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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12
Seite - 238 -
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Seite - 238 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Klácel-Korzistka, Band 12

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Körber 238 Körber schritten" (Wien 1837); — „haschen- buch des Militiir-Gl2chiittS5tqls tür K. K. Ml i - t'ä«. Im Onste der neueren Seit verlässt" (Wim t838, Heubner, br.46".): — „Nie militärischen Nriele im nntergeurdneten und gleich- ztrhenüen NangurrhaltnisZe. GH arktisch :md praktiäch mit einer N.'issiielsammlnng in deutscher nnti lrllnslisiZcher Zprachl u. 5. w." (Wien i840. Volke, 16".). I n späteren Jahren gab er nickts Größeres, nur dann und wann w H i r ten fe ld ' s „Militär- Zeitung", bei außergewöhnlichen Gele» genheiten. ein und das andere Gedicht, das mit der Chiffre T bezeichnet ist, her- aus, die kurz vor seinem Tode gesam- melt unter dem Titel „Gedichte" erschienen sind. Es ist daher fast überflüssig zu bemerken, daß der ungemein fruchtbare Jugendschriftsteller Philipp Körbe reine von dem hier in Rede stehenden Oberst P h i l i p p von K. ganz verschiedene Persönlichkeit ist. K. war Mitglied der Atheneen zu Bergamo und Venedig, der Akademie der Künste und Wissenschaften zu Padua. und von Belgien. Parma und der Türkei mit Orden ausgezeichnet. Oe sterre ickischer M i l i t ä r -Ka lender . Herausgegeben von Hirtenfeld und M ey« nert (Wien. kl. 8«.) IV. Jahrgang (l833), 2. 230- XI I I . Jahrgang (1862). S. 162. — Oesterreichisches Mil i tär»Konversa< tions'Lerikon. herausg. von Hirtenfeld (Wien 1850 u. f.. 8«.) Bd. I I I , S. 563. — Mi l i tä r -Ze i tung, herausg. von I . Hir. tenfeld(Wien.4°.) 1861, Nr. 62. S. 493. — Oesterreichische N ational - Encyklo» pädie von Gräffer und Czikann (Wien 1835. 80.) Bd. VI , Supplement, S. 5t3. — Feierstunden, herausg. von EberSberg (Wien. 8".) Jahrgang 1835. S. 689. — Noch sind erwähnenswerth zwei Korber , welche beide den Taufnamen Johann führen, und zwar der k. k. Genie« Major Johann von Körb er und der Jesuit Johann K..- 1. Johann von K. (geb. um das Jahr 1770, Todesjahr unbekannt), der im April 179« als liaoet in das Ingenieurcorps trat, am i. Juli 179Z zum Obrrlieutrnant. aili l4. Ol'tvder 1800 zum Capitän und am 6. April 1804 zum wirklichen Hauptmann vorrückte. Am 1. Juli 1819 wurde er als Realinvalide mit Majors« Charakter in den Ruhestand versetzt. Er hat die Feldzüge von 1797 an mitgemacht und sich bei vielen Gelegenheiten ausgezeichnet: so im Jahre 1797 nach der Schlacht am Ta> gliamento, wo er bei Führung einer Colonne aus Italien nach Kärnthen, unter beständiger Beunruhigung von Seite des Feindes, seine Aufgabe nicht nur löste, sondern auch an der Rettung unserer vom Feinde schwer bedrohten Reserve'Artillerie und Bagage rühmlichen Antheil hatte; ferner bei den Vorbereitungs« arbeiten zur Belagerung von Peschiera 1793. wo er namentlich durch eine zur Beschießung des Hafens binnen 24 Stunden erbaute Bat- terie die Absicht des Feindes, mit Tagesanbruch mit der ganzen Flottille auszulaufen, verhin« derte und den Fall der Festung beschleunigte; im nämlichen Jahre bei der Belagerung des Castells von Mailand, wo er zu wiederholten Malen Proben einer ungewöhnlichen Herzhaf» tigkeit gegeben, und im Jahre 180U. als er den Ort Sermione, wo unsere Flottille vom 1^ 230 äi (3ai-cla Zuflucht gesucht, besetzte und im Zeitraume von 48 Stunden so verschanzte, daß die dreimaligen Sturm csanarisse drs Feindes dennoch die Einnahme des Ortes zu erzwingen nicht im Stande waren. K. wurde in Anerkennung seiner Waffenthatm im Jahre 1822 mit dem Ehrenworte „Edler uun" in den erbländischen Adelstand erhoben. sAdel« stands.Diplom vom 12. April 1822. — Wappen. Gold und blau auergrtheilter Schild. Im oberen goldenen Felde ein rinfachcr schwär« zer Aoler mit offenem Schnabel, roth aus geschlagener Zunge, aus^brritt'ten Flügeln und von sich gestreckten Waffen. Unten in Blau, zwischen zwei schroffen Bergen, eine Veste mit geschlossenem Thore und dreizinni« gem Thurme, auf welchem in der Mitte ein rothes Fähnlein wehet. Auf dem Schilde ruht ein rechtsgekehrter gekrönter Turnierhelm, auf dessen Krone der schwarze Adler des oberen Feldes sich erhebt. Die Helmdecken sind rechts schwarz, links blau, beiderseits mit Gold belegt.^ — 2. Johann Körb er (geb. zu Iglau 1719. gest. zu Prag 13. Februar 1762). trat im Jahre 1?4l in den Orden der Gesellschaft Jesu, nachdem er früher bereits das Magisterium der Philosophie erlangt hatte. Im Orden lehrte er theils zu Prag. theilü zu Olmütz durch l9 Jahre die lateinische Sprache, dir Aeli^ioil und die Mathematik, Im Drucke
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Klácel-Korzistka, Band 12
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Klácel-Korzistka
Band
12
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1864
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
528
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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