte
in Gemeinschaft mit seinen Geschwistern,
die das lärmende Bindergewerbe be»
trieben. Wenn er ungestört lesen oder
dichten wollte, ließ er sich' auf einem
Nollstuhle in's Freie fahren. Das Natur«
schöne erfüllte ihn dann fast ausnahms-
los mit tieffrommen Empfindungen, und
die meisten seiner Gedichte geben diese
Eindrücke wieder, so wie er keine
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Károlyi-Kiwisch, Band 11
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Károlyi-Kiwisch
- Band
- 11
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1864
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 498
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon