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Körner 260
sind der Redaction von einem Freunde und
Waffenbruder, der an Körner's Seite kämpfte,
als dieser fiel, zugekommen). — Unterhal«
tung en am häuslichen Herd. Herausgegeben
früher von Guhkow) von Frenzel, 1863.
Nr. 24: „Theodor Körner", von Louise Otto.
^- Wiener allgemeine Theater-Zei.
tung. herausgegeben von Adolph Bau erle
(4<>.) X. Iahra.(1817), Nr. 15—26: „Th. Kör«
ner's Lebensgeschichte". — Wigand's Con»
oersaiions«Lerikon (Leipzig, gr. 8<>.) Bd. VI I ,
S. 297. — Die Zeitgenossen (Leipzig,
Brockhauö, gr. 8«.) Erste Reihe. Bd. I, S. 3
bis 44: „Carl Theodor Körner". Von Ama-
deus Wendt.
l. 2. Biographisches. Ascher Wochenblatt.
Redigirt von Wilhelm Weiß. 1832. Nr. 25,
S. N0: „Theodor Körner". Mne Episode
aus Körner's Leben, und zwar aus den April-,
Mai« und Iunitagen des Jahres 1816; ins»
besondere interessant durch Angaben des Ent-
stehens mehrerer seiner Gedichte, so z. B. ist
„Lützow's wilde Jagd" auf dem Schnecken-
berge am 34. April 1813 gedichtet; — «Man«
nes Trost" (Herz laß dich nicht zerspalten), in
Karlsbad 2. Mai 1813- — „Abschied vom Le»
ben", entworfen in Karlsbad in der Nacht vom
17.—ti>. Juni.) — Der Bazar (Berlin,
kl. Fol.) Bd. VI s<8:;7). S. 275: „Erinnerung
an Theodor Körner". Von G. A. j^ auf S. 27«
K.'s Porträt in Holzschnitt). — Frankl
lLudw. Aug. Dr.). Sonntagsblätter (Wien.
8«.) 1843. S. 125: „Aus dem Leben berühmter
Männer. Körner und Kurländer". sKörne r.
um ein auf dem Kohlmarkte scheu gewordenes
Pferd zu fassen, schleudert das Manuscript
seines „Zriny", das er eben bei der Dircction
einreichen will, auf die kochige Straße, wo
esKurländer im zerfetzten und schmutzigen
Zustande findet und es Körner'n zurückgibt);
— dieselben, 1843, S. 233: „Kotzevuc oder
Körner" soas kleine Lustspiel „der Vetter von
Bremen" wurde als ein Stück Kotzebue's
gegeben. Es ist dieß ein Versehen, denn das
Stück ist von Körner, in dessen Schriften
es auch vorkommt); — dieselben, 1657.
S. 305: „Theodor Körner's Vertrag mit dem
k. k, Hofburgweater in Wien". sDer Vertrag
wurde vom 1. Jänner lki3 wirksam und sollte
.zunächst für drei Jahre gelten,- Körner hatte
,;wri ^roße Stücke und zwei kleine Nachspiele
zu liefern uno bezog dafür «500 fl. Iahrgehalt:
außerdem wurden die verfaßten und auf«
geführten Stücke besonders honorirt.) — Die
Gartenlaube (Leipzig, gr. 4".) S. 639: „Theodor Körner's erfteS Gedicht". Mitgetheilt
von vi>. Hermann Langer ^Langer hatte
dieses Gedicht „An den Tod" — den Tod be»
sang K. zuerst, dem Tode gelten seine letz«
ten Lieder — von Körner's ehemaligem Leh-
rer, dem Dr. Körner zu Schellenberg, zum
Andenken erhalten); — dieselbe, Jahrg. 1863,
S. 384: „Wie wurde Theodor Körner von
Leipzig aus aerettet?" sNach der Schlacht von
Kitzen galt es. den verwundeten Körner vor
den Nachstellungen der Franzosen zu schützen
und ungefährdet nach Karlsbad zu bringen.
I n dem oben angeführten Aufsahe wird der
ganze Sachverhalt ausführlich erzählt.) —
Gräffer (Franz), Wiener Dosenstücke, näm«
lich: Physiognomien, Conversationsuilochen,
Auftritte. Genrescenen, Caricaturen, und Die«
scs und Jenes, Wien und die Wiener betref«
fend, thatsächlich und novellistisch (Wien 1852.
I . F. Groß. 8".) Theil I, S. 183: „Ein Spa«
zierritt mit Körner" (Phantasie). — Neue
preußische (Kreuz-) Ze i t ung 1863,
Nr. 206 herzählt eine Anekdote aus Kör«
ner's Leben). — Oesterreich isch er Zu<
schauer (Wien. 8".) 1838. Bd. I I I , S. Nül)
^Körner und Kisfa ludy) . — Pichler,
geb. von (freier (Caroline), Denkwürdig-
keiten aus meinem Leben < Wien 1844. A. Pich'
ler's s Witwe. 8".) Bd. I I , S. 202—208, 223.
245 U. 246, 252 u 258, 255; Bd. I I I , S. 7
smit vielen interessanten Einzelheiten über K 5 r-
ner. seinen Aufenthalt in Wien, die Ankunft
seiner Eltern u. s. w.). — Presse (Wiener
politisches Journal) 1K63. Nr. 233: „Theo.
oor Körner in Wien", von Emil Kuh srnit
vielen interessanten und wenig gekannten oder
doch längst vergessenen Einzelheiten). —
Sch lesische Zeitung (Breslau, Fol.)
1863, Nr. 395 - „Theodor Körner in Schlesien"
sgilü Nachricht über K.'ö dreimaligen Aufent-
halt in Schlesien, zuerst im Jahre ls09 im
Sommer; dcib zweite Mal Mitte März 1813;
das dritte und letzte Mal in der letzten Hälfte
drs Monats Juli d. I . Der Aufsatz ist ge»
schrieben, um zu weiteren Nachforschungen
über Körner's Aufenthalt in Schlesien an«
;uregcn). — Geburts« und Todestag
eines Helden, der freiwillig für sein Vater«
land in den Tod ging. wie Theodor Körner,
muß unter allen Umständen sicher gestellt wer«
oen; daher wird hier bemerkt, daß die Angabe
des 25. August (statt des 26.) 1813 als Kör-
ner's Todestag in Chr. Gottl. Kaiser's
„Vollständigem Bücher.Lerikon" (Leipzig 1835
u. f., 40.) Bd. IN , S. 393, unrichtig ist.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Klácel-Korzistka, Band 12
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Klácel-Korzistka
- Band
- 12
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1864
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 528
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon